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Kaufberatung

Netzwerk-Switch kaufen: Anschlüsse, Tempo und Verwaltung

Von der Preisdrache-Redaktion · Aktualisiert am · So arbeiten wir

<p>Für ein Heimnetz oder ein kleines Büro reicht in den meisten Fällen ein unmanaged Gigabit-Switch mit 5 oder 8 Anschlüssen; managed Modelle lohnen sich erst, wenn du VLANs, Statistik oder Fernzugriff brauchst. Die Datenblätter zeigen, wo die Grenzen liegen: In den 337 von 359 Datenblättern unserer Produktdatenbank (Icecat, Stand 12.10.2026) mit Angabe zu den RJ45-Anschlüssen liegt der Median bei 9 Anschlüssen, am häufigsten stehen 8 (86 Datenblätter), 24 (65) und 5 (47). Vier Fragen entscheiden die Wahl: Wie viele Anschlüsse brauchst du, welches Tempo, managed oder unmanaged, und soll das Gerät lüfterlos auf dem Schreibtisch stehen oder in ein 19-Zoll-Rack? Die Zahlen sind eine Zählung über diese Datenblätter, keine Marktstatistik. Dieser Ratgeber behandelt Switches ohne Stromversorgung für Endgeräte; für Modelle, die Kameras oder Access Points über das Netzwerkkabel versorgen, gibt es den <a href="/ratgeber/poe-switch-kaufen/">PoE-Switch-Ratgeber</a>.</p>

Netzwerk-Switches ohne PoE im Vergleich 2026

Stand 12. Oktober 2026 · Werbung Links mit * sind Affiliate-Links

PlatzModellWertungAnschlüsse / TempoVerwaltungLüfter / BauformSwitching-KapazitätLeistungsaufnahme max.
1 Unser FavoritNETGEAR GS308E (GS308E-400EUS) 8,6 8 × Gigabit (1 Gbit/s), kein PoE (laut NETGEAR)Easy Smart Managed; bis zu 64 VLANs, 2 LAGs mit je bis zu 4 Mitgliedern (laut NETGEAR)Lüfterlos; Desktop; 158 × 101 × 29 mm, 0,5 kg (laut NETGEAR)16 Gbit/s (laut Datenblatt Icecat); MAC-Tabelle 4K (laut NETGEAR)3,7 W; externes Netzteil 12 V / 1,5 A (laut NETGEAR) Preis prüfen*
2 Für das kleine BüroD-Link DGS-1100-16V2 (DGS-1100-16V2/E) 8,4 16 × Gigabit (10/100/1000BASE-T), keine SFP-Ports (laut D-Link)Smart Managed; 802.1Q-, Port-, Voice- und Surveillance-VLAN (laut D-Link)Lüfterlos (0 dB); 280 × 180 × 44 mm, 1,27 kg (laut D-Link)32 Gbit/s; MAC-Tabelle 8.000 Einträge (laut D-Link)10,1 W, Standby 3,4 W (laut D-Link) Preis prüfen*
3 Für ProfisTP-Link SG3428 (24 Port Gigabit L2+ Managed mit 4 SFP) 8,3 24 × 10/100/1000 Mbit/s RJ45, 4 × SFP-Slots (laut TP-Link/Omada)L2+ Managed; Web, CLI, SNMP v1/v2c/v3, Omada Cloud/Controller (laut TP-Link/Omada)Lüfterlos; Rackmount-Kit im Lieferumfang; 440 × 180 × 44 mm (laut TP-Link/Omada)56 Gbit/s; MAC-Tabelle 16K (laut TP-Link/Omada)20,6 W bei 220 V / 50 Hz (laut TP-Link/Omada) Preis prüfen*
4 Mit 2,5GTP-Link DS108G-M2 8,1 8 × 2,5G (auch 100 Mbit/s und 1 Gbit/s), kein PoE (laut TP-Link/Omada)Unmanaged, Plug and Play (laut TP-Link/Omada)Lüfterlos; Metallgehäuse; 158 × 101 × 25,4 mm (laut TP-Link/Omada)40 Gbit/s; 29,8 Mpps; MAC-Tabelle 4K (laut TP-Link/Omada)8,87 W; externes Netzteil 12 V DC / 1,0 A (laut TP-Link/Omada) Preis prüfen*
5 16 × 2,5G im RackD-Link DMS-1016 (DMS-1016/E) 7,8 16 × 2,5G (10M/100M/1G/2,5G), kein PoE (laut D-Link)Unmanaged, Plug and Play (laut D-Link)Lüfterlos; Metallgehäuse, Rackmount-Design; 440 × 250 × 44 mm, 2,932 kg (laut D-Link, Datenblatt HW-Version A1)80 Gbit/s; MAC-Tabelle 16K (laut D-Link)19,135 W; 12 V / 5,4 A (laut D-Link, Datenblatt HW-Version A1) Preis prüfen*
6 EinstiegZyxel GS-105B v5 (GS-105BV5-EU0101F) 7,4 5 × Gigabit (RJ-45), 2 Prioritätsstufen (HIGH/MED) für QoS-Ports (laut Zyxel, US-Variante)Unmanaged (laut Datenblatt Icecat)Lüfterlos (0 dBA); Metallgehäuse; Desktop; 82,5 × 46,8 × 24 mm, 0,11 kg (laut Zyxel, Spezifikationsseite GS-100-Serie)10 Gbit/s; MAC-Tabelle 2K (laut Zyxel, Spezifikationsseite GS-100-Serie)2,99 W (laut Zyxel, Spezifikationsseite GS-100-Serie; Länderausführung nicht genannt) Preis prüfen*
1
Unser Favorit

NETGEAR GS308E (GS308E-400EUS)

Für alle, die 8 Gigabit-Anschlüsse mit einfachen VLANs und lüfterlosem Aufbau wollen.

8,6/10
  • Easy-Smart-Verwaltung mit bis zu 64 VLANs laut NETGEAR
  • Lüfterlos, 3,7 W Maximalverbrauch laut NETGEAR (rechnerisch 32,4 kWh pro Jahr als Obergrenze)
  • Begrenzte lebenslange Hardware-Garantie laut NETGEAR
  • Kompakt: 158 × 101 × 29 mm laut NETGEAR
  • Nur Gigabit, kein 2,5G
  • Switching-Kapazität auf der Herstellerseite nicht genannt
Anschlüsse / Tempo
8 × Gigabit (1 Gbit/s), kein PoE (laut NETGEAR)
Verwaltung
Easy Smart Managed; bis zu 64 VLANs, 2 LAGs mit je bis zu 4 Mitgliedern (laut NETGEAR)
Lüfter / Bauform
Lüfterlos; Desktop; 158 × 101 × 29 mm, 0,5 kg (laut NETGEAR)
Switching-Kapazität
16 Gbit/s (laut Datenblatt Icecat); MAC-Tabelle 4K (laut NETGEAR)
Leistungsaufnahme max.
3,7 W; externes Netzteil 12 V / 1,5 A (laut NETGEAR)
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2
Für das kleine Büro

D-Link DGS-1100-16V2 (DGS-1100-16V2/E)

Für kleine Büros, die 16 verwaltbare Gigabit-Anschlüsse lüfterlos im Rack oder auf dem Tisch brauchen.

8,4/10
  • 16 Gigabit-Anschlüsse, lüfterlos laut D-Link
  • 32 Gbit/s Switching-Kapazität laut D-Link
  • 10,1 W Maximalverbrauch laut D-Link (rechnerisch 88,5 kWh pro Jahr als Obergrenze)
  • Lebenslange Garantie nach Registrierung laut D-Link
  • Kein SFP-Uplink
  • Herstellerseite nennt die US-Bezeichnung DGS-1100-16V2, nicht die EU-Variante /E
Anschlüsse / Tempo
16 × Gigabit (10/100/1000BASE-T), keine SFP-Ports (laut D-Link)
Verwaltung
Smart Managed; 802.1Q-, Port-, Voice- und Surveillance-VLAN (laut D-Link)
Lüfter / Bauform
Lüfterlos (0 dB); 280 × 180 × 44 mm, 1,27 kg (laut D-Link)
Switching-Kapazität
32 Gbit/s; MAC-Tabelle 8.000 Einträge (laut D-Link)
Leistungsaufnahme max.
10,1 W, Standby 3,4 W (laut D-Link)

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3
Für Profis

TP-Link SG3428 (24 Port Gigabit L2+ Managed mit 4 SFP)

Für Rack-Installationen mit 24 Gigabit-Anschlüssen, Glasfaser-Uplink und Omada-Verwaltung.

8,3/10
  • 24 Gigabit-Anschlüsse plus 4 SFP-Slots laut TP-Link/Omada
  • Lüfterlos im 19-Zoll-Format laut TP-Link/Omada
  • Omada-Cloud oder -Controller-Verwaltung laut TP-Link/Omada
  • 16K MAC-Tabelle laut TP-Link/Omada
  • Größtes Verbrauchsplus der Auswahl: 20,6 W (rechnerisch 180,5 kWh pro Jahr als Obergrenze)
  • Gewicht und Garantie auf der Herstellerseite nicht genannt
Anschlüsse / Tempo
24 × 10/100/1000 Mbit/s RJ45, 4 × SFP-Slots (laut TP-Link/Omada)
Verwaltung
L2+ Managed; Web, CLI, SNMP v1/v2c/v3, Omada Cloud/Controller (laut TP-Link/Omada)
Lüfter / Bauform
Lüfterlos; Rackmount-Kit im Lieferumfang; 440 × 180 × 44 mm (laut TP-Link/Omada)
Switching-Kapazität
56 Gbit/s; MAC-Tabelle 16K (laut TP-Link/Omada)
Leistungsaufnahme max.
20,6 W bei 220 V / 50 Hz (laut TP-Link/Omada)

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4
Mit 2,5G

TP-Link DS108G-M2

Für Heimnetze mit NAS oder 2,5G-Access-Point, die 8 schnelle Ports ohne Verwaltung wollen.

8,1/10
  • 8 × 2,5G-Anschlüsse laut TP-Link/Omada
  • 40 Gbit/s Switching-Kapazität laut TP-Link/Omada
  • Lüfterloses Metallgehäuse laut TP-Link/Omada
  • Kompakt: 158 × 101 × 25,4 mm laut TP-Link/Omada
  • Keine Verwaltung, keine VLANs
  • Gewicht und Garantie auf der Herstellerseite nicht genannt
Anschlüsse / Tempo
8 × 2,5G (auch 100 Mbit/s und 1 Gbit/s), kein PoE (laut TP-Link/Omada)
Verwaltung
Unmanaged, Plug and Play (laut TP-Link/Omada)
Lüfter / Bauform
Lüfterlos; Metallgehäuse; 158 × 101 × 25,4 mm (laut TP-Link/Omada)
Switching-Kapazität
40 Gbit/s; 29,8 Mpps; MAC-Tabelle 4K (laut TP-Link/Omada)
Leistungsaufnahme max.
8,87 W; externes Netzteil 12 V DC / 1,0 A (laut TP-Link/Omada)
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5
16 × 2,5G im Rack

D-Link DMS-1016 (DMS-1016/E)

Für Netze mit vielen 2,5G-Geräten (Access Points, NAS), die 16 schnelle Ports ohne Verwaltung im Rack-Format brauchen.

7,8/10
  • 16 × 2,5G-Anschlüsse laut D-Link
  • 80 Gbit/s Switching-Kapazität laut D-Link
  • Lüfterloses Metallgehäuse laut D-Link
  • Kein PoE und keine Verwaltung nötig: einstecken und nutzen
  • Keine Verwaltung, keine VLANs
  • 19,135 W Maximalverbrauch laut D-Link (rechnerisch 167,6 kWh pro Jahr als Obergrenze)
  • Garantie auf der Herstellerseite nur für Nordamerika genannt
  • Datenblatt gehört zur Hardware-Version A1; EU-Variante /E nicht ausdrücklich genannt
Anschlüsse / Tempo
16 × 2,5G (10M/100M/1G/2,5G), kein PoE (laut D-Link)
Verwaltung
Unmanaged, Plug and Play (laut D-Link)
Lüfter / Bauform
Lüfterlos; Metallgehäuse, Rackmount-Design; 440 × 250 × 44 mm, 2,932 kg (laut D-Link, Datenblatt HW-Version A1)
Switching-Kapazität
80 Gbit/s; MAC-Tabelle 16K (laut D-Link)
Leistungsaufnahme max.
19,135 W; 12 V / 5,4 A (laut D-Link, Datenblatt HW-Version A1)
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6
Einstieg

Zyxel GS-105B v5 (GS-105BV5-EU0101F)

Für wenige Geräte am Schreibtisch oder im Wohnzimmer, wenn nur Anschlüsse fehlen.

7,4/10
  • Lüfterlos mit Metallgehäuse laut Zyxel
  • 2,99 W Maximalverbrauch laut Zyxel (rechnerisch 26,2 kWh pro Jahr als Obergrenze)
  • QoS-Priorisierung an ausgewählten Ports laut Zyxel
  • Energy Efficient Ethernet (IEEE 802.3az) laut Zyxel
  • Nur 5 Anschlüsse, einer davon für den Uplink
  • Garantiedauer auf den gelesenen Zyxel-Seiten nicht genannt
  • Spezifikationsseite nennt keine Länderausführung (EU0101F nicht ausdrücklich bestätigt)
Anschlüsse / Tempo
5 × Gigabit (RJ-45), 2 Prioritätsstufen (HIGH/MED) für QoS-Ports (laut Zyxel, US-Variante)
Verwaltung
Unmanaged (laut Datenblatt Icecat)
Lüfter / Bauform
Lüfterlos (0 dBA); Metallgehäuse; Desktop; 82,5 × 46,8 × 24 mm, 0,11 kg (laut Zyxel, Spezifikationsseite GS-100-Serie)
Switching-Kapazität
10 Gbit/s; MAC-Tabelle 2K (laut Zyxel, Spezifikationsseite GS-100-Serie)
Leistungsaufnahme max.
2,99 W (laut Zyxel, Spezifikationsseite GS-100-Serie; Länderausführung nicht genannt)
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So entsteht die Wertung: Die Wertung ist eine Datenblatt-Einschätzung nach den Kriterien dieses Ratgebers (Anschlüsse und Tempo, Verwaltung, Lüfter und Bauform, Kapazität, maximaler Stromverbrauch); sie beruht auf Herstellerangaben und Icecat-Datenblättern, nicht auf einem Praxisvergleich. Bei Abweichungen gilt die Herstellerseite; „k. A.“ heißt: keine verlässliche Angabe gefunden. Preise ändern sich laufend – den aktuellen Preis siehst du beim Händler. *Affiliate-Links: Als Amazon-Partner und Partner weiterer Shops verdienen wir an qualifizierten Verkäufen eine Provision; für dich ändert sich der Preis nicht.

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Wie viele Anschlüsse brauchst du?

Zähle zuerst alles, was per Kabel ins Netz soll: Router, Access Point, NAS, Fernseher, Spielkonsole, Drucker, Arbeitsplätze. Ein Switch hängt an einem davon (meist am Router) und verteilt von dort weiter; einer seiner Anschlüsse ist also schon für diese Verbindung belegt. Wer sechs Geräte hat, braucht deshalb nicht sechs, sondern mindestens sieben Anschlüsse, und mit 8 hast du eine Reserve. Die Datenblätter spiegeln diese Logik: Die Größe 8 ist mit 86 von 337 Datenblättern mit Angabe die häufigste, danach folgen 24 (65 Datenblätter), 5 (47), 48 (37) und 16 (35).

Die Größen sind kein Zufall. Aus unserer Zählung ergeben sich vier Klassen: 168 Datenblätter mit bis zu 8 RJ45-Anschlüssen, 54 mit 9 bis 16, 76 mit 17 bis 28 und 39 mit ab 29 (bei 22 Datenblättern fehlt die Angabe). Das Heimnetz sitzt fast immer in der ersten Klasse, kleine Büros und Werkstätten in der zweiten, Patchfelder im Rack in der dritten und vierten. Plane den Bedarf in drei Jahren mit, denn ein zweiter Switch kostet einen weiteren Anschluss für die Verbindung zwischen beiden und eine weitere Steckdose.

Beachte außerdem die Zahl der Uplink-Anschlüsse: Viele größere Modelle haben zusätzlich zu den RJ45-Ports SFP- oder SFP+-Steckplätze für Glasfaser. Sie zählen in unserer Statistik nicht als RJ45-Anschluss. So hat der TP-Link SG3428 laut Hersteller 24 RJ45-Anschlüsse und 4 SFP-Slots; die 24 stehen in der Kachel, die 4 Slots sind Zusatz.

Was die Datenblätter zeigen

In den 359 Datenblättern unserer Produktdatenbank (Icecat, Stand 12.10.2026) nennen 340 den Switch-Typ: 225-mal Managed, 115-mal Unmanaged (n = 340 von 359). Der Median der RJ45-Anschlüsse liegt bei den Managed-Modellen bei 16 (n = 204 von 225), bei den Unmanaged-Modellen bei 8 (n = 114 von 115). Bei den Managed-Modellen sind 24 Anschlüsse am häufigsten (51 Datenblätter), danach 8 (46) und 48 (31); bei den Unmanaged-Modellen stehen 8 (38 Datenblätter), 5 (31) und 16 (13) vorn. Verwaltete Switches sind also im Datenbestand die größeren Geräte, unverwaltete die kleinen Verteiler.

Beim Tempo der RJ45-Anschlüsse (n = 349 von 359) zählen wir 213-mal Gigabit Ethernet, 48-mal 2,5G, 39-mal Fast Ethernet, 29-mal 10G und 1-mal 5G; 19 Datenblätter tragen „Nein“, alle 19 sind Managed-Modelle. Unter den 115 Unmanaged-Modellen stehen 63 Gigabit, 29 Fast Ethernet, 18 2,5G und 5 10G (n = 115 von 115); unter den 225 Managed-Modellen 136 Gigabit, 30 2,5G, 22 10G und 7 Fast Ethernet (n = 215 von 225). Fast Ethernet ist demnach fast nur noch bei einfachen Unmanaged-Geräten zu finden: 29 von 36 Datenblättern der Fast-Ethernet-Gruppe mit Typ-Angabe sind unmanaged (n = 36 von 39).

Die Switching-Kapazität liegt im Median bei 40 Gbit/s (n = 340 von 359); Unmanaged-Modelle erreichen im Median 16 Gbit/s (n = 104 von 115), Managed-Modelle 100 Gbit/s (n = 219 von 225). Die MAC-Adresstabelle fasst im Median 8.000 Einträge (n = 340 von 359), am häufigsten stehen 8.000 (101 Datenblätter) und 16.000 (92). Die Switch-Ebene nennen 227 Datenblätter: 84-mal L2, 46-mal L3, 32-mal L2/L3, 30-mal L2/L2+ und 25-mal L2+. Eine Cloud-Verwaltung nennen 109 von 111 Datenblättern mit Angabe mit „Ja“; alle 107 Managed-Modelle mit Angabe sind darunter (n = 107 von 225), bei den Unmanaged-Modellen steht zweimal „Nein“ (n = 2 von 115).

Zur Einordnung der Stichprobe: Die Marken der 359 Datenblätter sind TP-Link (135), D-Link (43), NETGEAR (41), Dahua Technology (24), Cudy (21), Zyxel (16), QNAP (14), Ernitec (12), LevelOne (11), Allied Telesis (10), EnGenius (8), Lanview (6), Eaton (4), ATEN (3), ASUS (3), Opengear (3), Yealink (2), Biamp (2) und InLine (1). TP-Link allein stellt 135 von 359 Datenblättern und prägt jede Zählung. Große Namen wie Ubiquiti, Cisco, MikroTik, Mercusys oder HPE/Aruba kommen in diesen Datenblättern nicht vor; über deren Geräte sagen die Zahlen nichts. Alle Datenblätter findest du im Hub der Netzwerk-Switches.

Tempo: Fast Ethernet, Gigabit, 2,5G oder 10G?

Das Tempo steht in der Datenblattbezeichnung in Klammern: „Gigabit Ethernet (10/100/1000)“ heißt, der Anschluss handelt 10, 100 oder 1.000 Mbit/s aus, „2.5G Ethernet (100/1000/2500)“ bis 2.500 Mbit/s, „10G Ethernet (100/1000/10000)“ bis 10.000 Mbit/s. Der Switch verbindet immer mit dem höchsten Tempo, das beide Seiten beherrschen. Ein Gigabit-Switch bremst dich also nur dann, wenn deine Geräte mehr könnten.

Die Datenblätter zeigen, wo die Tempoklassen landen. In der Gigabit-Gruppe liegt der Median bei 10 RJ45-Anschlüssen (n = 212 von 213), die Switching-Kapazität im Median bei 32 Gbit/s (n = 200 von 213). In der 2,5G-Gruppe sind es im Median 8 Anschlüsse (n = 48 von 48) und 80 Gbit/s Switching-Kapazität (n = 45 von 48). In der 10G-Gruppe liegt der Median bei 12 Anschlüssen (n = 29 von 29) und 260 Gbit/s (n = 26 von 29); 21 von 24 Datenblättern mit Angabe nennen Rack-Einbau (n = 24 von 29). Wer 2,5G will, kauft also in der Regel einen Achter oder Fünfer, wer 10G will, ein Rack-Gerät.

Wann lohnt sich mehr als Gigabit? Wenn eine Verbindung die Engstelle ist: ein NAS mit schnellem Anschluss, ein WLAN-Access-Point mit 2,5G-Port oder ein Arbeitsplatz, der große Dateien vom Server zieht. Für Streaming, Surfen und Backups im Haushalt reicht Gigabit. Die Tempostufe muss an beiden Enden stimmen; welches Tempo dein Router, dein Access Point und dein NAS bieten, siehst du in den jeweiligen Ratgebern: WLAN-Router, WLAN-Access-Point und NAS. Bei Mesh-Systemen mit LAN-Rückkanal hilft der Mesh-WLAN-Ratgeber.

Der TP-Link DS108G-M2 zeigt, wie der Aufpreis aussieht, wenn man ihn in Leistungsaufnahme rechnet: 8 × 2,5G-Ports mit 40 Gbit/s Switching-Kapazität und 8,87 W Maximalverbrauch laut Hersteller, gegenüber 3,7 W beim 8-Port-Gigabit-Modell NETGEAR GS308E. Das sind 5,17 W mehr (8,87 − 3,7 = 5,17), eigene Subtraktion zweier Herstellerangaben.

Managed oder unmanaged: was du wirklich konfigurieren willst

Ein unmanaged Switch ist ein Verteiler ohne Einstellungen: einstecken, fertig. Ein managed Switch lässt sich per Weboberfläche, teils per Kommandozeile oder Cloud einstellen. Dazwischen liegt die Klasse der „Easy Smart“-Geräte: NETGEAR nennt den GS308E auf seiner Produktseite einen „Easy Smart Managed Essentials Switch“ und führt bis zu 64 VLANs, 2 LAGs mit je bis zu 4 Mitgliedern und 128 Multicast-Gruppen auf.

Wofür brauchst du das? VLANs trennen Netze auf demselben Kabel, zum Beispiel ein Gäste- oder ein Smart-Home-Netz vom Arbeitsnetz. Link Aggregation (LAG) bündelt mehrere Anschlüsse zu einer Verbindung, etwa zu einem NAS. Port-Spiegelung und Statistik helfen bei Fehlersuche. Wer nichts davon einsetzt, zahlt für Funktionen, die nie benutzt werden, und riskiert Fehlkonfiguration: Ein falsch gesetztes VLAN kappt gern genau das Gerät, das du gerade einrichten wolltest.

Die Datenblätter zeigen die Preisgrenze nicht, wohl aber die Geräteklassen: Von den 340 Datenblättern mit Typ-Angabe sind 225 managed, und diese tragen in unserer Zählung fast immer eine Layer-Angabe (200 von 225, n = 200 von 225) und eine Cloud-Verwaltung (107 von 107 Datenblättern mit Angabe). Bei den Unmanaged-Modellen nennen nur 16 von 115 Datenblättern die Switch-Ebene (14-mal L2, n = 16 von 115). L2 steht für das reine Weiterleiten nach MAC-Adresse, L2+ und L3 ergänzen Routing zwischen Netzen; Details und Funktionsumfang nennt immer die Herstellerseite des Modells. Die Omada-Seite des TP-Link SG3428 führt zum Beispiel L3-Static-Routing mit 48 Routen und DHCP-Server/Relay unter den L2+-Funktionen auf; die Seite bezeichnet das Gerät als L2+, nicht als L3.

Die Praxisregel: Brauchst du keine VLANs, nimm unmanaged. Brauchst du genau eine Funktion wie VLANs oder LAG in einem 8- oder 16-Port-Gerät, reicht Easy Smart. Planst du ein Rack mit Uplinks, Statistik und mehreren Netzen, ist ein echter Managed-Switch richtig; achte dort auf die Dauer der Update-Versorgung, die in den Datenblättern nicht steht.

Lüfterlos, Bauform und Rack-Einbau

Lüfterlos bedeutet: keine Geräuschquelle. In den Datenblättern mit Angabe sind 112 von 124 Switches lüfterlos (n = 124 von 359), 12 haben einen Lüfter. Unter den kleinen Modellen ist das fast Standard: In der Klasse bis 8 Anschlüsse nennen 69 von 73 Datenblättern mit Angabe „Lüfterlos: Ja“ (n = 73 von 168), bei 9 bis 16 Anschlüssen 22 von 23 (n = 23 von 54), bei 17 bis 28 Anschlüssen 11 von 15 (n = 15 von 76) und ab 29 Anschlüssen 7 von 10 (n = 10 von 39). Die Lüfter-Angabe fehlt bei vielen Datenblättern; die Zahl 112 von 124 sagt deshalb nichts über die 235 Datenblätter ohne Angabe. Bei Unmanaged-Modellen sind 53 von 55 Datenblättern mit Angabe lüfterlos (n = 55 von 115), bei Managed-Modellen 54 von 63 (n = 63 von 225).

Bei der Bauform nennen 151 Datenblätter eine Angabe: 89-mal 1U (die Höhe von einer Höheneinheit im 19-Zoll-Rack), 30-mal Desktop, 18-mal Desktop-/Wandmontage und 14-mal DIN-Schiene (n = 151 von 359). Rack-Einbau steht in 270 Datenblättern: 194-mal „Ja“, 76-mal „Nein“. Bei den Unmanaged-Modellen ist der Einbau seltener (24 „Ja“ gegen 44 „Nein“, n = 68 von 115), bei den Managed-Modellen häufiger (157 „Ja“ gegen 30 „Nein“, n = 187 von 225). In der Klasse mit 17 bis 28 Anschlüssen nennen alle 71 Datenblätter mit Angabe Rack-Einbau, bei den Geräten mit 29 und mehr Anschlüssen alle 38 mit Angabe.

Praktisch heißt das: Soll das Gerät im Wohnzimmer oder Arbeitszimmer stehen, wähle ein lüfterloses Desktop-Modell. Ein 16- oder 24-Port-Gerät im 19-Zoll-Format kann lüfterlos sein, wie der D-Link DGS-1100-16V2 (laut Hersteller „Fanless“ mit 0 dB Schallpegel) oder der TP-Link SG3428 (laut Omada-Seite ohne Lüfter, Rackmount-Kit im Lieferumfang). Willst du so ein Gerät in einen Schrank stellen, miss Tiefe und Breite: Der D-Link ist laut Hersteller 280 × 180 × 44 mm groß, der SG3428 440 × 180 × 44 mm. Für die Montage in einem Rack ist die Breite von 440 mm entscheidend, für den Schreibtisch die Tiefe.

Stromverbrauch: die Jahresrechnung in kWh

Ein Switch läuft rund um die Uhr. Die Formel für den Jahresverbrauch lautet: kWh pro Jahr = Watt × 8.760 ÷ 1.000, wobei 8.760 die Stunden eines Jahres sind (365 × 24). Setze den maximalen Stromverbrauch aus dem Datenblatt ein, dann ergibt sich eine Obergrenze; im Alltag liegt der Verbrauch darunter, weil nicht alle Ports ausgelastet sind. Bei Modellen mit PoE steckt die an Endgeräte abgegebene Leistung im Maximalwert, deshalb rechnen wir hier nur mit Modellen ohne PoE.

Rechenbeispiele aus Herstellerangaben: NETGEAR GS308E mit 3,7 W maximal ergibt 3,7 × 8.760 ÷ 1.000 = 32,4 kWh pro Jahr. TP-Link DS108G-M2 mit 8,87 W ergibt 77,7 kWh. D-Link DGS-1100-16V2 mit 10,1 W ergibt 88,5 kWh. TP-Link SG3428 mit 20,6 W (bei 220 V / 50 Hz) ergibt 180,5 kWh. Das ist ein Rechenwert, kein Messwert; mit deinem Tarif multiplizierst du selbst. Zwischen dem kleinsten und dem größten dieser vier Geräte liegen 148,1 kWh pro Jahr (180,5 − 32,4), allein durch Portzahl und Ausstattung.

Die Datenblätter zeigen den Trend: In 250 Datenblättern steht ein maximaler Stromverbrauch, der Median liegt bei 67,5 W (n = 250 von 359). Dieser Wert ist hoch, weil er viele PoE-Modelle einschließt. Bei den Unmanaged-Modellen liegt der Median bei 21,07 W (n = 84 von 115), bei den Managed-Modellen bei 105,25 W (n = 160 von 225); beide Gruppen enthalten PoE-Geräte und sind deshalb keine Richtwerte für ein reines Heimnetz-Gerät. Die Modelle bis 8 Anschlüsse liegen im Median bei 38 W (n = 114 von 168), ebenfalls mit PoE. Entscheidend ist das einzelne Datenblatt: Suche „Stromverbrauch (max.)“ oder „Power consumption“ und rechne mit der Formel.

Ein zweiter Faktor ist die Energieeffizienz des Anschlusses: Zyxel nennt für den GS-105B v5 auf der Spezifikationsseite der GS-100-Serie 2,99 W maximale Leistungsaufnahme (Seite nicht variantenspezifisch) und „Energy-Efficient Ethernet“ (auf der Produktseite als IEEE 802.3az bezeichnet); das ergibt 2,99 × 8.760 ÷ 1.000 = 26,2 kWh pro Jahr als Obergrenze. Am anderen Ende steht der D-Link DMS-1016 mit 16 × 2,5G: 19,135 W laut D-Link-Datenblatt (HW-Version A1) ergeben 167,6 kWh pro Jahr.

PoE: nur ein kurzer Hinweis

PoE (Power over Ethernet) versorgt Geräte wie Access Points oder Kameras über das Netzwerkkabel mit Strom. In 325 Datenblättern mit Angabe nennen 186 „PoE: Ja“ und 139 „Nein“ (n = 325 von 359); bei den Managed-Modellen sind es 124 „Ja“ gegen 82 „Nein“ (n = 206 von 225), bei den Unmanaged-Modellen 50 „Ja“ gegen 52 „Nein“ (n = 102 von 115). Die Frage, wie viel PoE-Budget du brauchst, beantwortet der Ratgeber PoE-Switch; die sechs Modelle unten haben alle kein PoE, damit sich beide Seiten nicht überschneiden. Wenn du einen Access Point über den Switch versorgen willst, lies zuerst den Access-Point-Ratgeber: Manche Geräte brauchen ein eigenes Netzteil, wenn der Switch kein PoE liefert.

Typische Fehlkäufe

Zu wenig Anschlüsse: Wer mit 5 Ports startet und zwei Jahre später ein NAS, einen Access Point und eine Konsole anschließt, kauft zum zweiten Mal. Zu viel Managed: Wer nur Geräte verteilen will, bezahlt für Funktionen, die er nicht nutzt. Falsches Tempo: Ein Switch mit 2,5G-Ports nützt nichts, wenn Router und Endgeräte nur Gigabit können; ein Gigabit-Switch bremst dagegen ein NAS mit schnellerem Anschluss. Lautstärke: Ein Modell mit Lüfter im Wohnzimmer ist ein Ärgernis, das im Datenblatt nur steht, wenn du nach „Lüfterlos“ suchst. Falsche Variante: Viele Modelle gibt es in Hardware-Versionen und Länderausführungen; die Versionen unterscheiden sich in Details wie Netzteil oder MAC-Tabelle. Die Zyxel-Verkaufsseite, die wir gelesen haben, gehört zur US-Ausführung GS-105BV5-USAM01F, die Spezifikationsseite der GS-100-Serie nennt keine Länderausführung; unser Datenbankmodell ist die EU-Ausführung GS-105BV5-EU0101F. Die Werte stehen deshalb als Angabe der Zyxel-Seite, nicht als bestätigte EU-Werte.

Auch beim TP-Link SG3428 gilt: Die Omada-Seite des Vorgängers TL-SG3428 nennt 8K MAC-Einträge für Version 1 und 16K ab Version 2, während die Seite des SG3428 16K nennt. Prüfe die Versionsnummer auf dem Gerät oder in der Beschreibung, bevor du Funktionen voraussetzt.

Die sechs Modelle im Überblick und warum sie ausgewählt sind

Die Auswahl deckt die Bauformen aus diesem Ratgeber ab, alle ohne PoE: ein 5-Port-Verteiler (Zyxel GS-105B v5), ein 8-Port-Easy-Smart-Switch (NETGEAR GS308E), ein 8-Port-Modell mit 2,5G (TP-Link DS108G-M2), ein 16-Port-Smart-Managed-Switch (D-Link DGS-1100-16V2), ein 24-Port-Managed-Switch mit SFP (TP-Link SG3428) und ein 16-Port-Switch mit 2,5G ohne Verwaltung im Rack-Format (D-Link DMS-1016). Vier Marken sind vertreten (Zyxel, NETGEAR, D-Link, TP-Link), D-Link und TP-Link mit je zwei Modellen. Alle sechs stehen in unserer Produktdatenbank: Zyxel GS-105B v5, NETGEAR GS308E, TP-Link DS108G-M2, D-Link DGS-1100-16V2, TP-Link SG3428 und D-Link DMS-1016.

Die Empfehlung für die meisten ist der NETGEAR GS308E: Er verbindet laut NETGEAR 8 Gigabit-Anschlüsse, Easy-Smart-Verwaltung mit bis zu 64 VLANs, einen lüfterlosen Aufbau und 3,7 W Maximalverbrauch mit einer lebenslangen beschränkten Hardware-Garantie. Wer keine Verwaltung braucht, ist mit dem Zyxel GS-105B v5 für wenige Geräte ausreichend bedient; wer ein NAS oder einen 2,5G-Access-Point anbinden will, mit dem TP-Link DS108G-M2.

Ehrlich zu den Grenzen: Beim Zyxel gilt die gelesene Spezifikationsseite für die GS-100-Serie ohne Länderangabe, die Garantiedauer steht dort nicht („k. A.“). Garantiedauern stehen nur bei NETGEAR und D-Link auf den gelesenen Seiten; beim D-Link DMS-1016 nennt die Seite sie nur für Nordamerika, und das Datenblatt gehört zur Hardware-Version A1. Die Wertung ist eine Datenblatt-Einschätzung nach den Kriterien dieses Ratgebers (Anschlüsse und Tempo, Verwaltung, Lüfter und Bauform, Kapazität, Stromverbrauch); sie sagt nichts über Praxiswerte wie Haltbarkeit oder Firmware-Pflege aus.

Modelle nachschlagen: Produktdaten

Häufige Fragen

Wie viele Anschlüsse sollte ein Netzwerk-Switch haben?

Zähle alle Kabelgeräte und rechne einen Anschluss für die Verbindung zum Router dazu, dazu etwas Reserve. In den 337 von 359 Datenblättern unserer Produktdatenbank (Icecat, Stand 12.10.2026) mit Angabe liegt der Median bei 9 RJ45-Anschlüssen; am häufigsten stehen 8 (86 Datenblätter), 24 (65) und 5 (47). Das ist eine Zählung über diese Datenblätter, keine Marktstatistik.

Reicht ein Gigabit-Switch oder brauche ich 2,5G?

Gigabit reicht, solange kein Gerät in deinem Netz mehr als 1 Gbit/s kann. In unseren Datenblättern (n = 349 von 359) nennen 213 Gigabit, 48 2,5G und 29 10G. 2,5G lohnt sich vor allem für NAS oder Access Points mit 2,5G-Port; der Switch verbindet immer mit dem höchsten Tempo, das beide Seiten beherrschen.

Was ist der Unterschied zwischen managed und unmanaged?

Ein unmanaged Switch verteilt ohne Einstellungen, ein managed Switch lässt sich konfigurieren, etwa für VLANs oder Link Aggregation. Zwischen beiden liegen Easy-Smart-Modelle wie der NETGEAR GS308E mit bis zu 64 VLANs laut NETGEAR. In unseren Datenblättern sind 225 von 340 managed und 115 unmanaged (n = 340 von 359).

Sind Switches ohne Lüfter üblich?

Ja. Von 124 Datenblättern mit Lüfter-Angabe nennen 112 „Lüfterlos: Ja“ (n = 124 von 359). In der Klasse bis 8 Anschlüsse sind es 69 von 73 (n = 73 von 168). Bei den restlichen Datenblättern fehlt die Angabe.

Wie berechne ich den Stromverbrauch eines Switches im Jahr?

kWh pro Jahr = Watt × 8.760 ÷ 1.000, mit dem maximalen Stromverbrauch aus dem Datenblatt als Obergrenze. Beispiel: NETGEAR GS308E mit 3,7 W laut NETGEAR ergibt 3,7 × 8.760 ÷ 1.000 = 32,4 kWh pro Jahr. Bei PoE-Modellen steckt die abgegebene Leistung im Maximalwert.

Brauche ich einen PoE-Switch?

Nur, wenn Access Points oder Kameras über das Netzwerkkabel Strom bekommen sollen. In den Datenblättern mit Angabe nennen 186 von 325 „PoE: Ja“ (n = 325 von 359). Mehr dazu im Ratgeber PoE-Switch; die Modelle hier haben alle kein PoE.

Welche Marken sind in euren Datenblättern vertreten?

In den 359 Datenblättern stehen TP-Link (135), D-Link (43), NETGEAR (41), Dahua Technology (24), Cudy (21), Zyxel (16), QNAP (14), Ernitec (12), LevelOne (11), Allied Telesis (10), EnGenius (8), Lanview (6), Eaton (4), ATEN (3), ASUS (3), Opengear (3), Yealink (2), Biamp (2) und InLine (1). Marken wie Ubiquiti, Cisco, MikroTik, Mercusys oder HPE/Aruba fehlen in dieser Stichprobe; die Zahlen sagen über sie nichts.

Quellen und Stand

  1. NETGEAR: GS308E 8-Port Gigabit Ethernet Easy Smart Managed Switch, Produktseite (netgear.com)
  2. D-Link: DGS-1100-16V2 16-Port Gigabit Smart Managed Switch, Produktseite (dlink.com)
  3. TP-Link Omada: SG3428, 24-Port Gigabit Switch mit 4 SFP-Slots, Produktseite (omadanetworks.com)
  4. TP-Link Omada: TL-SG3428 (Vorgänger, End of Sale), Produktseite mit Versionsangaben (omadanetworks.com)
  5. TP-Link Omada: DS108G-M2 8-Port 2.5G Desktop Switch, Produktseite (omadanetworks.com)
  6. Zyxel: GS-105B v5 5-Port Desktop Gigabit Switch (US-Ausführung), Produktseite (store.zyxel.com)
  7. Zyxel: GS-100-Serie, Spezifikationen (GS-105B v5) (zyxel.com)
  8. D-Link: DMS-1016 16-Port 2.5GbE Multi-Gigabit Unmanaged Switch, Produktseite (dlink.com)
  9. D-Link: DMS-1016 Datenblatt (PDF, HW-Version A1) (dlink.com)

Technische Angaben im Modellvergleich: Hersteller- und Händlerdatenblätter, Stand 12. Oktober 2026; nicht belegte Werte stehen als „k. A.“. Aktualisiert am . Preisdrache testet nicht selbst im Labor — wie wir Daten auswählen und gewichten, steht unter So vergleichen wir; wie wir Geld verdienen, unter Wie wir Geld verdienen. Fehler gefunden? Schreib uns über die Adresse im Impressum.

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