Kaufberatung
All-in-One-PC kaufen: Aufrüstbarkeit, Display und Anschlüsse
Von der Preisdrache-Redaktion · Aktualisiert am · So arbeiten wir
Ein All-in-One-PC lohnt sich, wenn du einen festen Arbeitsplatz mit möglichst wenig Kabeln willst und die Rechenleistung eines Büro- oder Alltagsrechners reicht. Er ersetzt nicht jeden Laptop und nicht jeden Mini-PC mit Monitor: Das Display ist fest mit dem Rechner verbunden, die Hardware steckt in einem flachen Gehäuse, und die Daten dazu schwanken je nach Modell stark. Diese Seite grenzt den Rechner im Bildschirm gegen die zwei Alternativen ab, rechnet mit den Datenblättern von 694 Modellen (Icecat, Stand 10/2026) und stellt fünf All-in-One-PCs von Apple, Lenovo, HP und MSI mit Herstellerangaben nebeneinander. Den Vergleich mit dem Rechner ohne Bildschirm findest du im <a href="/ratgeber/mini-pc-kaufen/">Ratgeber Mini-PC kaufen</a>.
All-in-One-PCs im Vergleich 2026
| Platz | Modell | Wertung | Display | Prozessor | Arbeitsspeicher | HDMI-Eingang | VESA | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | AufrüstbarMSI Modern AM272P 1M-1235AT | 8,9 | 27 Zoll, 1920 x 1080, IPS, 300 cd/m², 75 Hz | Core 7 150U (10 Kerne, 12 Threads, 15 W TDP) | 16 GB DDR5 SO-DIMM, 2 Slots, max. 64 GB | ja (1x) | 75 x 75 mm | Preis prüfen* |
| 2 | Für HeimbüroLenovo ThinkCentre neo 50a 27 Gen 5 | 8,3 | 27 Zoll, 1920 x 1080, IPS, 300 cd/m², 100 Hz | Core i5-13420H (8 Kerne, 12 Threads), i7-13620H u. a. | 2 SODIMM, bis 32 GB DDR5-5200 | ja (HDMI-in 1.4) | nein (Mounting: None) | Preis prüfen* |
| 3 | DisplayApple iMac 24 Zoll M4 (8-Core-CPU, 16 GB, 256 GB, 2 Anschlüsse) | 8,1 | 24 Zoll (23,5 Zoll sichtbar), 4480 x 2520, 218 ppi, 500 Nits | Apple M4 (8-Core-CPU, 8-Core-GPU) | 16 GB gemeinsam, Option 24 GB | k. A. | Option (VESA Mount Adapter) | Preis prüfen* |
| 4 | Für FirmenHP ProOne 440 G9 23.8 All-in-One | 7,9 | 23,8 Zoll, 1920 x 1080, IPS, 250 nits | Core i5-14500T bis i7-14700T (T-Serie), Chipsatz Q670 | 2 SODIMM, bis 64 GB (DDR4 oder DDR5) | k. A. (Ausgänge: HDMI 1.4, DisplayPort 1.4a) | Option (bei Kauf wählen) | Preis prüfen* |
| 5 | KompaktLenovo ThinkCentre neo 55a 24 Gen 6 | 7,6 | 23,8 Zoll, 1920 x 1080, IPS, 250 nits, 100 Hz | Ryzen 5 220 (6 Kerne, 12 Threads, bis 4,9 GHz) u. a. | 2 SODIMM, bis 32 GB DDR5-5600 | ja (HDMI-in 1.4) | nein (Mounting: None) | Preis prüfen* |
MSI Modern AM272P 1M-1235AT
Für den festen Arbeitsplatz, wenn du Speicher tauschen und den Bildschirm später als Monitor nutzen willst.
- Zwei SO-DIMM-Slots bis 64 GB laut MSI-Datenblatt
- HDMI-Eingang mit Instant-Display-Funktion laut MSI
- M.2-Slot und freier 2,5-Zoll-Schacht
- 2x USB-C und 2x USB-A mit 10 Gbit/s
- Full HD bei 27 Zoll entspricht 82 ppi
- 7,5 kg Nettogewicht, VESA-Kit nicht im Lieferumfang
- Display
- 27 Zoll, 1920 x 1080, IPS, 300 cd/m², 75 Hz
- Prozessor
- Core 7 150U (10 Kerne, 12 Threads, 15 W TDP)
- Arbeitsspeicher
- 16 GB DDR5 SO-DIMM, 2 Slots, max. 64 GB
- HDMI-Eingang
- ja (1x)
- VESA
- 75 x 75 mm
Preise vergleichen*
Werbung Preis inkl. MwSt. laut Händler-Feed, Stand 10.10.2026 21:11 Uhr · notebooksbilliger (MSI Modern Modern AM272P 1M-1235AT All-in-One schwarz 27" (68,6cm) FHD Display,…): 1.250,99 €, zzgl. 8,99 € Versand, sofort ab Lager. Maßgeblich ist der Preis im Shop.Lenovo ThinkCentre neo 50a 27 Gen 5
Für alle, die 27 Zoll mit H-Prozessor, zwei SODIMM und HDMI-Eingang wollen und keine Wandmontage brauchen.
- H-Serie-Prozessoren bis 10 Kerne laut PSREF
- Zwei DDR5-SODIMM-Slots und M.2-2280-SSD bis 1 TB
- HDMI-Eingang und USB-C mit 15 W Ladeleistung
- 5,0-MP-Kamera, Touch optional
- Keine VESA-Montage laut PSREF
- Etwa 7,1 kg, Full HD bei 27 Zoll (82 ppi)
- Display
- 27 Zoll, 1920 x 1080, IPS, 300 cd/m², 100 Hz
- Prozessor
- Core i5-13420H (8 Kerne, 12 Threads), i7-13620H u. a.
- Arbeitsspeicher
- 2 SODIMM, bis 32 GB DDR5-5200
- HDMI-Eingang
- ja (HDMI-in 1.4)
- VESA
- nein (Mounting: None)
Apple iMac 24 Zoll M4 (8-Core-CPU, 16 GB, 256 GB, 2 Anschlüsse)
Für Text, Foto und Video am kleinen Arbeitsplatz, wenn du Speicher und SSD beim Kauf festlegst.
- 4,5K-Display mit 218 ppi und 500 Nits laut Apple
- Nur 4,42 kg schwer laut Apple
- 12-MP-Kamera, WLAN 6E, zwei Thunderbolt-/USB-4-Ports
- Externes Display bis 6K bei 60 Hz
- Arbeitsspeicher und SSD nur beim Kauf wählbar
- Im Datenblatt kein Videoeingang genannt
- Display
- 24 Zoll (23,5 Zoll sichtbar), 4480 x 2520, 218 ppi, 500 Nits
- Prozessor
- Apple M4 (8-Core-CPU, 8-Core-GPU)
- Arbeitsspeicher
- 16 GB gemeinsam, Option 24 GB
- HDMI-Eingang
- k. A.
- VESA
- Option (VESA Mount Adapter)
Preise vergleichen*
Werbung Preise inkl. MwSt. laut Händler-Feed, Stand 10.10.2026 21:11 Uhr · notebooksbilliger (Apple iMac MWUE3D/A Grün - 61cm(24'') M4 8-Core Chip, 8-Core GPU, 16GB Ram, 256…): 1.569,00 €, versandkostenfrei, Liefertermin noch unbestimmt · expert (iMac Silber 24 Zoll, M4, 8-Core-CPU, 8-Core-GPU, 16GB, 256GB SSD): 1.799,00 €, versandkostenfrei, Lieferzeit 1 - 3 Werktage. Maßgeblich ist der Preis im Shop.HP ProOne 440 G9 23.8 All-in-One
Für Unternehmen, die einen Desktop-Chipsatz, SD-Kartenleser und eine VESA-Option wollen.
- Bis zu 64 GB Arbeitsspeicher laut HP-Datenblatt
- Zwei M.2-2280-Slots plus 2,5-Zoll-Schacht
- SD-Kartenleser und 5-MP-Kamera
- VESA-Halterung als Option
- 7,77 kg schwer, 250 nits Helligkeit
- HDMI-Eingang nicht genannt
- Display
- 23,8 Zoll, 1920 x 1080, IPS, 250 nits
- Prozessor
- Core i5-14500T bis i7-14700T (T-Serie), Chipsatz Q670
- Arbeitsspeicher
- 2 SODIMM, bis 64 GB (DDR4 oder DDR5)
- HDMI-Eingang
- k. A. (Ausgänge: HDMI 1.4, DisplayPort 1.4a)
- VESA
- Option (bei Kauf wählen)
Lenovo ThinkCentre neo 55a 24 Gen 6
Für kleine Schreibtische mit Ryzen-Prozessor, HDMI-Eingang und zwei SSD-Plätzen.
- Etwa 6,0 kg bei 192,1 mm Tiefe laut PSREF
- Zwei M.2-SSD-Plätze, zwei DDR5-SODIMM-Slots
- HDMI-Eingang und USB-C
- AMD-Ryzen-Auswahl bis Ryzen AI 7 350
- Keine VESA-Montage laut PSREF
- 250 nits und Full HD bei 23,8 Zoll (93 ppi)
- Display
- 23,8 Zoll, 1920 x 1080, IPS, 250 nits, 100 Hz
- Prozessor
- Ryzen 5 220 (6 Kerne, 12 Threads, bis 4,9 GHz) u. a.
- Arbeitsspeicher
- 2 SODIMM, bis 32 GB DDR5-5600
- HDMI-Eingang
- ja (HDMI-in 1.4)
- VESA
- nein (Mounting: None)
So entsteht die Wertung: Die Wertung gewichtet Datenblatt-Kriterien aus diesem Ratgeber: Aufrüstbarkeit von Arbeitsspeicher und SSD, HDMI-Eingang, VESA-Option, Display und Prozessorklasse. Die Werte stammen aus den Datenblättern von MSI, Lenovo (PSREF), Apple und HP; wo ein Dokument nichts nennt, steht „k. A.“. Es ist kein Praxistest. Preise ändern sich laufend – den aktuellen Preis siehst du beim Händler. *Affiliate-Links: Als Amazon-Partner und Partner weiterer Shops verdienen wir an qualifizierten Verkäufen eine Provision; für dich ändert sich der Preis nicht.
Rechner im Bildschirm: Was dieser Aufbau gegenüber Mini-PC und Laptop ändert
Bei einem All-in-One sitzen Mainboard, Prozessor, Speicher und Netzteilanschluss hinter dem Panel. Das spart Kabel und Stellfläche, hat aber drei feste Folgen. Erstens sind Display und Rechner ein Paket: Ist der Prozessor nach einigen Jahren zu langsam, bleibt das einwandfreie Panel an ihn gebunden. Beim Mini-PC tauschst du nur eine der beiden Hälften. Zweitens wählst du die Bildschirmdaten (Diagonale, Auflösung, Helligkeit) zusammen mit dem Rechner, nicht getrennt. Drittens ist das Gerät schwer und breit: Die Datenblätter der hier verglichenen Modelle nennen 4,42 kg beim Apple iMac, 6,0 kg beim Lenovo ThinkCentre neo 55a 24, 7,1 kg beim Lenovo neo 50a 27, 7,5 kg beim MSI Modern AM272P und 7,77 kg beim HP ProOne 440 G9. Ein Laptop liegt im Median der 2.169 Icecat-Laptops bei 1,64 kg und ist damit ein anderes Gerät: Der Laptop ist für unterwegs gebaut, der All-in-One steht.
Der Laptop bringt dafür Akku, Tastatur und Touchpad mit, der All-in-One nicht: Tastatur und Maus führen die Lenovo-Datenblätter als Zubehör (USB oder Funk) auf. Wer wechselnde Arbeitsorte hat, braucht deshalb keinen All-in-One. Wer dagegen jeden Tag am selben Tisch sitzt und zwei Geräte (Rechner plus Monitor) mit zwei Netzteilen und mehreren Kabeln vermeiden will, ist hier richtig. Für den Vergleich gegen die Kombination aus kleinem Rechner und eigenem Monitor gilt: Der Mini-PC ist leichter zu erweitern und zu ersetzen, der All-in-One ist aufgeräumter und wird als ein Gerät eingerichtet.
694 Modelle in Zahlen: Diagonale, Auflösung, Panel, Touch
Als Datenbasis dienen die Icecat-Datenblätter von 694 All-in-One-PCs (Stand 10/2026). Aussagen zu einzelnen Geräten stammen dagegen aus den Herstellerunterlagen, nicht aus Icecat.
Diagonale: Der Median liegt bei 23,8 Zoll. 364 Modelle (52 %) messen 23 bis 25 Zoll, 279 (40 %) ab 26,5 Zoll, davon sind 255 gerundet 27-Zöller und 21 haben 32 Zoll. Die Auswahl ist also schmal: Wer mehr als 27 Zoll sucht, findet nur 24 Modelle in der Datenbank (28, 32 und 34 Zoll).
Auflösung: 592 Modelle (85 %) haben Full HD mit 1920 x 1080 Pixeln, 62 (8,9 %) 2560 x 1440 und 19 (2,7 %) 3840 x 2160. Nur 102 Modelle (15 %) liegen über Full HD. Bei 27 Zoll bedeutet Full HD eine grobe Pixelstruktur; die Rechnung dazu steht im nächsten Abschnitt.
Panel und Helligkeit: Von 543 Modellen mit Panel-Angabe sind 460 IPS. Die Helligkeit nennen 614 Datenblätter; der Median ist 250 cd/m², nur 212 Modelle (35 %) erreichen mindestens 300 cd/m². Steht der Tisch in einem hellen Raum, ist das der Wert, der zählt.
Touch: 124 von 679 Modellen mit Angabe (18 %) haben einen Touchscreen. Für reine Maus-und-Tastatur-Arbeit bringt er nichts. Die Vergleichsmodelle auf dieser Seite sind ohne Touch beschrieben, bei Lenovo und HP gibt es den Touchscreen laut Datenblatt als Option.
Pixeldichte: die Rechnung, die auf dem Datenblatt fehlt
Die Schärfe eines Displays steckt nicht in der Auflösung allein, sondern in der Pixeldichte: Wurzel aus (Breite² + Höhe²) geteilt durch die Diagonale in Zoll. Das Ergebnis sind Pixel pro Zoll (ppi). Daraus ergibt sich:
1920 x 1080 bei 23,8 Zoll: 93 ppi. 1920 x 1080 bei 27 Zoll: 82 ppi. 2560 x 1440 bei 27 Zoll: 109 ppi. 3840 x 2160 bei 27 Zoll: 163 ppi. 3840 x 2160 bei 31,5 Zoll: 140 ppi. 4480 x 2520 bei 23,5 Zoll: 219 ppi; Apple nennt für den iMac 218 ppi.
Über den gesamten Datensatz gerechnet liegt der Median bei 93 ppi. 557 von 694 Modellen (80 %) bleiben unter 100 ppi, nur 36 erreichen 140 ppi oder mehr. Der Sprung von 27 Zoll Full HD (82 ppi) auf 27 Zoll WQHD (109 ppi) bedeutet rund 33 % mehr Pixel pro Zoll.
Konkret bedeutet das für die Auswahl: Die 27-Zoll-Modelle im Vergleich (Lenovo neo 50a, MSI Modern AM272P) haben laut Datenblatt Full HD, also 82 ppi. Das ist die niedrigste Pixeldichte in diesem Vergleich. Der iMac hat mit 23,5 Zoll sichtbarer Diagonale weniger Fläche als ein 27-Zöller, dafür mit 219 ppi mehr als die doppelte Pixeldichte eines 23,8-Zoll-Full-HD-Geräts (93 ppi). Wer auf Fläche und Schärfe zugleich Wert legt, landet in der Auswertung bei 32-Zoll-Geräten mit 4K (140 ppi) – und dort gibt es nur 21 Modelle.
Mobil- gegen Desktop-Prozessor: Was im Gehäuse steckt
In vielen All-in-One-PCs sitzen Mobilprozessoren, wie man sie aus Laptops kennt. Der Shop-Feed zeigt das an den Modellnamen (95 verschiedene All-in-One-Angebote nach EAN, Marken: HP 37, Lenovo 21, Apple 19, MSI 11, CSL 4, ASUS 2, Acer 1). Von den Intel-Core-Namen tragen 32 die Endung U, H oder V, also Mobilklasse, und 17 die Endung T oder gar keine Endung (Desktopklasse). 19 Angebote sind Apple mit M4, 13 haben AMD Ryzen, 13 Intel N- oder Celeron-Einsteigerchips.
Die Herstellerangaben der Vergleichsmodelle zeigen beide Welten. Lenovo nennt im Datenblatt für das ThinkCentre neo 50a 27 Gen 5 die H-Serie, etwa Core i5-13420H mit 8 Kernen und 12 Threads (Maximaltakt der P-Kerne 4,6 GHz) oder Core i7-13620H mit 10 Kernen und 16 Threads. Beim neo 55a 24 Gen 6 steht ein AMD Ryzen 5 220 mit 6 Kernen, 12 Threads und bis zu 4,9 GHz. MSI führt den Core 7 150U mit 10 Kernen, 12 Threads, 15 W TDP und bis zu 5,40 GHz Turbo, im selben Gehäuse also einen Laptop-Chip mit niedriger Leistungsaufnahme.
HP geht beim ProOne 440 G9 einen anderen Weg: Das Datenblatt nennt Desktop-Chipsatz Intel Q670 und Prozessoren der T-Serie, zum Beispiel Core i5-14500T (6 P-Kerne, 8 E-Kerne, 20 Threads) bis Core i7-14700T (8 P-Kerne, 12 E-Kerne, 28 Threads, bis 5,0 GHz P-Core-Turbo); außerdem sind Modelle mit Netzteilen von 120 bis 280 W angegeben. Mehr Kerne und mehr Netzteilreserve heißen aber nicht automatisch mehr Dauerleistung: Wie lange ein Chip den Takt hält, hängt von der Kühlung ab, und die ist im Datenblatt nicht beziffert.
Beim Apple iMac sind CPU, GPU und Arbeitsspeicher ein System-on-a-Chip: Apple nennt für das Modell mit zwei Anschlüssen einen M4 mit 8-Core-CPU (4 Performance- und 4 Effizienzkerne) und 8-Core-GPU. Hier vergleichst du keine Taktraten, sondern ordnest nach Anwendung: Die Kernzahl taugt nicht als Maßstab zwischen Apple-Chip und Intel- oder AMD-Prozessor.
Arbeitsspeicher und SSD: gesteckt oder verlötet
Der wichtigste Unterschied zwischen einem Rechner mit Standardteilen und einem verbauten Gerät ist der Speicher. Die Icecat-Datenblätter nennen bei 600 All-in-One-Modellen sowohl den verbauten als auch den maximalen Arbeitsspeicher. Bei 141 davon (24 %) ist das Maximum gleich dem verbauten Wert, der Speicher also laut Datenblatt nicht erweiterbar. Bei 458 Modellen (76 %) ist das Maximum mindestens doppelt so groß. Zum Vergleich: Bei den 2.208 Desktop-PCs mit beiden Angaben liegt der Anteil ohne Erweiterung bei 14 % (300 Modelle). Der Median beim Maximum beträgt 32 GB bei All-in-One-PCs und 64 GB bei Desktop-PCs; verbaut sind im Median bei beiden 16 GB.
Je Marke streut der Anteil stark: Bei Lenovo sind es 92 von 218 Modellen mit Angabe, bei ASUS 21 von 153, bei Acer 19 von 87, bei HP 5 von 27, bei MSI 0 von 70. Die Zahlen zeigen nur, wie Icecat das Maximum angibt – ob ein Riegel steckt oder verlötet ist, sagt das Herstellerdatenblatt, und das gilt für jede Konfiguration einzeln.
Aus den Herstellerunterlagen: Lenovo nennt beim neo 50a 27 zwei DDR5-SODIMM-Steckplätze bis 32 GB (DDR5-5200) und eine M.2-2280-SSD bis 1 TB, beim neo 55a 24 zwei SODIMM bis 32 GB (DDR5-5600) und zwei M.2-SSDs bis 1 TB je Laufwerk. MSI führt beim Modern AM272P 1M-1235AT zwei SO-DIMM-Steckplätze (beide mit 8 GB belegt, Maximum 64 GB), einen M.2-Slot mit 512 GB und einen freien 2,5-Zoll-Schacht. HP nennt beim ProOne 440 G9 zwei SODIMM bis 64 GB, zwei M.2-2280-Slots für Speicher und einen 2,5-Zoll-Schacht. Beim iMac ist der Arbeitsspeicher „gemeinsam“ im Chip; Apple nennt 16 GB mit der Option 24 GB beim Modell mit zwei Anschlüssen, ein Nachrüstweg ist im Datenblatt nicht genannt – du legst die Menge beim Kauf fest.
Beachte dabei: Freie Steckplätze bedeuten nicht, dass du sie ohne Weiteres erreichst. Ob das Öffnen des Gehäuses erlaubt ist und wie du an die Slots kommst, steht in keinem der hier genutzten Datenblätter; frag den Hersteller, bevor du Speicher kaufst.
Anschlüsse, HDMI-Eingang und VESA: Wann der Bildschirm ein Bildschirm bleibt
Wenn der Rechner nach Jahren zu schwach ist, hilft ein HDMI-Eingang: Dann bleibt das Display als Monitor nutzbar. Laut Datenblatt haben das Lenovo neo 50a 27 und das neo 55a 24 einen „HDMI-in 1.4“ und einen „HDMI-out 2.1 TMDS“; beim MSI Modern AM272P steht „1x HDMI in“ und „1x HDMI out (v2.1)“, dazu die Instant-Display-Funktion, mit der das Gerät laut MSI als Monitor läuft, ohne das System zu starten. Die Datenblätter des Apple iMac und des HP ProOne 440 G9 nennen dagegen keinen HDMI-Eingang: Beim iMac steht für das Modell mit zwei Anschlüssen eine Videoausgabe über Thunderbolt/USB 4 (DisplayPort) und ein externes Display bis 6K bei 60 Hz, aber kein Eingang; bei HP sind Ausgänge aufgeführt (HDMI 1.4 und DisplayPort 1.4a hinten, optional HDMI 2.0). Fehlende Angabe heißt nicht „nicht vorhanden“, aber ohne Angabe darfst du den Monitorbetrieb nicht annehmen.
Die Anschlüsse im Überblick: Lenovo neo 50a 27: 1x USB-C (10 Gbit/s, 15 W Ladeleistung), 1x USB-A (10 Gbit/s), 2x USB-A (Hi-Speed), Gigabit-Ethernet, Kopfhörer-/Mikrofon-Kombibuchse. MSI Modern AM272P: 2x USB-C (10 Gbit/s), 2x USB-A (10 Gbit/s), 2x USB 2.0, RJ-45. HP ProOne 440 G9: seitlich 1x USB-C (10 Gbit/s), 1x USB-A (10 Gbit/s), hinten 2x USB-A (5 Gbit/s), 2x USB-A (10 Gbit/s), RJ-45, SD-Kartenleser. iMac (zwei Anschlüsse): zwei Thunderbolt-/USB-4-Ports mit bis zu 40 Gbit/s, Kopfhöreranschluss, Gigabit-Ethernet nur als Option.
VESA: MSI nennt 75 x 75 mm; ein VESA-Kit liegt laut Datenblatt nicht bei. HP bietet eine VESA-Halterung als Option, die bei Bestellung gewählt werden muss. Apple führt einen iMac mit integriertem VESA Mount Adapter als eigene Ausführung. Bei den Lenovo-Datenblättern steht unter „Mounting“ jeweils „None“. Wer das Gerät an der Wand oder am Schwenkarm haben will, scheidet damit zwei der fünf Modelle aus.
Webcam, Gewicht, Netzteil und Leistungsaufnahme
Webcam: Der Apple iMac hat laut Apple eine 12-MP-Kamera mit Center Stage. Lenovo gibt für beide ThinkCentre eine 5,0-MP-Kamera an (optional als IR-Kamera), HP für das ProOne 440 G9 eine 5-MP-Kamera, die hochgezogen wird, MSI beim Modern AM272P 2,0 MP (1080p). Bei Auflösung allein bleibt es bei Datenblattzahlen; die Bildqualität im Alltag hängt am Sensor und an der Software.
Gewicht und Maße: Der iMac wiegt 4,42 kg (Modell mit zwei Anschlüssen), Breite 54,7 cm, Höhe 46,1 cm. Lenovo gibt beim neo 50a 27 etwa 7,1 kg bei 611,72 x 192 x 473,16 mm an, beim neo 55a 24 etwa 6,0 kg bei 539,5 x 192,1 x 431,17 mm. MSI nennt 7,5 kg netto bei 611,75 x 194,68 x 561,48 mm mit Standfuß, HP 7,77 kg bei 53,93 x 22,5 x 37,94 cm. Bei der Tiefe liegen Lenovo (192 mm) und MSI (194,68 mm) mit rund 19 cm gleichauf.
Netzteil und Leistungsaufnahme: Die Leistung des Netzteils ist keine Verbrauchsangabe, sondern die Obergrenze. Apple liefert ein 143-W-Netzteil, Lenovo nennt 90 W (89 % Wirkungsgrad) und 135 W (90 %), MSI 120 W, HP je nach Ausführung 120 bis 280 W. Einen belegten Messwert für den Betrieb nennen die Datenblätter der hier verglichenen Modelle nicht; deshalb steht in dieser Seite keiner. Beim Kauf zählt die Obergrenze für zwei Fragen: Passt die Steckdosenleiste, und braucht der Chip bei Dauerlast Reserve?
Typische Fehlkäufe
1. 27 Zoll mit Full HD bei viel Textarbeit. 82 ppi sind der niedrigste Wert der gängigen Kombinationen. Wer viel liest, nimmt bei 27 Zoll mindestens 2560 x 1440 (109 ppi) oder bleibt bei 23,8 Zoll (93 ppi).
2. Nur auf den Prozessornamen achten. Core i5 ist nicht gleich Core i5: Die Endung (U, H, T) entscheidet über Leistungsaufnahme und Gehäuse. Vergleiche Kerne, Threads und TDP laut Datenblatt, nicht die Marke.
3. Annahme, der Speicher lasse sich aufrüsten. 24 % der Icecat-Datenblätter nennen als Maximum den verbauten Wert. Prüfe die Konfiguration einzeln und kaufe Speicher nicht auf Vorrat.
4. Monitorbetrieb nicht klären. Ohne HDMI-Eingang ist ein alter All-in-One nach dem Ende der Rechenleistung ein Display, das du nicht weiter nutzen kannst. Lenovo und MSI nennen den Eingang, bei Apple und HP fehlt die Angabe.
5. VESA vergessen. Wer Wandmontage oder Monitorarm plant, braucht ein Modell mit VESA-Option (HP, MSI, Apple); die Lenovo-Modelle mit „Mounting: None“ gehen dafür nicht.
6. Niedrige Helligkeit bei Tageslicht. Der Median liegt bei 250 cd/m². Steht der Tisch am Fenster, sind 300 cd/m² (MSI, Lenovo neo 50a) oder die 500 Nits des iMac die bessere Wahl.
7. Betriebssystem übersehen. Im Shop-Feed tauchen Einträge mit „DOS“ auf: Dort liegt laut Angebotsname kein Windows bei.
Empfehlung nach Typ
Für den festen Büroplatz mit Aufrüstoption: Der MSI Modern AM272P 1M-1235AT erfüllt laut Datenblatt die meisten Punkte dieser Seite zugleich: 27 Zoll, IPS, 300 cd/m², steckbarer DDR5-Speicher bis 64 GB, freier 2,5-Zoll-Schacht, HDMI-Eingang, VESA 75 x 75 mm. Schwächen sind Full HD bei 27 Zoll und die Mobil-CPU.
Für Familien, Schule und Heimbüro: Die Lenovo ThinkCentre neo 50a 27 Gen 5 (H-Prozessor, zwei SODIMM, HDMI-in) und das neo 55a 24 Gen 6 (Ryzen, zwei M.2-Slots, 6,0 kg) sind kompakter oder leistungsstärker, aber ohne VESA. Das neo 55a ist die leichtere Variante für kleine Schreibtische.
Für Foto, Text und Design in einem Gerät: Der Apple iMac hat 4480 x 2520 Pixel bei 218 ppi und 500 Nits, ist aber ohne Aufrüstoption und ohne dokumentierten Videoeingang. Er passt, wenn du Speicher und SSD beim Kauf richtig wählst und den Rechner als geschlossenes Gerät siehst.
Für Unternehmen mit Flottenbedarf: Das HP ProOne 440 G9 hat Desktop-Chipsatz, Prozessoren der T-Serie, SD-Kartenleser, VESA-Option und viel Speicher-Reserve (bis 64 GB). Es ist der schwerste und mit 250 cd/m² nicht der hellste Kandidat.
Wenn mehr als ein All-in-One Sinn ergibt: Brauchst du Leistung, die mehr Kühlung verlangt, oder willst du später nur den Rechner tauschen, ist ein Mini-PC mit separatem Monitor die flexiblere Kombination (siehe oben verlinkter Ratgeber).
Häufige Fragen
Kann ich bei einem All-in-One den Arbeitsspeicher selbst nachrüsten?
Nur wenn das Datenblatt SODIMM-Steckplätze nennt. Lenovo führt beim ThinkCentre neo 50a 27 Gen 5 zwei SODIMM-Slots bis 32 GB, MSI beim Modern AM272P zwei Slots bis 64 GB, HP beim ProOne 440 G9 zwei SODIMM bis 64 GB. Beim Apple iMac ist der Arbeitsspeicher gemeinsam im Chip, die Menge wählst du beim Kauf. In den Icecat-Datenblättern (694 Modelle) ist bei 24 % der Modelle mit Angabe das Maximum gleich dem verbauten Speicher.
Kann ich einen All-in-One als normalen Monitor weiterverwenden?
Nur mit HDMI-Eingang. Lenovo nennt beim neo 50a 27 und neo 55a 24 einen „HDMI-in 1.4“, MSI beim Modern AM272P einen HDMI-Eingang samt Instant-Display-Funktion. Bei Apple iMac und HP ProOne 440 G9 stehen im Datenblatt nur Ausgänge.
Wie scharf ist 27 Zoll mit Full HD?
Rechnerisch 82 ppi (Wurzel aus 1920² + 1080², geteilt durch 27). 27 Zoll mit 2560 x 1440 kommen auf 109 ppi, 27 Zoll mit 3840 x 2160 auf 163 ppi. Ein 23,8-Zoll-Gerät mit Full HD liegt bei 93 ppi, der iMac laut Apple bei 218 ppi.
Welche Prozessoren stecken in All-in-One-PCs?
Im Shop-Feed tragen 32 der Intel-Core-Namen die Mobil-Endung U, H oder V und 17 die Endung T oder keine Endung (Desktopklasse); dazu kommen 19 Apple-M4-Angebote und 13 mit AMD Ryzen. Lenovo und MSI nennen Mobilprozessoren, HP beim ProOne 440 G9 T-Serie auf Desktop-Chipsatz Intel Q670.
Lässt sich ein All-in-One an die Wand oder an einen Monitorarm montieren?
Nur mit VESA-Option. MSI nennt 75 x 75 mm (VESA-Kit nicht im Lieferumfang), HP bietet eine VESA-Halterung als Bestelloption, Apple führt eine iMac-Variante mit integriertem VESA Mount Adapter. Bei den Lenovo-Datenblättern steht „Mounting: None“.
Lohnt sich ein Touchscreen?
Nur, wenn du das Gerät tatsächlich mit dem Finger bedienen willst. In der Icecat-Auswertung haben 124 von 679 Modellen mit Angabe (18 %) einen Touchscreen. Lenovo und HP bieten ihn laut Datenblatt als Option an. Für Arbeit mit Maus und Tastatur bringt er keinen Vorteil.
Quellen und Stand
- Apple: iMac, Technische Daten (apple.com)
- Lenovo PSREF: ThinkCentre neo 50a 27 Gen 5 (psref.lenovo.com)
- Lenovo PSREF: ThinkCentre neo 55a 24 Gen 6 (psref.lenovo.com)
- HP: Datenblatt ProOne 440 23.8 inch G9 All-in-One Desktop PC (h20195.www2.hp.com)
- HP: Datenblatt ProOne 440 23.8 inch G9 (deutsch) (www8.hp.com)
- MSI: Spezifikation Modern AM272P 1M-1235AT (storage-asset.msi.com)
- MSI: Spezifikation Modern AM272P 1M-820US (storage-asset.msi.com)
Technische Angaben im Modellvergleich: Hersteller- und Händlerdatenblätter, Stand 11. Oktober 2026; nicht belegte Werte stehen als „k. A.“. Aktualisiert am . Preisdrache testet nicht selbst im Labor — wie wir Daten auswählen und gewichten, steht unter So vergleichen wir; wie wir Geld verdienen, unter Wie wir Geld verdienen. Fehler gefunden? Schreib uns über die Adresse im Impressum.
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