Kaufberatung
4K-Monitor kaufen: Datenrate, Verbrauch, Modelle
Von der Preisdrache-Redaktion · Aktualisiert am · So arbeiten wir
Ein 4K-Monitor lohnt sich, wenn Anschluss und Rechner die Bildrate tragen, die du willst: 3840 × 2160 Pixel bei 60 Hz brauchen rund 11,9 Gbit/s und passen rechnerisch über HDMI 2.0, DisplayPort 1.4 oder USB-C, bei 120 Hz und mehr geht es nur mit DisplayPort 1.4, HDMI 2.1 oder Bildkompression. Dazu kommt ein Mehrverbrauch, den die EU-Datenbank EPREL beziffert: Bei 27 Zoll liegt der Median von 4K-Geräten bei 25,75 kWh je 1.000 Stunden, bei WQHD sind es 22,0 kWh. Diese Seite wertet 407 Einträge mit 3840 × 2160 gegen 483 WQHD- und 1.143 Full-HD-Einträge aus (Stand 10/2026), rechnet die Datenraten nach und stellt fünf 4K-Modelle mit Datenblattwerten nebeneinander. Größen, Sitzabstand, Ergonomie und Büro-Grundlagen stehen im <a href="/ratgeber/monitor-kaufen/">Hauptratgeber Monitor kaufen</a>.
4K-Monitore im Vergleich 2026
| Platz | Modell | Wertung | Verbrauch (kWh/1.000 h) | USB-C-Leistung | Videoeingänge | Bildrate | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | SparsamASUS ProArt PA279CRV | 8,7 | 21,6 (Klasse E, EPREL) | 96 W | 2× DisplayPort 1.4, 2× HDMI 2.0 | 60 Hz | Preis prüfen* |
| 2 | AusgewogenLG UltraFine 27UP850K-W | 8,3 | 25,8 (Klasse F, EPREL) | 90 W | DisplayPort 1.4, 2× HDMI 2.0 | 60 Hz | Preis prüfen* |
| 3 | Büro-DockSamsung ViewFinity S8 S27D800UAU | 7,9 | 25 (Klasse F, Samsung) | 90 W | 1× DisplayPort, 1× HDMI | 60 Hz | Preis prüfen* |
| 4 | Gaming 240 HzSamsung Odyssey OLED G8 S32DG800SU | 7,6 | 47 (Klasse G, Samsung) | kein USB-C genannt | 1× DisplayPort, 2× HDMI 2.1 | 240 Hz | Preis prüfen* |
| 5 | GroßLG 32UQ850V-W | 7,4 | 32,6 (Klasse G, EPREL) | 90 W | DisplayPort, 2× HDMI (Version k. A.) | k. A. | Preis prüfen* |
ASUS ProArt PA279CRV
Für alle, die 27 Zoll in 4K mit USB-C, Daisy Chain und wenig Verbrauch suchen.
- 21,6 kWh je 1.000 Stunden laut EPREL, der niedrigste Wert dieser Liste
- USB-C mit 96 W Power Delivery laut ASUS
- 99 % DCI-P3 und 99 % Adobe RGB, 10 Bit laut ASUS
- 130 mm Höhenverstellung und Pivot laut ASUS
- Nur 60 Hz
- 350 cd/m² typisch, 400 cd/m² nur als HDR-Spitze laut ASUS
- Verbrauch (kWh/1.000 h)
- 21,6 (Klasse E, EPREL)
- USB-C-Leistung
- 96 W
- Videoeingänge
- 2× DisplayPort 1.4, 2× HDMI 2.0
- Bildrate
- 60 Hz
Preise vergleichen*
Werbung Preis inkl. MwSt. laut Händler-Feed, Stand 10.10.2026 21:11 Uhr · notebooksbilliger (ASUS ProArt PA279CRV Business Monitor - IPS, UHD, Pivot, USB-C): 429,00 €, versandkostenfrei, ca. 2-4 Werktage. Maßgeblich ist der Preis im Shop.LG UltraFine 27UP850K-W
Für 27 Zoll in 4K mit 400 cd/m², USB-C und kalibrierbarem Panel.
- USB-C mit DisplayPort-Alt-Mode (1.4) und bis zu 90 W laut LG
- 400 cd/m² typisch, VESA DisplayHDR 400, 95 % DCI-P3 laut LG
- Hardware-Kalibrierung über LG Calibration Studio laut LG
- Neigbarer, höhenverstellbarer und drehbarer Fuß laut LG
- Nur 60 Hz
- LG-Seite (32 kWh/1.000 h) und EPREL (25,8 kWh) weichen ab
- Verbrauch (kWh/1.000 h)
- 25,8 (Klasse F, EPREL)
- USB-C-Leistung
- 90 W
- Videoeingänge
- DisplayPort 1.4, 2× HDMI 2.0
- Bildrate
- 60 Hz
Preise vergleichen*
Werbung Preise inkl. MwSt. laut Händler-Feed, Stand 10.10.2026 21:11 Uhr · notebooksbilliger (LG 27UP850K-W Monitor - 4K UHD- IPS, Höhenverstellung - HDMI, DisplayPort 1.4, …): 269,00 €, zzgl. 8,99 € Versand, sofort ab Lager · expert (UltraFine 27UP850K-W.AEU, Silber/Schwarz, 27 Zoll, 4K, IPS, 60 Hz, 5 ms): 279,00 €, versandkostenfrei, Lieferzeit 1 - 3 Werktage. Maßgeblich ist der Preis im Shop.Samsung ViewFinity S8 S27D800UAU
Für Büroplätze mit Ethernet und KVM-Switch am Monitor.
- Ethernet-Anschluss und integrierter KVM-Switch laut Samsung
- 120 mm Höhenverstellung und Pivot laut Samsung
- USB-C mit 90 W Ladeleistung laut Samsung
- Pixelfehlerklasse 1 nach ISO 9241-307 laut Samsung
- Nur 60 Hz
- Nur ein HDMI- und ein DisplayPort-Eingang
- Verbrauch (kWh/1.000 h)
- 25 (Klasse F, Samsung)
- USB-C-Leistung
- 90 W
- Videoeingänge
- 1× DisplayPort, 1× HDMI
- Bildrate
- 60 Hz
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Werbung Preis inkl. MwSt. laut Händler-Feed, Stand 10.10.2026 21:11 Uhr · notebooksbilliger (Samsung S27D800UAU Office Monitor - UHD, Ergonomie, USB-C): 384,90 €, zzgl. 8,99 € Versand, ca. 2-4 Werktage. Maßgeblich ist der Preis im Shop.Samsung Odyssey OLED G8 S32DG800SU
Für Konsole und Gaming-PC, die 4K mit 240 Hz ausgeben.
- QD-OLED mit 240 Hz und 0,03 ms (GtG) laut Samsung
- Zwei HDMI 2.1 und ein DisplayPort laut Samsung
- HDR10+ Gaming und FreeSync Premium Pro laut Samsung
- Burn-in-Abdeckung im Rahmen der Garantie laut Samsung
- 47 kWh je 1.000 Stunden, Klasse G laut Samsung
- Nur 250 cd/m² typisch; USB-C nicht genannt
- Verbrauch (kWh/1.000 h)
- 47 (Klasse G, Samsung)
- USB-C-Leistung
- kein USB-C genannt
- Videoeingänge
- 1× DisplayPort, 2× HDMI 2.1
- Bildrate
- 240 Hz
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Werbung Preise inkl. MwSt. laut Händler-Feed, Stand 10.10.2026 21:11 Uhr · notebooksbilliger (Samsung S32DG800SU Gaming Monitor - OLED, UHD, 240 Hz, HDMI 2.1): 785,29 €, zzgl. 8,99 € Versand, ca. 2-4 Werktage · expert (Gaming Monitor Odyssey OLED G80SD S32DG800SU, Silber/Schwarz, 32 Zoll, 4K, 240 …): 1.099,00 €, versandkostenfrei, Lieferzeit 1 - 3 Werktage. Maßgeblich ist der Preis im Shop.LG 32UQ850V-W
Für 32 Zoll in 4K mit USB-C und Dock-Funktion.
- USB-C mit 90 W Stromversorgung laut LG
- 98 % DCI-P3 und VESA DisplayHDR 400 laut LG
- Kontrastverhältnis 2000:1 laut LG
- Höhenverstell-, schwenk- und neigbarer Fuß laut LG
- 32,6 kWh je 1.000 Stunden, Klasse G laut EPREL
- Versionen von DisplayPort und HDMI auf der LG-Seite nicht genannt
- Verbrauch (kWh/1.000 h)
- 32,6 (Klasse G, EPREL)
- USB-C-Leistung
- 90 W
- Videoeingänge
- DisplayPort, 2× HDMI (Version k. A.)
- Bildrate
- k. A.
Preise vergleichen*
Werbung Preis inkl. MwSt. laut Händler-Feed, Stand 10.10.2026 21:11 Uhr · notebooksbilliger (LG 32UQ850V-W Office Monitor - 4K UHD Panel, HDR400, USB-C): 440,93 €, zzgl. 8,99 € Versand, ca. 2-4 Werktage. Maßgeblich ist der Preis im Shop.So entsteht die Wertung: Die Wertung gewichtet Datenblatt-Kriterien aus diesem Ratgeber: Verbrauch laut EU-Label, USB-C-Leistung, Videoeingänge und Bildrate. Die Werte stammen von den Herstellerseiten von ASUS, LG und Samsung sowie aus EPREL. Es ist kein Praxistest. Preise ändern sich laufend – den aktuellen Preis siehst du beim Händler. *Affiliate-Links: Als Amazon-Partner und Partner weiterer Shops verdienen wir an qualifizierten Verkäufen eine Provision; für dich ändert sich der Preis nicht.
Was 4K beim Monitor festlegt und was nicht
4K steht bei Monitoren für 3840 × 2160 Pixel, in den Datenblättern auch UHD oder Ultra HD genannt. Das sind 8.294.400 Bildpunkte, genau viermal so viele wie bei Full HD (1920 × 1080) und das 2,25-Fache von WQHD (2560 × 1440). Mehr Pixel bedeuten mehr Datenfluss im Kabel und mehr Arbeit für die Grafikeinheit.
Was die Auflösung nicht festlegt, sind Bildwiederholrate, Panel-Typ, Helligkeit und Anschlüsse. Ein 4K-Monitor kann ein Büro-Gerät mit 60 Hz sein oder ein Spielegerät mit 240 Hz, ein IPS-Modell mit 350 cd/m² oder ein QD-OLED-Modell. Genau diese Unterschiede entscheiden darüber, ob das Gerät zu deinem Rechner passt, und sie stehen auf dem Karton oft nur in der Fußnote.
Auf dieser Seite hat deshalb jede Aussage eine von drei Grundlagen: die Auswertung der EPREL-Datenbank der EU (Registrierungen nach der Energiekennzeichnung, 2.366 Monitore insgesamt), eine Rechnung mit den Bandbreiten der Anschlussnormen oder das Datenblatt des jeweiligen Herstellers. Die Bildwiederholrate aus EPREL bleibt außen vor: Das Feld führt bei Geräten mit höherer Rate teils nur 60 Hz und taugt nicht für eine Quote.
Für UHD-Geräte mit OLED-Panel gibt es eine eigene Seite: OLED-Monitor kaufen.
4K in der EU-Datenbank: Größen und Registrierungen
Von den 2.366 Monitoren im EPREL-Datensatz haben 407 die Auflösung 3840 × 2160, dazu kommen 483 mit 2560 × 1440 und 1.143 mit 1920 × 1080. Die übrigen Einträge verteilen sich auf andere Formate wie 3440 × 1440 (171 Geräte) oder 5120 × 1440 (34 Geräte).
Die 407 Geräte teilen sich nach Bilddiagonale auf: 169 liegen bei 60 bis 69 cm, also in der 27-Zoll-Klasse (157 davon zwischen 68 und 69,2 cm). 166 Geräte messen 75 bis 84 cm, das ist die Klasse um 31,5 und 32 Zoll (163 davon mit 79,5 bis 80,5 cm). 22 Geräte liegen zwischen 85 und 109 cm, 47 haben 110 cm oder mehr, die größte Diagonale im Datensatz beträgt 247,7 cm. Dazu kommen 2 Geräte unter 60 cm und 1 Gerät bei 70 bis 74 cm. Fast alle 4K-Monitore für den Schreibtisch sind also entweder 27er oder 32er; dazwischen liegt praktisch nichts.
Nach Marktstart verteilen sich die Einträge so: 1 Gerät aus 2022, 81 aus 2023, 115 aus 2024, 126 aus 2025 und 84 aus 2026 (Stand 10/2026, das Jahr ist noch nicht zu Ende). Setzt du die 4K-Registrierungen ins Verhältnis zu allen Einträgen mit Full HD, WQHD oder 4K, ergibt sich für 2023 ein Anteil von 21,3 Prozent (81 von 381), für 2024 von 18,5 Prozent (115 von 623), für 2025 von 18,7 Prozent (126 von 675) und für 2026 von 24,3 Prozent (84 von 346). 4K ist damit kein Randprodukt, aber auch nicht die Regel: Etwa jeder fünfte neu registrierte Monitor dieser drei Auflösungen ist ein 4K-Gerät.
Mehrverbrauch von 4K bei gleicher Diagonale
Das EU-Label nennt den Verbrauch in kWh je 1.000 Betriebsstunden. Für den Vergleich zählen nur Geräte gleicher Größe. Bei 27 Zoll (67,5 bis 69,5 cm) liegt der Median für 4K bei 25,75 kWh (162 Geräte), für WQHD bei 22,0 kWh (344 Geräte) und für Full HD bei 19,3 kWh (428 Geräte). 4K braucht damit das 1,17-Fache von WQHD und das 1,33-Fache von Full HD; der Abstand zu WQHD beträgt rund 3,8 kWh je 1.000 Stunden.
Bei 31,5 bis 32 Zoll (79,5 bis 81,5 cm) schrumpft der Abstand: 4K kommt auf 32,0 kWh (166 Geräte), WQHD auf 30,9 kWh (72 Geräte), Full HD auf 26,0 kWh (39 Geräte). Das ist ein Faktor von 1,04 gegenüber WQHD und 1,23 gegenüber Full HD.
Die Spannweite ist größer als der Medianabstand: Unter den 4K-Geräten mit 27 Zoll reichen die Labelwerte von 17,1 bis 26,1 kWh, bei 32 Zoll von 20,0 bis 34,0 kWh. Ein sparsames 4K-Gerät unterbietet also das typische WQHD-Gerät. Vergleiche darum immer den Wert des konkreten Modells. Wer täglich etwa vier Stunden an 250 Tagen arbeitet, kommt auf 1.000 Stunden im Jahr; dann entspricht der Labelwert direkt dem Jahresverbrauch in kWh.
Der zweite Labelwert gilt für HDR-Betrieb und liegt deutlich höher. Beim 27-Zoll-Median sind es 41,25 kWh für 4K (152 Geräte mit HDR-Angabe) gegen 35,4 kWh für WQHD und 29,0 kWh für Full HD; bei 32 Zoll 46,0 kWh für 4K, 41,0 kWh für WQHD und 35,0 kWh für Full HD. Wer HDR-Inhalte dauerhaft nutzt, rechnet mit dem höheren Wert. Der Aufschlag gegenüber dem SDR-Betrieb beträgt bei 4K im Median 15,4 kWh (27 Zoll) beziehungsweise 14,0 kWh (32 Zoll).
Energieklassen: bei 4K selten besser als E
Seit 2021 gilt für Monitore die Skala A bis G. In der EPREL-Auswertung zeigt sich, wie weit 4K davon entfernt ist: Von 407 Geräten steht kein einziges in den Klassen A bis C. 15 Geräte haben Klasse D (4 Prozent), 41 haben E (10 Prozent), 272 haben F (67 Prozent) und 79 haben G (19 Prozent). Zusammen sind 351 von 407 Geräten in F oder G.
Bei WQHD sieht es anders aus: Von 483 Geräten liegen 24 in A bis C, 188 in D oder E und 271 in F oder G. Bei Full HD sind es 173 von 1.143 in A bis C, 965 in D oder E und nur 5 in F.
Praktisch heißt das: Auf der Klasse allein solltest du keine Kaufentscheidung aufbauen. Bei 4K sind F und G der Normalfall, die Buchstaben trennen die Geräte kaum. Die kWh-Zahl ist die genauere Angabe, wie die Spannweite von 17,1 bis 26,1 kWh bei den 27-Zoll-Geräten zeigt.
Panel-Typen bei 4K: IPS, OLED und der Verbrauch im HDR-Betrieb
Von den 407 4K-Einträgen sind 335 als LED_LCD, 27 als LCD und 45 als OLED eingetragen. Der OLED-Anteil liegt damit bei 11,1 Prozent und ähnelt dem bei WQHD (56 von 483, 11,6 Prozent); bei Full HD gibt es nur 3 OLED-Geräte. EPREL unterscheidet nicht zwischen IPS und VA, die Technik hinter LED_LCD musst du dem Datenblatt entnehmen.
Spannend wird der Vergleich bei 32 Zoll (79,5 bis 81,5 cm). Im SDR-Betrieb liegen die Medianwerte dicht beieinander: 32,0 kWh für LED_LCD (121 Geräte), 32,0 kWh für LCD (9 Geräte) und 32,6 kWh für OLED (36 Geräte). Im HDR-Betrieb dreht sich das Bild: OLED kommt auf 36,2 kWh, LED_LCD auf 48,0 kWh und LCD auf 53,0 kWh (Median; 36, 117 und 7 Geräte mit HDR-Angabe).
Einzelne OLED-Modelle weichen stark vom Median ab. Der Samsung Odyssey OLED G8 S32DG800SU nennt auf der Samsung-Seite 47 kWh je 1.000 Stunden und Klasse G, im EPREL-Datensatz dieser Auswertung steht er nicht. Für den Kauf heißt das: Verlass dich nicht auf den Panel-Typ als Sparargument, sondern auf das Label des einzelnen Modells.
Datenrate: was 4K bei 60, 120 und 144 Hz durch das Kabel schickt
Die Rechnung ist einfach: Breite × Höhe × Bildrate × Bits je Pixel. Ohne Austastlücken ergibt das für 3840 × 2160 bei 8 Bit je Farbkanal (24 Bit je Pixel) 11,9 Gbit/s bei 60 Hz, 23,9 Gbit/s bei 120 Hz, 28,7 Gbit/s bei 144 Hz und 47,8 Gbit/s bei 240 Hz. Mit 10 Bit je Kanal (30 Bit je Pixel, für HDR üblich) sind es 14,9, 29,9, 35,8 und 59,7 Gbit/s. Die Austastlücken kommen als Reserve obendrauf, die echten Werte liegen also etwas höher.
Dem stehen die Bandbreiten der Anschlüsse gegenüber. Bei HDMI nennt die HDMI-Lizenzorganisation Brutto-Werte: bis zu 18 Gbit/s für die Kabelklasse der HDMI-2.0-Generation (Premium High Speed, ausdrücklich für 4K60) und bis zu 48 Gbit/s für HDMI 2.1 (Ultra High Speed, ausdrücklich für 4K120). Die Kodierung zieht davon noch einen Teil ab. Bei DisplayPort lässt sich der Nutzwert ausrechnen: Laut VESA überträgt DisplayPort 1.3/1.4 auf vier Lanes je 8,1 Gbit/s, zusammen 32,4 Gbit/s; die 8b/10b-Kodierung kostet laut VESA 20 Prozent, es bleiben 25,92 Gbit/s. DisplayPort 2.1 kommt mit UHBR20 laut VESA auf 77,37 Gbit/s Nutzdaten. Daraus folgt:
- 4K bei 60 Hz mit 8 Bit (11,9 Gbit/s) passt auf jeden dieser Anschlüsse. Mit 10 Bit (14,9 Gbit/s) wird es bei HDMI 2.0 eng, weil von den 18 Gbit/s brutto noch Kodierung und Austastlücken abgehen.
- 4K bei 120 Hz mit 8 Bit (23,9 Gbit/s) passt auf DisplayPort 1.4 und HDMI 2.1, nicht auf HDMI 2.0. Mit 10 Bit (29,9 Gbit/s) übersteigt es DisplayPort 1.4 ohne Bildkompression (DSC); bei HDMI 2.1 liegt der Wert unter den 48 Gbit/s brutto.
- 4K bei 144 Hz (28,7 Gbit/s mit 8 Bit) übersteigt DisplayPort 1.4 ohne DSC; bei HDMI 2.1 liegen auch die 35,8 Gbit/s mit 10 Bit unter dem Brutto-Wert.
- 4K bei 240 Hz (47,8 Gbit/s) liegt schon ohne Kodierung und Austastlücken am Brutto-Maximum von HDMI 2.1; das geht rechnerisch nur mit DSC oder mit DisplayPort 2.1.
USB-C ist ein Sonderfall. Im DisplayPort-Alternate-Mode stehen vier Lanes zur Verfügung; sollen gleichzeitig USB-3-Daten laufen, bleiben zwei Lanes für das Bild. Mit zwei Lanes HBR3 sind es 12,96 Gbit/s: genug für 4K bei 60 Hz mit 8 Bit (11,9 Gbit/s), zu wenig für 10 Bit (14,9 Gbit/s) oder 120 Hz. Wer an einem USB-C-Dock 4K mit hoher Bildrate will, muss deshalb prüfen, wie das Gerät die Lanes aufteilt. Die Bandbreiten stammen von VESA und der HDMI-Lizenzorganisation (siehe Quellen); die Datenraten sind eigene Rechnungen.
Fünf 4K-Monitore im Datenblatt: was die Herstellerseiten hergeben
Die Auswahl deckt 27 und 32 Zoll sowie Büro und Gaming ab. Alle Angaben stammen von den abgerufenen Herstellerseiten oder aus EPREL; was dort fehlt, steht als „k. A.“. Die Verbrauchswerte kommen aus EPREL, außer beim Samsung S32DG800SU, den der Datensatz nicht führt.
Der ASUS ProArt PA279CRV hat laut ASUS ein IPS-Panel mit 350 cd/m², 99 Prozent DCI-P3 und 99 Prozent Adobe RGB, 163 ppi, USB-C mit 96 W, zwei DisplayPort 1.4 mit Daisy Chain, zwei HDMI 2.0 und 130 mm Höhenverstellung. EPREL nennt 21,6 kWh (Klasse E), ASUS gibt 26,14 W Leistungsaufnahme an. Der LG 27UP850K-W bietet laut LG-Seite 400 cd/m², zwei HDMI 2.0, DisplayPort 1.4 und USB-C bis 90 W. EPREL nennt 25,8 kWh (Klasse F), die LG-Seite „32 kWh/1.000h“ als typische Leistungsaufnahme: eine Datenabweichung zwischen beiden Quellen, die sich nicht auflösen lässt.
Der Samsung ViewFinity S8 S27D800UAU hat laut Samsung IPS, 350 cd/m², je einen DisplayPort und HDMI, Ethernet, KVM-Switch, 120 mm Höhenverstellung, USB-C mit 90 W Ladeleistung und 25 kWh (Klasse F).
Bei 32 Zoll steht der LG 32UQ850V-W mit 98 Prozent DCI-P3, VESA DisplayHDR 400 und USB-C bis 90 W laut LG; EPREL nennt 32,6 kWh und Klasse G. Der Samsung Odyssey OLED G8 S32DG800SU ist ein QD-OLED mit 240 Hz, 0,03 ms, zwei HDMI 2.1 und einem DisplayPort, 250 cd/m² und 8,4 kg mit Fuß laut Samsung; USB-C nennt die Seite nicht. Er liegt mit 47 kWh und Klasse G laut Samsung über den anderen vier.
Typische Fehlkäufe bei 4K-Monitoren
- Hohe Bildrate, falsches Kabel. 4K bei 120 Hz oder mehr braucht rechnerisch mindestens 23,9 Gbit/s, HDMI 2.0 kommt brutto auf höchstens 18 Gbit/s. Prüfe, ob Monitor-Eingang und Ausgang deiner Grafikkarte HDMI 2.1 oder DisplayPort 1.4 (bei 144 Hz mit DSC) beherrschen.
- USB-C als Alleskönner angenommen. Mit zwei Lanes im Dock-Betrieb bleiben 12,96 Gbit/s; 4K mit 10 Bit oder mit mehr als 60 Hz passt dann rechnerisch nicht mehr.
- Energieklasse als Maßstab. Bei 4K ist F die häufigste Klasse (272 von 407); der Buchstabe trennt die Geräte kaum. Der Labelwert in kWh tut es.
- OLED, weil es sparsam klingt. Im SDR-Betrieb ist der Median bei 32 Zoll gleich (32,0 gegen 32,6 kWh); der Vorteil zeigt sich nur bei HDR, und Einzelmodelle wie der S32DG800SU liegen laut Samsung bei 47 kWh.
- Datenblatt der falschen Variante. Viele Monitore gibt es mit mehreren Endungen der Modellnummer. Vergleiche Anschlüsse und Ladeleistung mit dem Datenblatt genau der Endung, die im Angebot steht.
Empfehlung nach Typ
Zuordnung nach Datenblattwerten, nicht nach einem Praxistest:
- Laptop mit starkem Netzteil, ein Kabel für alles: ASUS ProArt PA279CRV (USB-C bis 96 W, zwei DisplayPort 1.4 mit Daisy Chain) oder LG 27UP850K-W (USB-C bis 90 W).
- Büroplatz mit Netzwerk am Monitor: Samsung S27D800UAU (USB-C mit 90 W), wenn du Ethernet und KVM-Switch brauchst.
- Große Arbeitsfläche, ein Kabel zum Laptop: LG 32UQ850V-W mit USB-C bis 90 W und DisplayHDR 400; unter den vier LCD-Modellen dieser Liste hat es mit 32,6 kWh den höchsten EPREL-Wert.
- Konsole oder Gaming-PC mit 120 bis 240 Hz: Samsung Odyssey OLED G8 S32DG800SU; achte darauf, dass dein Rechner HDMI 2.1 oder DisplayPort ausgibt, und rechne mit höherem Verbrauch.
- Sparsam im Dauerbetrieb: ASUS PA279CRV mit 21,6 kWh gegenüber 25,0 bis 47 kWh bei den übrigen vier Modellen.
Häufige Fragen
Wie viel Datenrate braucht 4K bei 60 Hz?
Bei 8 Bit je Farbkanal sind es 11,9 Gbit/s, bei 10 Bit 14,9 Gbit/s (ohne Austastlücken). HDMI 2.0 kommt brutto auf bis zu 18 Gbit/s, DisplayPort 1.4 trägt nach Abzug der Kodierung 25,92 Gbit/s.
Schafft HDMI 2.0 4K mit 120 Hz?
Rechnerisch nein. 4K bei 120 Hz mit 8 Bit braucht 23,9 Gbit/s, HDMI 2.0 kommt brutto auf höchstens 18 Gbit/s. Dafür brauchst du HDMI 2.1 oder DisplayPort 1.4.
Braucht ein 4K-Monitor mehr Strom als WQHD?
Bei 27 Zoll ja: Der Median liegt in EPREL bei 25,75 gegen 22,0 kWh je 1.000 Stunden (Faktor 1,17). Bei 32 Zoll sind es 32,0 gegen 30,9 kWh (Faktor 1,04).
Gibt es 4K-Monitore mit sehr guter Energieklasse?
Nicht in EPREL: Von 407 Einträgen mit 3840 × 2160 steht keiner in den Klassen A bis C, 56 stehen in D oder E, 351 in F oder G.
Reicht USB-C für 4K mit 60 Hz?
Bei 8 Bit rechnerisch ja: Mit zwei Lanes (Bild plus USB-3-Daten) bleiben 12,96 Gbit/s, nötig sind 11,9 Gbit/s. Für 10 Bit oder höhere Bildraten reicht das nicht.
Ist ein 4K-OLED sparsamer als ein LCD?
Im SDR-Betrieb nicht: Bei 32 Zoll liegt der Median bei 32,6 kWh gegen 32,0 kWh. Im HDR-Betrieb liegt OLED mit 36,2 kWh unter LED_LCD mit 48,0 kWh. Einzelne Modelle wie der Samsung S32DG800SU nennen 47 kWh.
Quellen und Stand
- LG Deutschland: 27UP850K-W (Spezifikationen) (lg.com)
- LG Deutschland: 32UQ850V-W (Spezifikationen) (lg.com)
- ASUS Deutschland: ProArt Display PA279CRV (Technische Daten) (asus.com)
- Samsung Deutschland: ViewFinity S8 S27D800UAU (Spezifikationen) (samsung.com)
- Samsung Deutschland: Odyssey OLED G8 S32DG800SU (Spezifikationen) (samsung.com)
- EPREL (EU-Produktdatenbank): Eintrag ASUS PA279CRV (eprel.ec.europa.eu)
- HDMI Forum: HDMI Specification Overview (Bandbreite Ultra High Speed Kabel) (hdmi.org)
- VESA: DisplayPort 1.4 veröffentlicht (32,4 Gbit/s, 8,1 Gbit/s je Lane) (vesa.org)
- VESA DisplayPort FAQ (Kodierung, UHBR-Nutzdaten, zwei Lanes über USB-C) (displayport.org)
- HDMI Licensing Administrator: Kabelklassen und Bandbreiten (hdmi.org)
Technische Angaben im Modellvergleich: Hersteller- und Händlerdatenblätter, Stand 11. Oktober 2026; nicht belegte Werte stehen als „k. A.“. Aktualisiert am . Preisdrache testet nicht selbst im Labor — wie wir Daten auswählen und gewichten, steht unter So vergleichen wir; wie wir Geld verdienen, unter Wie wir Geld verdienen. Fehler gefunden? Schreib uns über die Adresse im Impressum.
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