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Kaufberatung

Monitor kaufen – die ehrliche Kaufberatung für Büro und Allround

Von der Preisdrache-Redaktion · Aktualisiert am 7. Oktober 2026

Ein guter Monitor entscheidet darüber, ob du nach acht Stunden Arbeit entspannt oder mit Kopfschmerzen vom Schreibtisch aufstehst. Auf dem Karton stehen Zoll, Hertz und Millisekunden, doch für den Büro- und Allroundeinsatz zählen andere Dinge: die Pixeldichte, also wie scharf Text bei deiner Größe wirkt, ein Anschluss, der den Laptop mit einem Kabel versorgt, und ein Standfuß, den du an deine Körperhaltung anpassen kannst. Hier die Kriterien, nach denen du entscheiden solltest, damit du weder zu viel ausgibst noch an der falschen Stelle sparst. Zocken ist ein eigenes Thema: Hier geht es um Arbeit, Homeoffice und den normalen Alltag.

Monitore für Büro und Allround im Vergleich 2026

Stand 2026-10-07 · Werbung Links mit * sind Affiliate-Links

PlatzModellWertungAuflösungAnschlüsseErgonomie
1 Unser FavoritDell UltraSharp U2724DE 9,0 27 Zoll, QHD (2560 × 1440), 120 Hz, IPSThunderbolt 4 (bis 90 W), RJ45 2,5G, DisplayPort, HDMI, USB-AHöhe, Neigung, Schwenk, Pivot; VESA 100 × 100 Preis prüfen*
2 Für scharfen TextLG 27UP850N-W 8,6 27 Zoll, 4K (3840 × 2160), 60 Hz, IPSUSB-C (Laden 90 bis 96 W, Angabe je Quelle), 2 × HDMI, DisplayPort, 2 × USB-AHöhe, Neigung, Pivot Preis prüfen*
3 Mit WebcamPhilips 27B1U5601H 8,4 27 Zoll, QHD (2560 × 1440), 75 Hz, IPSUSB-C (bis 100 W), RJ45 1G, DisplayPort in/out, HDMI, 4 × USB-A, KVM-SwitchHöhe 150 mm, Neigung, Pivot; VESA 100 × 100 Preis prüfen*
4 AugenschonendBenQ GW2790QT 8,2 27 Zoll, QHD (2560 × 1440), 75 Hz, IPSUSB-C (65 W), HDMI, DisplayPort, USB-A, Daisy ChainHöhe, Neigung, Pivot Preis prüfen*
5 Dock in Full HDDell P2725HE 7,8 27 Zoll, Full HD (1920 × 1080), 100 Hz, IPSUSB-C mit Power Delivery (je nach Quelle 65 oder 90 W), RJ45, HDMI, DisplayPort, USB-AHöhe, Neigung, Schwenk, Pivot; VESA 100 × 100 Preis prüfen*
1
Unser Favorit

Dell UltraSharp U2724DE

Für Homeoffice und Büro mit Laptop: ein Kabel für Bild, Strom, Netzwerk und USB.

9,0/10
  • QHD mit 120 Hz auf 27 Zoll
  • Thunderbolt 4 mit bis zu 90 W und 2,5G-LAN: echte Dockingstation
  • Volle Ergonomie inklusive Pivot
  • Drei Jahre Garantie mit Austauschservice laut Händlerangaben
  • Deutlich teurere Klasse als Full-HD-Büromodelle
  • Für reine Textverarbeitung mehr Ausstattung als nötig
Auflösung
27 Zoll, QHD (2560 × 1440), 120 Hz, IPS
Anschlüsse
Thunderbolt 4 (bis 90 W), RJ45 2,5G, DisplayPort, HDMI, USB-A
Ergonomie
Höhe, Neigung, Schwenk, Pivot; VESA 100 × 100
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2
Für scharfen Text

LG 27UP850N-W

Für alle, die viel lesen, schreiben und Fotos ansehen und 4K bei 27 Zoll mit USB-C-Laden nutzen wollen.

8,6/10
  • Sehr hohe Pixeldichte (rund 163 ppi) und scharfer Text
  • USB-C für Bild und Laden mit einem Kabel
  • Zwei HDMI und ein DisplayPort für mehrere Quellen
  • DisplayHDR 400 und rund 95 % DCI-P3
  • Nur 60 Hz
  • Kein LAN-Anschluss am Monitor
Auflösung
27 Zoll, 4K (3840 × 2160), 60 Hz, IPS
Anschlüsse
USB-C (Laden 90 bis 96 W, Angabe je Quelle), 2 × HDMI, DisplayPort, 2 × USB-A
Ergonomie
Höhe, Neigung, Pivot
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3
Mit Webcam

Philips 27B1U5601H

Für Homeoffice mit Videocalls: QHD, Dock, Webcam und KVM-Switch in einem Gerät.

8,4/10
  • USB-C mit bis zu 100 W und LAN
  • 5-MP-Webcam mit Mikrofon
  • Integrierter KVM-Switch für zwei Rechner
  • Höhenverstellung und Pivot
  • Lautsprecher laut Käuferurteilen schwach
  • Nur 75 Hz und HDMI 1.4
Auflösung
27 Zoll, QHD (2560 × 1440), 75 Hz, IPS
Anschlüsse
USB-C (bis 100 W), RJ45 1G, DisplayPort in/out, HDMI, 4 × USB-A, KVM-Switch
Ergonomie
Höhe 150 mm, Neigung, Pivot; VESA 100 × 100
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4
Augenschonend

BenQ GW2790QT

Für Büro und Homeoffice, wenn QHD, USB-C-Laden und flexible Ergonomie wichtiger sind als Zusatzfunktionen wie Webcam.

8,2/10
  • QHD bei 27 Zoll
  • USB-C mit 65 W für Bild, Daten und Laden
  • Lautsprecher und Mikrofon mit Rauschunterdrückung
  • Flicker-freie Hintergrundbeleuchtung laut BenQ
  • Nur 75 Hz
  • Glänzende Oberfläche laut Händlerangabe, bei Fenstern im Raum Spiegelungen möglich
Auflösung
27 Zoll, QHD (2560 × 1440), 75 Hz, IPS
Anschlüsse
USB-C (65 W), HDMI, DisplayPort, USB-A, Daisy Chain
Ergonomie
Höhe, Neigung, Pivot
Bei Amazon ansehen*
5
Dock in Full HD

Dell P2725HE

Für Büros, die Dockingfunktion und Netzwerk am Monitor wollen, aber mit Full HD zufrieden sind.

7,8/10
  • USB-C-Dockingfunktion mit LAN
  • 100 Hz bei Full HD
  • Volle Ergonomie inklusive Pivot
  • Matte Oberfläche
  • Full HD auf 27 Zoll mit nur etwa 82 ppi
  • USB-C-Ladeleistung und Garantiedauer je nach Quelle unterschiedlich: Modellnummer prüfen
Auflösung
27 Zoll, Full HD (1920 × 1080), 100 Hz, IPS
Anschlüsse
USB-C mit Power Delivery (je nach Quelle 65 oder 90 W), RJ45, HDMI, DisplayPort, USB-A
Ergonomie
Höhe, Neigung, Schwenk, Pivot; VESA 100 × 100
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So entsteht die Wertung: Die Wertung gewichtet die Kriterien dieses Ratgebers nach Datenblatt: am stärksten Auflösung und Pixeldichte, dann Anschlüsse und Dockingfunktion, dann Ergonomie. Angaben stammen aus Hersteller- und Händlerdatenbanken, kein Praxistest. Preise ändern sich laufend – den aktuellen Preis siehst du beim Händler. *Affiliate-Links: Als Amazon-Partner und Partner weiterer Shops verdienen wir an qualifizierten Verkäufen eine Provision; für dich ändert sich der Preis nicht.

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Größe und Auflösung: Pixeldichte statt Zoll-Zahl

Die erste Entscheidung ist nicht die Marke, sondern das Verhältnis aus Diagonale und Auflösung. Es bestimmt, wie scharf Text wirkt und wie viel Platz du auf dem Desktop hast. Rechnerisch ergibt sich die Pixeldichte aus der Bilddiagonale und der Pixelzahl: Ein 24-Zoll-Monitor mit Full HD (1920 × 1080) kommt auf etwa 92 ppi, ein 27-Zoll-Monitor mit Full HD nur auf etwa 82 ppi, ein 27-Zoll-Monitor mit QHD (2560 × 1440) auf etwa 109 ppi und ein 27-Zoll-Monitor mit 4K (3840 × 2160) auf etwa 163 ppi. Ein 32-Zoll-Monitor mit 4K liegt bei rund 138 ppi.

Was heißt das im Alltag? Bei etwa 80 bis 90 ppi sind einzelne Pixel bei normalem Sitzabstand noch erkennbar, Text wirkt leicht gröber. Das ist für kurze Büroarbeit in Ordnung, ermüdet aber bei ganztägigem Lesen und Schreiben mehr als ein schärferes Bild. Um 110 ppi (27 Zoll QHD) ist ein guter Kompromiss: Du bekommst deutlich mehr Arbeitsfläche als bei Full HD, ohne dass du das Betriebssystem skalieren musst. Bei 4K auf 27 Zoll ist die Darstellung sehr scharf, aber du arbeitest im Normalfall mit 150 Prozent Skalierung. Das funktioniert unter Windows und macOS gut, ältere Programme sehen dabei mitunter unsauber aus.

Faustregel für die Diagonale: 24 Zoll für einen kleinen Schreibtisch oder zwei Monitore nebeneinander, 27 Zoll als Standard für einen Monitor, 32 Zoll nur mit ausreichend Tischtiefe, sonst wanderst du mit dem Kopf. Ultrawide-Monitore mit 21:9 (häufig 34 Zoll) ersetzen zwei nebeneinander stehende Geräte, haben aber weniger Höhe; für reine Textarbeit und Videokonferenzen sind klassische 16:9-Monitore oft praktischer.

Panel-Typ, Farbe und Bildqualität: was im Büro zählt

Für Büro und Allround ist IPS der übliche Standard. IPS-Panels bieten stabile Farben und Helligkeit auch bei seitlichem Blick (typische Angabe: 178 Grad Blickwinkel) und gute Farbtreue, was beim Bearbeiten von Dokumenten, Tabellen und Fotos hilft. VA-Panels haben meist einen höheren statischen Kontrast und tiefere Schwarztöne, was bei Filmen im abgedunkelten Raum gefällt, dafür sind Blickwinkel und Farbstabilität schlechter. TN-Panels sind für den Büroalltag kaum noch sinnvoll.

OLED-Monitore sind im Gaming- und Kreativbereich beliebt, für reine Büroarbeit aber mit Vorsicht zu genießen. Statische Elemente wie Taskleiste, Menüleisten und Dokumentfenster stehen stundenlang an derselben Stelle. Hersteller sehen dafür Gegenmaßnahmen vor (Pixelverschiebung, Bildschirmschoner), ein Restrisiko für Einbrennen bleibt. Wer acht Stunden am Tag Tabellen bearbeitet, fährt mit IPS günstiger und sicherer.

Beachte außerdem die Oberfläche: Matte (Anti-Glare) Beschichtungen reduzieren Spiegelungen von Fenstern und Lampen und sind im Büro die bessere Wahl. Glänzende Displays wirken bei Filmen kontrastreicher, spiegeln aber in hellen Räumen stark.

Für Büroarbeit reicht ein Monitor, der den sRGB-Farbraum zu rund 99 oder 100 Prozent abdeckt. Das ist der Standard für Web, Office und die meisten Fotos. Wer Bildbearbeitung betreibt, achtet zusätzlich auf eine werkseitige Kalibrierung (Delta E unter 2 gilt als gut) und auf eine hohe Abdeckung von DCI-P3 oder Adobe RGB, je nachdem, wofür du die Bilder nutzt. Fürs Büro ist das meist übertrieben.

Wichtiger im Alltag: gleichmäßige Ausleuchtung ohne helle Ecken, ein solider Kontrast und eine brauchbare Schärfe. Letztere hängt wieder an der Pixeldichte. Zum Thema Fehlerpixel: Hersteller orientieren sich häufig an der Norm ISO 9241-307, wobei die gängige Klasse II eine begrenzte Anzahl fehlerhafter Pixel erlaubt. Frage vor dem Kauf nach der Pixelfehler-Politik des Herstellers und nutze die 14-tägige Widerrufsfrist im Fernabsatz, um den Monitor in Ruhe mit einem weißen und einem schwarzen Vollbild zu prüfen.

Bildwiederholrate, Reaktionszeit, Helligkeit: was für Büro reicht

60 Hz sind für Büroarbeit ausreichend. 75, 100 oder 120 Hz machen die Mausbewegung und das Scrollen sichtbar flüssiger und kosten bei einigen Modellen kaum Aufpreis. Wichtig ist, dass der gewünschte Anschluss die höhere Wiederholrate auch liefern kann: Ältere HDMI-1.4-Anschlüsse schaffen bei 4K nur 30 Hz, erst HDMI 2.0 erlaubt 4K mit 60 Hz. Bei QHD und Full HD ist die Hürde niedriger. Prüfe im Datenblatt, welche Schnittstelle bei welcher Auflösung wie viele Hertz kann.

Reaktionszeiten, die Hersteller im Datenblatt nennen (zum Beispiel „5 ms“ oder „1 ms“), werden unter unterschiedlichen Bedingungen gemessen (Grau-zu-Grau, MPRT, schneller Modus, normaler Modus) und sind zwischen Marken kaum vergleichbar. Für Büro und Videokonferenz ist der Wert zweitrangig. Wichtiger ist, dass das Panel nicht flimmert (flimmerfreie Hintergrundbeleuchtung, oft als „Flicker-free“ ausgewiesen).

Helligkeit: Für normale Büroräume reichen 250 bis 350 cd/m². Wer neben einem sonnigen Fenster arbeitet, profitiert von den höheren Werten. Zu viel Helligkeit ist selten das Problem, eher zu wenig Reserve. Ein Umgebungslichtsensor, wie ihn manche Modelle der Oberklasse haben, passt die Helligkeit automatisch an und spart Nerven.

Anschlüsse: USB-C, Power Delivery und Dockingfunktion

Der wichtigste Komfortgewinn im Büro ist ein Monitor mit USB-C-Eingang, der Bild, Daten und Strom über ein einziges Kabel liefert. Du steckst den Laptop ein, der Monitor zeigt das Bild, lädt den Laptop und reicht Maus, Tastatur, Webcam und Netzwerk durch. Dafür muss der Laptop-Anschluss DisplayPort Alternate Mode (oder Thunderbolt) unterstützen. Nicht jeder USB-C-Port am Laptop kann Bild ausgeben, das steht im Datenblatt des Laptops.

Entscheidend ist die Ladeleistung (Power Delivery, kurz PD). Der Monitor sollte mindestens die Wattzahl des Laptop-Netzteils liefern. Ultrabooks kommen oft mit 45 bis 65 Watt aus, Business-Laptops und Workstations brauchen teils 90 Watt oder mehr. Liefert der Monitor zu wenig, lädt der Laptop unter Last nur langsam oder gar nicht. Bei einigen Modellen hängt die tatsächlich angegebene Wattzahl von der Variante und der Region ab; kontrolliere deshalb die Angabe zur genauen Modellnummer.

Weitere Punkte, die sich im Alltag bemerkbar machen:

  • RJ45 (LAN) am Monitor: Der Laptop bekommt Netzwerk über dasselbe USB-C-Kabel, praktisch für Büros ohne verlässliches WLAN.
  • USB-A- und USB-C-Downstream-Ports: Für Maus, Tastatur, Headset und Webcam. Achte auf USB 3.x, damit auch externe Festplatten nicht ausgebremst werden.
  • DisplayPort-Ausgang (Daisy Chain): Erlaubt es, einen zweiten Monitor am ersten anzuschließen, wenn Laptop und Monitor das unterstützen.
  • HDMI und DisplayPort für Desktop-PC, Konsole oder Zuspieler. HDMI-Version und DisplayPort-Version bestimmen, welche Auflösung bei welcher Bildwiederholrate möglich ist.
  • VGA brauchst du nur für sehr alte Technik, etwa Projektoren im Besprechungsraum.

Ergonomie: Höhenverstellung, Pivot, VESA

Wer täglich viele Stunden vor dem Bildschirm sitzt, sollte nicht an der Halterung sparen. In Deutschland gilt für Bildschirmarbeit die Arbeitsstättenverordnung mit dem Anhang zu Bildschirmarbeitsplätzen; praktisch bedeutet das: Der Monitor muss in Höhe und Neigung an dich anpassbar sein, die Oberkante des Bildschirms sollte in etwa auf Augenhöhe oder knapp darunter liegen, und der Sehabstand liegt als Faustregel bei einer guten Armlänge (rund 50 bis 70 cm). Mehr dazu in unseren Ratgebern zu einem höhenverstellbaren Schreibtisch und einem ergonomischen Bürostuhl.

Beim Monitor selbst solltest du auf vier Dinge achten: Höhenverstellung des Fußes (nennenswert sind Verstellwege ab etwa 100 mm), Neigung, Schwenkbarkeit und Pivot (Drehung ins Hochformat, praktisch für lange Dokumente und Code). Wird der Fuß nicht mitgeliefert oder reicht er nicht, nutze die VESA-Halterung auf der Rückseite. Gängig sind 100 × 100 mm und 75 × 75 mm; der Monitor-Arm ersetzt dann den Standfuß und schafft Platz auf dem Tisch.

Prüfe außerdem Flimmerfreiheit und Blaulichtreduzierung. Letztere ist ein Komfort-Feature und kein Beleg für eine Augenschonung, belastbare Zertifikate wie TCO Certified oder TÜV-Siegel sagen mehr aus als reine Marketingbegriffe.

Für wen passt welcher Typ?

  • Homeoffice mit Laptop: 27 Zoll mit USB-C, ausreichender Power Delivery und möglichst QHD. Ein Kabel, ein Handgriff.
  • Einfacher Bürorechner, Preis wichtig: 24 oder 27 Zoll mit Full HD, IPS, 100 Hz reichen. Sparen darfst du bei Auflösung und Anschlüssen, nicht bei der Höhenverstellung.
  • Viel Text, Tabellen, Code: 27 Zoll mit QHD oder 4K und Pivot-Funktion. Die höhere Schärfe macht lange Arbeitstage angenehmer.
  • Hybrider Einsatz mit mehreren Geräten: Monitor mit USB-Hub und RJ45, eventuell mit KVM-Funktion, um Tastatur und Maus zwischen Rechnern umzuschalten.
  • Foto und Video als Hobby: Gute sRGB-Abdeckung, 4K, werkseitige Kalibrierung. Für professionelle Farbarbeit brauchst du ein Messgerät und spezialisierte Modelle.

Ein Hinweis zur Abgrenzung: Dieser Ratgeber richtet sich an Büro und Allround. Zocken stellt andere Anforderungen (höhere Wiederholraten, Adaptive Sync, geringe Latenz). Einen eigenen Gaming-Monitor-Ratgeber gibt es hier derzeit nicht; wenn du einen kompletten Rechner suchst, schau in den Gaming-PC-Ratgeber.

Typische Fehlkäufe

  • 27 Zoll mit Full HD ohne Not: Bei normalem Sitzabstand wirkt Text spürbar weicher als bei QHD. Wenn du viel liest, lohnt sich der Aufpreis.
  • USB-C ohne Power Delivery oder mit zu wenig Leistung: Manche Modelle übertragen über USB-C nur Daten und laden den Laptop nur schwach. Prüfe Wattzahl und Funktion (Bild plus Laden).
  • Feste Standfüße ohne Höhenverstellung: Wer den Monitor mit Büchern unterlegt, spart am falschen Ende. Entweder Fuß mit Verstellweg oder VESA-Arm einplanen.
  • Gaming-Monitor fürs Büro: 240 Hz bringen im Büro nichts, die Auflösung ist bei diesen Modellen oft niedriger oder die Haptik der Bedienung schlechter. Umgekehrt taugt ein reiner Büromonitor nur bedingt zum Spielen.
  • Glänzendes Display im hellen Raum: Spiegelungen kosten Konzentration. Matt ist für Büro die sichere Wahl.
  • Lautsprecher als Kaufgrund: Eingebaute Lautsprecher sind meist schwach. Für Videokonferenzen reichen sie, für Musik nicht. Ein Headset ist die bessere Lösung.

Folgekosten, Pflege und Garantie

Ein Monitor verursacht kaum laufende Kosten, doch der Stromverbrauch ist nicht null. Seit 2021 tragen Monitore das EU-Energielabel mit der Skala A bis G; ein niedriger Verbrauch im Betrieb und im Standby macht sich über viele Jahre bemerkbar. Höhere Helligkeit und höhere Wiederholrate erhöhen die Leistungsaufnahme.

Zur Pflege: Schalte den Monitor vor dem Reinigen aus, nimm ein trockenes Mikrofasertuch und, falls nötig, ein leicht angefeuchtetes Tuch mit klarem Wasser. Sprühe keine Reiniger direkt auf das Display und verwende keine alkoholhaltigen Mittel, sie können die Beschichtung angreifen.

Rechtlich zählt zuerst die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren auf Neuware. Hersteller bieten darüber hinaus teils eine eigene Garantie an, manche mit Austauschservice (der Hersteller schickt vorab ein Ersatzgerät). Das ist besonders im Büro nützlich, wenn der Arbeitsplatz nicht tagelang ausfallen darf. Lies die Bedingungen genau und bewahre die Rechnung auf.

Echter Rabatt oder nur Schein-Rabatt?

Bei Monitoren schwanken die Angebote stark, und gerade zu Aktionstagen werden Streichpreise genutzt, die wenig aussagen. Vergleiche Modelle mit exakt gleicher Modellnummer, denn dieselbe Serie erscheint oft in mehreren Varianten (mit oder ohne USB-C, mit unterschiedlichen Wiederholraten). Prüfe den Preisverlauf, bevor du zuschlägst: Preisverlauf prüfen.

Häufige Fragen

Welche Größe ist für den Büroalltag am besten?

27 Zoll ist der Standard für einen einzelnen Monitor, 24 Zoll passt zu kleinen Schreibtischen oder zwei Monitoren nebeneinander. Wichtiger als die Diagonale ist die Auflösung: Auf 27 Zoll wirkt QHD (2560 × 1440) deutlich schärfer als Full HD.

Reicht Full HD auf 27 Zoll?

Für einfache Büroarbeit ja, aber die Pixeldichte liegt nur bei etwa 82 ppi, Text wirkt weicher. Wer viel liest, schreibt oder Tabellen bearbeitet, ist mit QHD oder 4K auf Dauer besser bedient.

Brauche ich USB-C am Monitor?

Wenn du einen Laptop nutzt, lohnt es sich: Ein Kabel liefert Bild, Daten und Strom. Achte darauf, dass der Monitor genug Power Delivery für dein Laptop-Netzteil liefert und dein Laptop-Anschluss Bildausgabe (DisplayPort Alternate Mode oder Thunderbolt) unterstützt.

Sind 60 Hz fürs Büro genug?

Ja. 75, 100 oder 120 Hz machen Mausbewegung und Scrollen flüssiger und sind ein nettes Extra, aber kein Muss. Prüfe, dass der Anschluss bei deiner Auflösung die höhere Wiederholrate wirklich schafft.

Was ist der Unterschied zu einem Gaming-Monitor?

Gaming-Monitore setzen auf hohe Wiederholraten, Adaptive Sync und geringe Latenz. Büromonitore auf Schärfe, Ergonomie, Anschlüsse und Dockingfunktion. Für Gaming-Hardware siehe den Ratgeber zum Gaming-PC.

Wie weit sollte der Monitor von den Augen entfernt stehen?

Als Faustregel etwa eine Armlänge, rund 50 bis 70 cm, mit der Oberkante des Bildschirms auf Augenhöhe oder knapp darunter. Bei 32 Zoll darfst du etwas weiter wegrücken.

Lohnt sich ein Monitor-Arm?

Wenn der Standfuß wenig Verstellweg hat oder du Tischfläche sparen willst, ja. Voraussetzung ist eine VESA-Aufnahme am Monitor (häufig 100 × 100 mm) und eine passende Tischkante.

Monitore auf Amazon vergleichen Aktuelle Modelle & Preise direkt auf Amazon — ändert sich laufend.
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