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Kaufberatung

NAS kaufen: die ehrliche Kaufberatung

Von der Preisdrache-Redaktion · Aktualisiert am 7. Oktober 2026

<p>Ein NAS (Network Attached Storage) ist ein kleiner Server für Dateien: Fotos, Dokumente, Filme, Backups aller Geräte im Haushalt. Der Reiz liegt darin, dass die Daten zentral liegen, von jedem Gerät erreichbar sind und nicht an einen Cloud-Anbieter gebunden. Die Falle liegt ebenso nahe: Viele kaufen ein Gehäuse mit beeindruckenden Eckdaten und vergessen die Festplatten, das Backup und die Frage, ob die Maschine überhaupt zu ihrer Nutzung passt.</p><p>Diese Beratung zeigt die Kriterien, die über Alltagstauglichkeit entscheiden: Anzahl der Schächte, RAID, Prozessor, Netzwerkanschluss, M.2-Slots, Software und Festplattenwahl, mit konkreten Zahlen. Preise nennen wir bewusst nicht, sie ändern sich laufend. Auf Amazon siehst du den aktuellen Stand.</p>

NAS im Vergleich 2026

Stand 2026-10-07 · Werbung Links mit * sind Affiliate-Links

PlatzModellWertungSchächteProzessorNetzwerkM.2-Slots
1 Unser FavoritUGREEN NASync DXP2800 9,0 2 (3,5/2,5 Zoll)Intel N100, 8 GB DDR51 x 2,5 GbE2 (NVMe) Preis prüfen*
2 Für ProfisUGREEN NASync DXP4800 Plus 8,8 4 (3,5/2,5 Zoll)Intel Pentium Gold 8505, 8 GB DDR51 x 10 GbE, 1 x 2,5 GbE2 (NVMe) Preis prüfen*
3 Für FortgeschritteneSynology DiskStation DS425+ 8,5 4 (3,5/2,5 Zoll)Intel Celeron J4125, 2 GB RAM1 x 2,5 GbE, 1 x 1 GbE2 (NVMe) Preis prüfen*
4 Solide MitteSynology DiskStation DS224+ 7,9 2 (3,5/2,5 Zoll)Intel Celeron J4125, 2 GB RAM2 x 1 GbEkeine Preis prüfen*
5 QNAP TS-262 7,6 2 (3,5 Zoll)Intel Celeron N4505, 4 GB RAM1 x 2,5 GbEk. A. Preis prüfen*
6 Für EinsteigerSynology DiskStation DS124 6,8 1 (3,5/2,5 Zoll)Realtek RTD1619B, 1 GB RAM1 x 1 GbEk. A. Preis prüfen*
1
Unser Favorit

UGREEN NASync DXP2800

Für die meisten Haushalte, die ein modernes Zwei-Schacht-NAS mit schnellem Netzwerk und SSD-Option suchen.

9,0/10
  • Intel N100 mit 8 GB DDR5, erweiterbar auf 16 GB
  • 2,5-GbE-Anschluss
  • Zwei M.2-NVMe-Slots
  • UGOS Pro mit Docker und virtuellen Maschinen
  • Software jünger als etablierte Konkurrenz
  • Nur zwei Schächte
Schächte
2 (3,5/2,5 Zoll)
Prozessor
Intel N100, 8 GB DDR5
Netzwerk
1 x 2,5 GbE
M.2-Slots
2 (NVMe)
Bei Amazon ansehen*
2
Für Profis

UGREEN NASync DXP4800 Plus

Für Nutzer mit viel Daten, mehreren Anwendern oder Medienserver, die vier Schächte und schnelles Netzwerk wollen.

8,8/10
  • 10-GbE- und 2,5-GbE-Port
  • RAM erweiterbar bis 64 GB
  • Quick Sync für Videotranskodierung
  • Vier Schächte plus zwei M.2
  • Mit rund 6 kg schwer und größer
  • Für reine Dateiablage überdimensioniert
Schächte
4 (3,5/2,5 Zoll)
Prozessor
Intel Pentium Gold 8505, 8 GB DDR5
Netzwerk
1 x 10 GbE, 1 x 2,5 GbE
M.2-Slots
2 (NVMe)
Bei Amazon ansehen*
3
Für Fortgeschrittene

Synology DiskStation DS425+

Für alle, die vier Schächte und die ausgereifte Synology-Software wollen.

8,5/10
  • Vier Schächte plus zwei M.2-Slots
  • M.2 laut Berichten auch als Speicherpool nutzbar
  • Etabliertes DSM-Betriebssystem
  • RAM bis 6 GB erweiterbar
  • Älterer Prozessor, nur 2 GB RAM ab Werk
  • Laufwerkswahl bei den 2025er Modellen anfangs eingeschränkt, laut Berichten per DSM 7.3 gelockert
Schächte
4 (3,5/2,5 Zoll)
Prozessor
Intel Celeron J4125, 2 GB RAM
Netzwerk
1 x 2,5 GbE, 1 x 1 GbE
M.2-Slots
2 (NVMe)
Bei Amazon ansehen*
4
Solide Mitte

Synology DiskStation DS224+

Für Haushalte, die ein Zwei-Schacht-NAS mit ausgereifter Software und ohne SSD-Ambitionen suchen.

7,9/10
  • Etabliertes DSM-System
  • Zwei 1-GbE-Ports, per Link Aggregation bündelbar
  • RAM bis 6 GB erweiterbar
  • Kompakt (165 x 108 x 232 mm)
  • Kein 2,5 GbE, kein M.2-Slot
  • Älterer Prozessor
Schächte
2 (3,5/2,5 Zoll)
Prozessor
Intel Celeron J4125, 2 GB RAM
Netzwerk
2 x 1 GbE
M.2-Slots
keine
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5

QNAP TS-262

Für Nutzer, die ein Zwei-Schacht-NAS mit 2,5 GbE von QNAP möchten.

7,6/10
  • 2,5-GbE-Port
  • Celeron N4505 (zwei Kerne, bis 2,9 GHz)
  • 4 GB RAM fest verbaut
  • Zwei 3,5-Zoll-Schächte
  • RAM laut Quelle nicht erweiterbar
  • Nur zwei Prozessorkerne
Schächte
2 (3,5 Zoll)
Prozessor
Intel Celeron N4505, 4 GB RAM
Netzwerk
1 x 2,5 GbE
M.2-Slots
k. A.
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6
Für Einsteiger

Synology DiskStation DS124

Für Nutzer, die einen einfachen Einzelplatten-Netzwerkspeicher mit Backup-Funktionen suchen.

6,8/10
  • Geringer Stromverbrauch (rund 10,7 W im Zugriff)
  • Hardware-Verschlüsselung
  • Etabliertes DSM-System
  • Zwei USB-3.2-Gen-1-Ports
  • Nur ein Schacht, kein Schutz vor Plattenausfall
  • Schwacher Prozessor, 1 GB RAM, kein Medien-Transkodieren
Schächte
1 (3,5/2,5 Zoll)
Prozessor
Realtek RTD1619B, 1 GB RAM
Netzwerk
1 x 1 GbE
M.2-Slots
k. A.
Bei Amazon ansehen*

So entsteht die Wertung: Die Wertung entsteht aus gewichteten Datenblattangaben (Schächte, Prozessor, Netzwerk, M.2) nach den Kriterien dieses Ratgebers. Es ist kein Praxistest; Angaben ohne verlässlichen Beleg sind mit „k. A.“ markiert. Preise ändern sich laufend – den aktuellen Preis siehst du beim Händler. *Affiliate-Links: Als Amazon-Partner und Partner weiterer Shops verdienen wir an qualifizierten Verkäufen eine Provision; für dich ändert sich der Preis nicht.

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Wofür brauchst du ein NAS?

Die Nutzung bestimmt die Hardware. Grob lassen sich vier Szenarien unterscheiden:

  • Dateiablage und Foto-Backup: Wenige Nutzer, Dokumente, Fotos, gelegentliche Zugriffe. Hier reicht ein Zwei-Schacht-Gerät mit einfachem Prozessor.
  • Medienserver (Plex, Jellyfin): Streaming ins Wohnzimmer. Wenn Filme für Fernseher oder Handy umgerechnet werden müssen (Transkodierung), zählt der Prozessor, besonders die integrierte Videoeinheit. Intel-Prozessoren mit Quick Sync sind dafür beliebt.
  • Computer-Backup: Windows- und Mac-Rechner sichern automatisch auf das NAS. Das ist mit fast jedem NAS möglich.
  • Docker, virtuelle Maschinen, Smart Home: Hier zählen RAM, Prozessor und Software. Manche Hersteller bieten Container-Unterstützung, andere nicht im gleichen Umfang.

Schreib dir vor dem Kauf auf, was in drei Jahren darauf liegen soll. Wer nur Dokumente ablegt, braucht kein Kraftpaket. Wer Filme transkodieren und Container betreiben will, scheitert an einem Einsteigergerät schnell. Ein NAS ist außerdem kein Ersatz für ein Backup, doch dazu gleich mehr.

Wie viele Festplattenschächte?

Das ist die wichtigste Entscheidung, weil sie sich später kaum korrigieren lässt.

  • 1 Schacht: Reine Ablage, kein Schutz gegen Festplattenausfall. Sinnvoll als einfacher Netzwerkspeicher, nicht als Datenlager.
  • 2 Schächte: Spiegelung (RAID 1): Zwei Festplatten halten dieselben Daten. Fällt eine aus, läuft das System weiter. Für die meisten Haushalte der sinnvolle Startpunkt.
  • 4 Schächte: Mehr Kapazität und flexiblere Varianten wie RAID 5 oder RAID 6. Lohnt, wenn die Datenmenge wächst oder du mehrere Nutzer bedienst.

Nutzbare Kapazität: Bei RAID 1 mit zwei gleichen Platten steht dir die Kapazität einer Platte zur Verfügung. Bei RAID 5 mit vier gleichen Platten drei Viertel, bei RAID 6 die Hälfte. Beim Kauf zählt also nicht die Summe aller Platten, sondern der Nettowert. Bei einigen Systemen lassen sich Platten unterschiedlicher Größe mischen, bei klassischem RAID nutzt du nur so viel von jeder Platte, wie die kleinste hergibt.

RAID ist kein Backup

Der häufigste und teuerste Irrtum: RAID schützt vor dem Ausfall einer Festplatte, nicht vor Löschen, Schadsoftware (Ransomware), Brand, Diebstahl oder Bedienfehlern. Wenn du versehentlich eine Datei löschst, ist sie auf beiden gespiegelten Platten weg.

Die gängige Regel lautet 3-2-1: drei Kopien der Daten, auf zwei verschiedenen Medien, eine davon an einem anderen Ort. Praktisch: NAS plus externe USB-Festplatte plus Cloud- oder Zweit-Standort-Sicherung. Fast alle NAS-Systeme können auf eine angeschlossene USB-Platte oder Cloud-Dienste sichern. Plane das Backup ein, bevor du die Hardware auswählst.

Prozessor, RAM und Software

Die Datenblätter gängiger Heim-NAS zeigen eine große Spanne: Das Einsteigermodell Synology DS124 nutzt einen Realtek RTD1619B mit vier Kernen bei 1,7 GHz und 1 GB RAM. Die Synology-Plus-Modelle DS224+ und DS425+ setzen auf einen Intel Celeron J4125 (vier Kerne, 2,0 GHz, bis 2,7 GHz) mit 2 GB RAM, erweiterbar auf 6 GB. Das UGREEN NASync DXP2800 hat einen Intel N100 mit 8 GB DDR5, das DXP4800 Plus einen Intel Pentium Gold 8505 mit 8 GB DDR5, erweiterbar auf 64 GB.

Was bedeutet das? Für Dateiablage, Backup und Foto-Sync reichen schwächere Prozessoren völlig. Bei Medien-Transkodierung, Docker-Containern und vielen gleichzeitigen Nutzern merkst du die Unterschiede. Wichtiger ist oft die Software: Synology bietet das ausgereifte DSM, UGREEN nutzt das jüngere UGOS Pro mit Docker und virtuellen Maschinen, QNAP hat QTS/QuTS. Prüfe, ob die Apps, die du brauchst (Foto-App, Backup-Software, Medienserver), zu deinem System passen.

Beim RAM gilt: Wenn er sich erweitern lässt, ist das ein Pluspunkt, denn Container und Indizierung von Fotos fressen Speicher. Das Synology DS224+ und DS425+ lassen sich laut Datenblatt auf 6 GB aufrüsten, das QNAP TS-262 hat laut Quelle 4 GB fest verbaut.

Netzwerk: 1 GbE, 2,5 GbE oder 10 GbE

Ein NAS ist nur so schnell wie sein Netzwerkanschluss. Gigabit-Ethernet (1 GbE) schafft in der Praxis rund 110 MB/s. 2,5 GbE kommt auf rund 280 bis 300 MB/s (Herstellerangabe zum UGREEN DXP2800: Spitze 312,5 MB/s). 10 GbE geht bis rund 1.250 MB/s.

Beispiele aus den Datenblättern: Synology DS224+ hat zwei 1-GbE-Ports, DS425+ einen 2,5-GbE- und einen 1-GbE-Port, QNAP TS-262 einen 2,5-GbE-Port, UGREEN DXP2800 einen 2,5-GbE-Port, UGREEN DXP4800 Plus einen 10-GbE- und einen 2,5-GbE-Port. Ein schneller NAS-Port nützt dir aber nur, wenn auch Router, Switch und Kabel mitspielen. Dein PC braucht dafür selbst einen 2,5-GbE-Anschluss, und der Switch muss ihn unterstützen. Sonst zahlst du für Geschwindigkeit, die nie ankommt.

Für den Alltag mit Dokumenten und Fotos reicht Gigabit meist. Spürbar wird der Unterschied, wenn du große Videodateien regelmäßig kopierst oder direkt vom NAS schneidest.

M.2-Slots und Cache

Manche NAS haben zusätzliche Steckplätze für M.2-NVMe-SSDs. Zwei Verwendungen: Als Cache beschleunigen sie wiederholte Zugriffe auf Daten der Festplatten, oder als Speicherpool bieten sie schnellen SSD-Speicher für Docker, Datenbanken oder Fotos. Nicht jedes Gerät erlaubt beides: Das Synology DS425+ erlaubt laut Berichten den Speicherpool-Betrieb auf den M.2-Slots, das Vorgängermodell DS423+ nur Caching. Das DS224+ hat keinen M.2-Slot, die UGREEN-Modelle DXP2800 und DXP4800 Plus je zwei.

Hinweis: Bei den 2025er Plus-Modellen von Synology funktionierten M.2-SSDs von Drittherstellern laut Berichten zum Update DSM 7.3 von Oktober 2025 weiterhin nicht. Prüfe die aktuelle Kompatibilitätsliste des Herstellers, bevor du SSDs kaufst.

Festplatten: Auswahl, Kompatibilität, Folgekosten

Die Festplatten sind der größte Kostenpunkt und der wichtigste Qualitätsfaktor, und sie sind bei den meisten NAS nicht dabei (diskless). Nimm Platten, die für den Dauerbetrieb im NAS gebaut sind, etwa Serien wie WD Red Plus oder Seagate IronWolf. Meide Platten mit SMR-Aufzeichnung (Shingled Magnetic Recording) in RAID-Verbänden, weil sie beim Neuaufbau nach einem Ausfall sehr langsam werden können. Die Hersteller weisen die Aufzeichnungsart in den Datenblättern aus.

Kompatibilität ist ein echter Kaufpunkt: Bei den 2025er Synology-Plus-Modellen wurde zuerst die Laufwerkswahl auf von Synology verifizierte Modelle beschränkt. Mit DSM 7.3 im Oktober 2025 lockerte Synology das laut Berichten wieder, sodass 3,5-Zoll-Platten und 2,5-Zoll-SATA-SSDs von Drittherstellern nutzbar sind, wobei die Kompatibilitätsliste weiter überwiegend Synology-Laufwerke führt. Bei UGREEN und QNAP gibt es nach unserem Kenntnisstand keine solche Pflicht. Wenn dir freie Laufwerkswahl wichtig ist, prüfe den aktuellen Stand vor dem Kauf.

Folgekosten: Strom (die Geräte laufen dauerhaft; Synology nennt für das DS124 rund 10,7 W im Zugriff, für das DS224+ rund 15 W unter Volllast, mit Festplatten kommt mehr dazu), Ersatzplatten nach einigen Jahren und ein Backup-Medium. Die Anschaffung der Festplatten kann teurer werden als das Gehäuse.

Typische Fehlkäufe

  • Ein Schacht ohne Backup: Ausfall der einen Platte heißt Datenverlust.
  • Kapazität auf Kante gekauft: Daten wachsen. Ein Zwei-Schacht-NAS mit kleinen Platten stößt nach einigen Jahren an die Grenze.
  • RAID mit Backup verwechselt: Siehe oben.
  • Zu schwach für Plex-Transkodierung: Ein ARM-Prozessor ohne Videoeinheit transkodiert 4K-Filme praktisch nicht in Echtzeit. Wenn Medienserver das Ziel ist, nimm Intel mit Quick Sync (zum Beispiel N100 oder J4125) oder spiele Dateien direkt ab (Direct Play).
  • 2,5 oder 10 GbE gekauft ohne passende Infrastruktur: Switch, Kabel (mindestens Cat 5e für 2,5 GbE) und PC-Anschluss prüfen.
  • Falsche Platten: Desktop-Festplatten oder SMR-Modelle im Dauerbetrieb.

Fazit: So wählst du

Für die meisten Haushalte lautet der Startpunkt: zwei Schächte, RAID 1, zwei NAS-taugliche Festplatten, ein externes Backup. Wer mehr Datenwachstum erwartet oder viele Nutzer bedient, plant vier Schächte. Wer Medien streamt oder Container betreibt, achtet auf Intel-Prozessor, RAM und Netzwerk. Und wer Wert auf ausgereifte Software legt, vergleicht DSM, UGOS Pro und QTS ernsthaft, am besten anhand der Apps, die er wirklich nutzen will.

Zum Schluss ein Gedanke zur Sicherheit: Ein NAS im Heimnetz sollte nie ungeschützt aus dem Internet erreichbar sein. Aktiviere automatische Updates, vergib starke Passwörter, nutze Zwei-Faktor-Anmeldung, wo die Software sie anbietet, und öffne keine Ports am Router, wenn ein VPN genügt. Das kostet eine Stunde Einrichtung und erspart dir im schlimmsten Fall den Verlust sämtlicher Daten durch Erpressungssoftware.

Die Tabelle oben fasst sechs aktuell erhältliche Modelle nach Datenblattangaben zusammen. Sie ist eine Orientierung, kein Praxistest. Angaben ohne verlässlichen Beleg sind mit „k. A.“ markiert. Prüfe vor dem Kauf auf der Produktseite, ob das Modell noch verfügbar und aktuell ist, denn Hersteller wechseln Modellreihen regelmäßig.

Häufige Fragen

Brauche ich ein NAS oder reicht eine externe Festplatte?

Eine externe Festplatte reicht für ein einzelnes Backup. Ein NAS lohnt, wenn mehrere Geräte zentral zugreifen, automatische Backups laufen oder du einen eigenen Medien- oder Fotoserver willst.

Zwei oder vier Schächte?

Zwei Schächte mit RAID 1 sind für die meisten Haushalte ein guter Start. Vier Schächte lohnen sich bei großem Datenwachstum, vielen Nutzern oder wenn du RAID 5 bzw. 6 nutzen willst.

Ersetzt ein NAS das Backup?

Nein. RAID schützt vor dem Ausfall einer Platte, nicht vor Löschen, Ransomware oder Brand. Halte eine zweite Kopie auf einem anderen Medium und eine weitere an einem anderen Ort (3-2-1-Regel).

Welche Festplatten gehören ins NAS?

Platten für den Dauerbetrieb, etwa Serien wie WD Red Plus oder Seagate IronWolf. Vermeide SMR-Modelle in RAID-Verbänden und prüfe die Kompatibilitätsliste des Herstellers.

Reicht Gigabit-Netzwerk?

Für Dateiablage und Backup meist ja (rund 110 MB/s). 2,5 GbE bringt etwa das Zweieinhalbfache, nützt aber nur mit passendem Switch und PC-Anschluss.

Kann ein NAS Filme streamen?

Ja. Für Direct Play reicht fast jedes Modell. Für Transkodierung (Umrechnung für Handy oder Fernseher) brauchst du einen Intel-Prozessor mit integrierter Videoeinheit.

Wie viel Strom braucht ein NAS?

Synology nennt für das DS124 rund 10,7 W im Zugriff und für das DS224+ rund 15 W unter Volllast. Dazu kommen die Festplatten. Der Dauerbetrieb summiert sich über das Jahr, plane das mit ein.

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