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PC-Netzteil kaufen: Wattbedarf, 80 PLUS und ATX 3.1 richtig lesen

Von der Preisdrache-Redaktion · Aktualisiert am · So arbeiten wir

<p>Für einen Gaming-PC mit aktueller Grafikkarte ist ein 750- bis 850-Watt-Netzteil mit ATX 3.1, 80 PLUS Gold und nativem 12V-2x6-Kabel der übliche Kaufpunkt; in den ausgewerteten Datenblättern liegen sowohl der häufigste Wert als auch der Median bei 750 bis 850 Watt. Mehr Watt bringen nur dann etwas, wenn Grafikkarte und Prozessor es wirklich abrufen. Entscheidender sind die Steckerausstattung für deine Grafikkarte, der Wirkungsgrad und die Schutzschaltungen.</p><p>Diese Seite stützt sich auf eine eigene Auswertung von 233 PC-Netzteil-Datenblättern (Icecat, Stand 11.10.2026) und auf Herstellerseiten. Es ist eine Auswertung von Datenblättern, kein Test: Wir haben kein Gerät selbst benutzt oder gemessen. Wo ein Hersteller etwas nicht nennt, steht „k. A.“.</p>

PC-Netzteile im Vergleich 2026

Stand 11. Oktober 2026 · Werbung Links mit * sind Affiliate-Links

PlatzModellWertungLeistung / 80 PLUSATX / 12V-2x6Stecker (PCIe / SATA)Bauart
1 Für Profisbe quiet! Dark Power 14 850W (BP019EU) 9,0 850 W, 80 PLUS Titanium (bis 95,57 % laut be quiet!)ATX 3.1, 1x 12V-2x6 (max. 600 W)4x PCIe 6+2, 13x SATA, 2x PATAATX, modular, 135-mm-Lüfter, 175 mm tief, 2,2 kg, 10 Jahre Garantie Preis prüfen*
2 Unser FavoritMSI MAG A850GL PCIE5 II 8,6 850 W (12 V: 846 W), 80 PLUS Gold (bis 90 %)ATX 3.1 ready, 1x 16-Pin PCIe 5.14x PCIe 6+2, 8x SATA, 4x MolexATX, vollmodular, flache Kabel, 120-mm-FDB-Lüfter, 140 mm tief Preis prüfen*
3 Preis-LeistungDeepCool PN850M (R-PN850M-FC0B-EU) 8,3 850 W, 80 PLUS Gold (Cybenetics Gold laut DeepCool)ATX12V 3.1, 1x 12V-2x6 (bis 600 W)PCIe 6+2: k. A. (Herstellerseite uneinheitlich), 4x SATA, 1x PeripherieATX, modular, 120-mm-FDB-Lüfter, gesleevte Kabel, 150x140x86 mm Preis prüfen*
4 ASUS TUF Gaming 850G EVO 8,2 850 W, 80 PLUS Gold (Cybenetics Platinum bei 230 V)ATX 3.1, 1x 12V-2x63x PCIe 6+2, 4x SATA, 2x PeripherieATX, vollmodulare Kabel, 135-mm-Lüfter (Doppelkugellager), 140x150x86 mm, 1,35 kg, 8 Jahre Garantie Preis prüfen*
5 ASUS Prime 850G 8,0 850 W (12 V: 846 W laut Datenblatt), 80 PLUS GoldATX 3.1, 1x 12V-2x63x PCIe 6+2, 5x SATA, 4x PeripherieATX, vollmodulare Kabel, 135-mm-Lüfter (Doppelkugellager), 150x150x86 mm, 1,48 kg, 8 Jahre Garantie Preis prüfen*
6 Für EinsteigerMSI MAG A750BN PCIE5 II 6,9 750 W, 80 PLUS Bronze (bis 85 %)ATX 3.1 ready, 1x 12V-2x6 (450 W)3x PCIe 6+2, 3x SATA, 2x MolexATX, nicht modular, 120-mm-Lüfter (hydraulisches Lager), 140 mm tief Preis prüfen*
1
Für Profis

be quiet! Dark Power 14 850W (BP019EU)

Für alle, die ein sehr effizientes, leises Oberklasse-Netzteil mit langer Garantie wollen.

9,0/10
  • 80 PLUS Titanium laut be quiet!; Cybenetics-Stufe des 850-W-Modells: k. A. (Herstellerangaben widersprechen sich)
  • 16 dB(A) bei 100 % Last laut Hersteller
  • Wahlweise vier 12-V-Schienen oder Einschienenbetrieb per Taste
  • 10 Jahre Garantie laut be quiet!
  • Mit 175 mm Tiefe länger als die meisten ATX-Netzteile im Vergleich
  • Produktseite führt Artikelnummer BP019US; die EU-Nummer BP019EU stammt aus dem Datenblatt
Leistung / 80 PLUS
850 W, 80 PLUS Titanium (bis 95,57 % laut be quiet!)
ATX / 12V-2x6
ATX 3.1, 1x 12V-2x6 (max. 600 W)
Stecker (PCIe / SATA)
4x PCIe 6+2, 13x SATA, 2x PATA
Bauart
ATX, modular, 135-mm-Lüfter, 175 mm tief, 2,2 kg, 10 Jahre Garantie
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2
Unser Favorit

MSI MAG A850GL PCIE5 II

Für die meisten Gaming-PCs mit aktueller Karte, die ein vollmodulares 850-Watt-Gold-Netzteil suchen.

8,6/10
  • Vollmodular mit flachen Kabeln laut MSI
  • Vier 6+2-Stecker plus 12V-2x6 laut MSI
  • Schutz mit OCP, OVP, OPP, OTP, SCP und UVP laut MSI
  • Kompakte Tiefe von 140 mm laut MSI
  • Garantiedauer im MSI-Datenblatt nicht genannt
  • Kein Wert für Lautstärke im Datenblatt
Leistung / 80 PLUS
850 W (12 V: 846 W), 80 PLUS Gold (bis 90 %)
ATX / 12V-2x6
ATX 3.1 ready, 1x 16-Pin PCIe 5.1
Stecker (PCIe / SATA)
4x PCIe 6+2, 8x SATA, 4x Molex
Bauart
ATX, vollmodular, flache Kabel, 120-mm-FDB-Lüfter, 140 mm tief
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3
Preis-Leistung

DeepCool PN850M (R-PN850M-FC0B-EU)

Für Käufer, die ein modulares Gold-Netzteil mit nativem ATX 3.1 und langer Garantie wollen.

8,3/10
  • 10 Jahre Garantie laut DeepCool
  • Hold-up-Zeit mindestens 16 ms bei 80 % Last laut DeepCool
  • Schutz inklusive SIP und NLO laut DeepCool
  • Gesleevte Kabel ab Werk laut DeepCool
  • Anzahl der 6+2-Stecker steht auf der DeepCool-Seite nicht eindeutig
  • MTBF 100.000 Stunden, niedriger als der ASUS-Wert
Leistung / 80 PLUS
850 W, 80 PLUS Gold (Cybenetics Gold laut DeepCool)
ATX / 12V-2x6
ATX12V 3.1, 1x 12V-2x6 (bis 600 W)
Stecker (PCIe / SATA)
PCIe 6+2: k. A. (Herstellerseite uneinheitlich), 4x SATA, 1x Peripherie
Bauart
ATX, modular, 120-mm-FDB-Lüfter, gesleevte Kabel, 150x140x86 mm

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4

ASUS TUF Gaming 850G EVO

Für Gaming-PCs, die ein Gold-Netzteil mit 8 Jahren Garantie und 12V-2x6 suchen.

8,2/10
  • 8 Jahre Garantie laut ASUS
  • MTBF über 120.000 Stunden bei 40 °C laut ASUS
  • Schutz mit OPP, OVP, UVP, SCP, OCP und OTP laut ASUS
  • Cybenetics Platinum bei 230 V laut ASUS
  • Die technischen Daten bei ASUS nennen Modularität und Lüfter nicht; sie stehen nur in der Produktbeschreibung
  • Nur 4 SATA-Stecker
Leistung / 80 PLUS
850 W, 80 PLUS Gold (Cybenetics Platinum bei 230 V)
ATX / 12V-2x6
ATX 3.1, 1x 12V-2x6
Stecker (PCIe / SATA)
3x PCIe 6+2, 4x SATA, 2x Peripherie
Bauart
ATX, vollmodulare Kabel, 135-mm-Lüfter (Doppelkugellager), 140x150x86 mm, 1,35 kg, 8 Jahre Garantie
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5

ASUS Prime 850G

Für Aufrüster, die ein Gold-Netzteil mit vielen Peripheriesteckern suchen.

8,0/10
  • 8 Jahre Garantie laut ASUS
  • MTBF über 120.000 Stunden bei 25 °C laut ASUS
  • Cybenetics Gold bei 230 V und 115 V laut ASUS
  • 4 Peripheriestecker laut ASUS
  • Modularität steht bei ASUS nur in der Produktbeschreibung, nicht in den technischen Daten
  • Nur drei 6+2-Stecker
Leistung / 80 PLUS
850 W (12 V: 846 W laut Datenblatt), 80 PLUS Gold
ATX / 12V-2x6
ATX 3.1, 1x 12V-2x6
Stecker (PCIe / SATA)
3x PCIe 6+2, 5x SATA, 4x Peripherie
Bauart
ATX, vollmodulare Kabel, 135-mm-Lüfter (Doppelkugellager), 150x150x86 mm, 1,48 kg, 8 Jahre Garantie
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6
Für Einsteiger

MSI MAG A750BN PCIE5 II

Für PCs mit Mittelklasse-Grafikkarte, die ein einfaches 750-Watt-Netzteil mit 12V-2x6-Kabel suchen.

6,9/10
  • 12V-2x6-Kabel liegt laut MSI bei
  • Kompakte Bauform mit 140 mm Tiefe laut MSI
  • Active PFC laut MSI
  • Schutzfunktionen OVP, OCP, SCP, OPP, UVP laut MSI
  • Nicht modular, nur 3 SATA-Stecker
  • Kein OTP-Überhitzungsschutz in der MSI-Datenblattangabe
Leistung / 80 PLUS
750 W, 80 PLUS Bronze (bis 85 %)
ATX / 12V-2x6
ATX 3.1 ready, 1x 12V-2x6 (450 W)
Stecker (PCIe / SATA)
3x PCIe 6+2, 3x SATA, 2x Molex
Bauart
ATX, nicht modular, 120-mm-Lüfter (hydraulisches Lager), 140 mm tief

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So entsteht die Wertung: Die Wertung gewichtet Datenblattangaben zu Leistung, Effizienz, ATX-Version, Steckerausstattung, Schutzschaltungen und Garantie, wie in diesem Ratgeber beschrieben; fehlende oder nur im Datenblatt (nicht beim Hersteller) genannte Angaben geben Abzug. Es ist kein Praxistest; Werte ohne Herstellerbeleg stehen als „k. A.“. Preise ändern sich laufend – den aktuellen Preis siehst du beim Händler. *Affiliate-Links: Als Amazon-Partner und Partner weiterer Shops verdienen wir an qualifizierten Verkäufen eine Provision; für dich ändert sich der Preis nicht.

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Welches Netzteil passt zu welchem PC?

Das Netzteil wandelt die Wechselspannung aus der Steckdose in die Gleichspannungen 12 Volt, 5 Volt und 3,3 Volt um. Fast die gesamte Last moderner PCs liegt auf der 12-Volt-Schiene, denn Grafikkarte und Prozessor ziehen ihren Strom von dort. Im Datenblatt-Bestand steht deshalb die 12-Volt-Leistung meist nahe an der Nennleistung: Bei einem 850-Watt-Modell wie dem MSI MAG A850GL PCIE5 II nennt MSI auf dem Typenschild 846 Watt auf der 12-Volt-Schiene und nur 110 Watt gemeinsam für 3,3 und 5 Volt.

Grob lassen sich vier Käufergruppen unterscheiden:

  • Büro- und Multimedia-PC ohne dedizierte Grafikkarte: Hier reichen die kleinsten Netzteile im Bestand (ab 400 Watt). Ein Fertig-PC bringt oft schon ein passendes Netzteil mit; mehr dazu im Ratgeber Gaming-PC kaufen.
  • Gaming-PC mit Mittelklasse-Grafikkarte: 650 bis 750 Watt mit mindestens zwei PCIe-6+2-Steckern, bei neueren Karten zusätzlich einem 12V-2x6-Kabel.
  • Gaming-PC mit Oberklasse-Grafikkarte: 850 bis 1.000 Watt, vollmodular, mit nativem 12V-2x6-Kabel. Welche Karte welche Anschlüsse verlangt, steht im Ratgeber Grafikkarte kaufen und im Datenblatt des Kartenherstellers.
  • Workstation, Mehr-GPU-Rechner, Rendering: 1.200 Watt und mehr bis zu den 3.000-Watt-Modellen im Bestand, die nicht mehr für den normalen Heimgebrauch gedacht sind.

Eine Preisklasse nennen wir nicht über Euro-Beträge, sondern über die Ausstattung: Einstieg heißt 80 PLUS Bronze und nicht modular, Mittelklasse heißt Gold und modular, Oberklasse heißt Platinum oder Titanium mit leisem Lüfter und langer Garantie.

Wie viel Watt braucht dein PC?

Die Wattzahl auf der Packung ist die Dauerleistung, die das Netzteil abgeben darf, nicht der Verbrauch deines PCs. Dein Rechner zieht in der Praxis meist deutlich weniger als die Nennleistung. Wichtig ist, dass die Summe der Spitzenlasten von Grafikkarte, Prozessor und dem Rest innerhalb der Nennleistung bleibt und genug Reserve für kurze Lastspitzen bleibt.

So gehst du vor:

  1. Leistungsaufnahme der beiden Großverbraucher nachschlagen. Die Angabe „Total Graphics Power“ (TGP) der Grafikkarte und die maximale Leistungsaufnahme des Prozessors stehen in den Datenblättern von Kartenhersteller und Prozessorhersteller. Das ist die belastbare Grundlage; Online-Rechner der Netzteilhersteller sind eine Hilfe, aber nur so gut wie ihre Eingaben.
  2. Den Rest pauschal ansetzen. Mainboard, Arbeitsspeicher, SSDs, Lüfter und USB-Geräte kommen dazu. Unsere Faustregel ohne Normvorgabe: einige Dutzend Watt, bei vielen Lüftern und Laufwerken etwas mehr.
  3. Reserve aufschlagen. Ebenfalls Faustregel von uns, keine Norm: Plane die Summe so, dass sie im Dauerbetrieb nicht an der Nennleistung des Netzteils kratzt.

Ein Rechenbeispiel mit ausdrücklich angenommenen Werten, nicht gemessen: Eine Grafikkarte mit 300 Watt, ein Prozessor mit 150 Watt und 75 Watt für den Rest ergeben 525 Watt. Mit Reserve landest du bei 750 Watt; die Größenklasse ist im Bestand die zweithäufigste Nennleistung. Ein 850-Watt-Modell gibt dir mehr Luft, wenn du später eine stärkere Grafikkarte einbauen willst.

Ein größeres Netzteil verliert nichts an Sicherheit, aber unter Umständen an Effizienz im Teillastbereich: 80 PLUS misst den Wirkungsgrad bei 10, 20, 50 und 100 Prozent der Nennlast. Ein sehr großes Netzteil läuft im Alltag eher im unteren Bereich dieser Kurve. Der Unterschied ist bei Gold-Modellen gering; das ist kein Grund, an Reserve zu sparen.

Wichtig ist auch die Lastspitze: MSI gibt für das A850GL PCIE5 II eine „Power Excursion“ von 1.700 Watt an, das sind bis zu 200 Prozent der Nennleistung für 100 Mikrosekunden. Moderne Grafikkarten erzeugen solche sehr kurzen Spitzen. MSI nennt das Gerät im Datenblatt „ATX 3.1 ready“; bei älteren Modellen ohne diese Angabe bleibt offen, wie sie solche Spitzen verkraften.

Was die Datenblätter zeigen: 233 Netzteile im Überblick

Für diesen Ratgeber haben wir 233 PC-Netzteil-Datenblätter aus dem Icecat Open Catalog (Stand 11.10.2026) ausgewertet. Das ist eine Zählung über diese Datenblätter, keine Marktstatistik, und sie zeigt nur, was Hersteller und Händler ins Datenblatt schreiben. Nicht jedes Feld ist bei jedem Gerät befüllt; die Zahl der Datenblätter je Merkmal (n) steht deshalb jeweils dabei. Alle Netzteile findest du unter PC-Netzteile.

  • Nennleistung: In den 233 Datenblättern reicht sie von 400 bis 3.000 Watt, der Median liegt bei 850 Watt. Am häufigsten sind 750 Watt (48 Datenblätter) und 850 Watt (48), danach 1.000 Watt (36), 650 Watt (30), 1.200 Watt (17) und 550 Watt (14).
  • 80-PLUS-Stufe: 223 Datenblätter nennen eine Stufe: 105 mal Gold, 55 mal Bronze, 38 mal Platinum, 11 mal Titanium, 8 mal die einfache Stufe „80 PLUS“, 4 mal Silver, 2 mal „Nein“. Gold ist damit die häufigste Stufe.
  • Wirkungsgrad in Prozent: 149 Datenblätter nennen einen Wert, der Median liegt bei 90 Prozent. 76 mal steht 90 Prozent, 16 mal 85 Prozent. Die Angabe meint den Spitzenwert, nicht den Durchschnitt über alle Lasten, und der Messpunkt steht meist nicht im Datenblatt.
  • Bauform: Von 224 Angaben sind 218 ATX, je 2 PS/2, TFX und SFX. Kompakte SFX-Netzteile sind im Bestand also selten.
  • ATX-Version: 201 Datenblätter nennen sie. 160 davon geben ATX 3.1 an, 20 geben 3.0 an, die übrigen 21 ältere Versionen zwischen 2.3 und 2.52.
  • Kabelmanagement: Von 225 Angaben sind 136 vollständig modular, 84 nicht modular und 5 semi-modular.
  • 12-Volt-Leistung: 187 Datenblätter nennen sie, der Median liegt bei 846 Watt, von 336 bis 3.000 Watt.
  • PCIe-Stecker (6+2-polig): 218 Angaben von 1 bis 9, Median 3. Am häufigsten sind 4 Stecker (78 Datenblätter), 3 Stecker (55) und 2 Stecker (54). Das Icecat-Feld zählt nur die 6+2-poligen Stecker, nicht das 12V-2x6-Kabel.
  • SATA- und Molex-Stecker: SATA 225 Angaben von 3 bis 16, Median 6; Molex 226 Angaben von 1 bis 9, Median 3.
  • Mainboard-Stecker: Von 231 Angaben nennen 176 „20+4“, 55 „24-pin“.
  • Kühlung: Von 228 Angaben sind 222 aktiv gekühlt und 6 semi-passiv.
  • MTBF (mittlere Betriebsdauer): 124 Angaben von 40.000 bis 125.000 Stunden, Median 100.000 Stunden. 80 mal steht 100.000, 37 mal 120.000.
  • Schutzschaltungen: 218 Datenblätter führen sie auf. Die häufigste Kombination (43 Datenblätter) nennt Überstrom, Überlastung, Überspannung, Überhitzung, Kurzschluss und Unterspannung.

Was daraus folgt: 750 und 850 Watt sind im Bestand der Normalfall, nicht die Oberklasse. Rund vier Fünftel der Datenblätter mit ATX-Angabe (160 von 201) nennen ATX 3.1, du findest also reichlich Auswahl, ohne in den Altbestand greifen zu müssen. Der MTBF-Wert steht nur in 124 der 233 Datenblätter und ist ohnehin nur eine Herstellerangabe; er sagt nichts über deine Chance auf einen Defekt. Werte, die sich offensichtlich als Datenblattfehler lesen lassen, haben wir nicht herangezogen.

80 PLUS: was die Stufen bedeuten und was sie nicht tun

80 PLUS ist ein Zertifizierungsprogramm für interne Netzteile. Laut Programmbeschreibung von 80 PLUS (CLEAResult) müssen zertifizierte Netzteile bei 10, 20, 50 und 100 Prozent der Nennlast mindestens 80 Prozent Wirkungsgrad erreichen und einen Leistungsfaktor von mindestens 0,9 haben. Die Stufen Standard, Bronze, Silver, Gold, Platinum, Titanium und Ruby verlangen in dieser Reihenfolge mehr Effizienz. Für Heim-PCs sind Bronze bis Titanium relevant; Gold wird laut 80 PLUS für Büro- und Heimrechner beschrieben, Titanium für Server, Workstations und Gaming.

Wichtig für den Kauf:

  • Zertifiziert wird je nach Netz. Es gibt eigene Kategorien für 115 Volt und für 230 Volt (EU). In Deutschland zählt die 230-Volt-Messung. ASUS weist beim TUF Gaming 850G EVO zusätzlich Cybenetics-Werte aus, dort Platinum bei 230 Volt und Gold bei 115 Volt. Dieselbe Hardware kann also je nach Prüfinstitut und Spannung anders eingestuft sein.
  • Der Wirkungsgrad sagt, wie viel Strom als Wärme verloren geht. Bei einem Netzteil mit 90 Prozent Wirkungsgrad gehen rund 10 Prozent der aufgenommenen Energie als Wärme verloren. Bei einem PC, der wenige Stunden am Tag unter Last läuft, sind der Unterschied bei den Stromkosten zwischen Gold und Platinum klein; wer täglich viele Stunden rechnet, spart eher.
  • Effizienz ist nicht Qualität. Die Stufe sagt nichts über Welligkeit, Bauteile oder Lebensdauer. Ein Gold-Netzteil mit schwacher Schutzbeschaltung ist schlechter als ein sauber gebautes Bronze-Modell mit allen Schutzfunktionen.
  • Der Aufpreis steigt mit der Stufe schneller als der Nutzen. Preise nennen wir nicht, aber die Auswertung zeigt, wo die Masse liegt: 105 Gold-Modelle gegenüber 11 Titanium-Modellen.

Zum Vergleich der Spitzenwerte: Das be quiet! Dark Power 14 850W nennt 80 PLUS Titanium und Cybenetics Titanium mit einem Wirkungsgrad von bis zu 95,57 Prozent. MSI gibt für das MAG A850GL PCIE5 II „80 PLUS Gold (up to 90%)“ an, für das MAG A750BN PCIE5 II „80 PLUS Bronze (up to 85%)“. Zwischen Bronze (85 Prozent) und Titanium (95,57 Prozent) liegen in diesen Herstellerangaben rund zehn Prozentpunkte im Spitzenwert.

ATX 3.1, 12V-2x6 und die Grafikkartenstecker

ATX 3.1 ist die aktuelle Fassung der Intel-Spezifikation für Desktop-Netzteile. Sie bringt das 12V-2x6-Kabel mit 16 Polen als Nachfolger des 12VHPWR-Steckers für aktuelle Grafikkarten. Im Bestand nennen 160 von 201 Datenblättern mit ATX-Angabe die Version 3.1, 20 nennen 3.0.

Was du konkret prüfst:

  • Hat das Netzteil ein natives 12V-2x6-Kabel? Das ASUS TUF Gaming 850G EVO und das ASUS Prime 850G listen laut ASUS je einen 12V-2x6-Stecker (16 Pin). Das be quiet! Dark Power 14 850W hat laut be quiet! ein 12V-2x6-Kabel, das maximal 600 Watt liefern darf. Das DeepCool PN850M nennt ein 12V-2x6-Kabel, das laut DeepCool bis zu 600 Watt für Grafikkarten liefert. Beim MSI MAG A750BN PCIE5 II beträgt die Leistung am 16-poligen Anschluss laut MSI nur 450 Watt.
  • Reicht die Wattzahl am Kabel für deine Karte? Das Kabel ist nur ein Teil der Rechnung; die Leistungsangabe des Kartenherstellers entscheidet. Karten mit 6+2-poligen Steckern brauchen pro Karte die im Kartendatenblatt genannte Zahl solcher Stecker. Das Netzteil muss sie ohne Y-Kabel an getrennten Strängen bereitstellen.
  • Lastspitzen: MSI nennt beim A850GL PCIE5 II 200 Prozent der Nennleistung für 100 Mikrosekunden. be quiet! nennt für das Dark Power 14 850W im Datenblatt 950 Watt Spitzenleistung bei 850 Watt Dauerleistung.
  • Überbrückungszeit (Hold-up): be quiet! gibt für das Dark Power 14 850W 20,7 Millisekunden bei 80 Prozent Last an, DeepCool für das PN850M mindestens 16 Millisekunden bei 80 Prozent Last. Das ist die Zeit, die das Netzteil bei einem Ausfall der Netzspannung weiterliefert.

Mehrere 12-Volt-Schienen: Das Dark Power 14 850W bietet laut be quiet! wahlweise vier 12-Volt-Schienen (30, 30, 35 und 35 Ampere) oder den Einschienenbetrieb per Taste. Mehrere Schienen schalten bei Überlast früher ab, eine einzelne Schiene vermeidet, dass ein Stecker an seine Schienengrenze stößt. Für die meisten Heim-PCs ist das zweitrangig.

Die Steckerzahl ist die Kennzahl, die beim Kauf am häufigsten übersehen wird. Im Bestand liegt der Median bei 3 PCIe-Steckern (6+2-polig). Für eine Oberklasse-Karte mit drei 8-Pin-Anschlüssen genügt das gerade, für zwei Karten nicht. Prüfe die Zahl im Datenblatt, nicht nur die Wattangabe.

Modular, semi-modular oder fest verkabelt?

Bei modularen Netzteilen steckst du nur die Kabel an, die du brauchst. Das schafft Platz im Gehäuse und verbessert den Luftstrom. Fest verkabelte Netzteile sind meist günstiger in der Herstellung, haben aber auch im Gehäuse mehr Kabel, die versteckt werden müssen.

  • Vollständig modular: 136 von 225 Datenblättern im Bestand. MSI nennt beim A850GL PCIE5 II „fully modular“ mit flachen Kabeln.
  • Nicht modular: 84 von 225. Das MSI MAG A750BN PCIE5 II führt MSI als „Modular: No“.
  • Semi-modular: nur 5 von 225. Hier bleiben meist Mainboard- und CPU-Kabel fest.

Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt vom Gehäuse ab: Passt es eng, hilft modular. In großen Gehäusen mit Kabelmanagement-Kanälen ist es Geschmackssache. Wichtig ist bei modularen Modellen, nur die Kabel des mitgelieferten Satzes zu verwenden: Die Pinbelegung auf der Netzteilseite ist herstellerspezifisch und nicht austauschbar.

Stecker, die mitgeliefert werden: Das be quiet! Dark Power 14 850W nennt 13 SATA-Anschlüsse und 2 PATA-Stecker, das MSI A850GL PCIE5 II 8 SATA und 4 Molex, das ASUS Prime 850G 5 SATA und 4 Peripheriestecker, das ASUS TUF 850G EVO 4 SATA und 2 Peripheriestecker. Wer viele Festplatten betreibt, zählt die SATA-Stecker. Der Median im Bestand liegt bei 6 (225 Angaben).

Der Mainboard-Stecker ist bei 176 Datenblättern als „20+4“ geführt, bei 55 als „24-pin“. Beides ist derselbe 24-polige Stecker, nur anders beschrieben. Zusätzlich verlangen viele Boards einen oder zwei CPU-Stecker mit 4+4 oder 8 Pin: Die Hersteller nennen ein bis zwei (ASUS und MSI je zwei, DeepCool einen, be quiet! einen 4+4- und einen 8-Pin-Stecker).

Schutzschaltungen, Lüfter und Lautstärke

Ein Netzteil hängt direkt am Stromnetz und versorgt alle anderen Bauteile. Ein Defekt kann also im Extremfall mehr beschädigen als nur sich selbst. Die Schutzschaltungen sind deshalb das wichtigste Qualitätsmerkmal, das sich im Datenblatt prüfen lässt.

Die gängigen Kürzel:

  • OCP (Over Current Protection): Schutz vor Überstrom.
  • OVP (Over Voltage Protection): Schutz vor Überspannung.
  • UVP (Under Voltage Protection): Schutz vor Unterspannung.
  • OPP (Over Power Protection): Schutz vor Überlast.
  • OTP (Over Temperature Protection): Schutz vor Überhitzung.
  • SCP (Short Circuit Protection): Schutz vor Kurzschluss.
  • SIP (Surge & Inrush Protection): Schutz vor Stromstößen beim Einschalten. DeepCool nennt es zusammen mit NLO (No Load Operation, Leerlaufbetrieb) beim PN850M.

Der Bestand zeigt: Die häufigste Kombination, 43 von 218 Datenblättern mit Angabe, nennt sechs Schutzarten (Überstrom, Überlastung, Überspannung, Überhitzung, Kurzschluss, Unterspannung). Einige Datenblätter führen nur vier auf (Überstrom, Überlastung, Überspannung, Kurzschluss), das sind in der Auswertung 6 Datenblätter. Dort fehlt Überhitzungs- oder Unterspannungsschutz, zumindest in der Datenblattangabe. Wähle im Zweifel ein Modell, das alle sechs Grundschutzfunktionen nennt: Das MSI A850GL PCIE5 II führt OCP, OVP, OPP, OTP, SCP und UVP; das MSI A750BN PCIE5 II laut Herstellerdatenblatt OVP, OCP, SCP, OPP und UVP, also ohne OTP. Das be quiet! Dark Power 14 850W nennt zusätzlich SIP.

Lüfter: Von 228 Datenblättern nennen 222 Aktivkühlung, 6 semi-passiv (Lüfter steht bei geringer Last still). be quiet! nennt beim Dark Power 14 850W einen 135-mm-Lüfter mit Fluid-Dynamic-Lager und 7,7 dB(A) bei 20 Prozent Last, 16 dB(A) bei 100 Prozent Last; die Taste am Gerät schaltet zwischen aktiver und semi-passiver Kühlung. Das ist die Herstellerangabe im Messraum, nicht dein Wohnzimmer. MSI und DeepCool bauen 120-mm-Lüfter ein (MSI mit Fluid-Dynamic-Lager beim A850GL, mit hydraulischem Lager beim A750BN, DeepCool mit FDB-Lager).

Garantie und Lebensdauer: be quiet! und DeepCool nennen 10 Jahre Garantie, ASUS 8 Jahre beim TUF Gaming 850G EVO und beim Prime 850G. Die MTBF liegt bei ASUS über 120.000 Stunden, bei DeepCool bei 100.000 Stunden. MSI nennt in den geprüften Datenblättern keine Garantiedauer.

Typische Fehlkäufe

  • Nur auf die Wattzahl geachtet: 1.200 Watt ersetzen keinen 12V-2x6-Anschluss und keine Schutzschaltung. Prüfe Steckerzahl und Schutzliste.
  • Zu wenige PCIe-Stecker: Im Bestand liegt der Median bei 3, einige Modelle haben nur 1 oder 2 (je 12 bzw. 54 Datenblätter). Für Karten mit mehreren 8-Pin-Anschlüssen reicht das nicht.
  • Kabel des falschen Herstellers verwendet: Modulare Kabel sind nicht austauschbar. Verwende nur den Satz des Netzteils.
  • Adapterkabel statt nativem Kabel: Bei Karten mit 12V-2x6 oder 12VHPWR ist ein im Lieferumfang des Netzteils enthaltenes Kabel die sichere Wahl. Prüfe, dass der Stecker vollständig einrastet.
  • Ältere ATX-Version gekauft: 20 Datenblätter nennen ATX 3.0, 21 noch ältere Versionen. Für aktuelle Grafikkarten ist 3.1 die Zielmarke.
  • Bauform übersehen: 218 von 224 Datenblättern sind ATX; für kleine Gehäuse brauchst du SFX oder TFX, im Bestand sind das nur je 2 Datenblätter. Prüfe die Maße: Das be quiet! Dark Power 14 850W ist laut Hersteller 175 mm tief, das MSI A850GL PCIE5 II 140 mm.
  • Gebrauchtes oder unklares Marktplatz-Netzteil: Ohne Herstellerseite und Typenschild lässt sich weder Schutz noch Leistung prüfen.
  • Fertig-PC-Netzteil überschätzt: Bei Fertig-PCs steht oft nur „700 Watt Netzteil“. Frage nach Marke und Modell, bevor du aufrüstest.

Die Modelle der Vergleichstabelle und Empfehlung nach Typ

Die Tabelle zeigt sechs Netzteile aus unserem Datenbestand von Einstieg bis Oberklasse, jeweils mit den Angaben der Hersteller. Verglichen werden vier Kriterien: Leistung und 80-PLUS-Stufe, ATX-Version und Grafikkartenstecker, Stecker für Laufwerke sowie Bauart. Die Wertung gewichtet Datenblattangaben, nicht Praxiserfahrung. Es ist kein Test.

  • be quiet! Dark Power 14 850W: 80 PLUS Titanium, ATX 3.1, 10 Jahre Garantie, 13 SATA-Anschlüsse, 16 dB(A) bei Volllast laut Hersteller.
  • MSI MAG A850GL PCIE5 II: vollmodular, 80 PLUS Gold, ATX 3.1 ready, 4 PCIe-6+2-Stecker plus 12V-2x6.
  • DeepCool PN850M: ATX 3.1 mit 12V-2x6 und 10 Jahren Garantie, 80 PLUS Gold.
  • ASUS TUF Gaming 850G EVO: Gold, ATX 3.1, 8 Jahre Garantie, vollmodulare Kabel laut ASUS-Produktseite.
  • ASUS Prime 850G: Gold, ATX 3.1, 5 SATA und 4 Peripheriestecker, 8 Jahre Garantie.
  • MSI MAG A750BN PCIE5 II: Einstieg mit 80 PLUS Bronze, nicht modular, 750 Watt, 12V-2x6-Kabel mit 450 Watt.

Empfehlung nach Typ:

  • Du willst ein leises Oberklasse-Netzteil, das lange hält: ein Titanium-Modell wie das be quiet! Dark Power 14; achte auf die lange Garantie.
  • Du baust einen Gaming-PC mit aktueller Karte: ein 850-Watt-Gold-Modell mit nativem 12V-2x6-Kabel, etwa das MSI A850GL, DeepCool PN850M oder ASUS TUF 850G EVO.
  • Du hast ein knappes Budget und eine Mittelklasse-Karte: das MSI A750BN mit 750 Watt, wenn du auf Modularität verzichten kannst und die Karte nicht mehr als 450 Watt über das 12V-2x6-Kabel braucht.
  • Du willst später aufrüsten: lieber 850 Watt und vollmodular.

Weitere Produktseiten: be quiet! Dark Power 14 850W, MSI A850GL, DeepCool PN850M, ASUS TUF 850G EVO, ASUS Prime 850G und MSI A750BN.

Modelle nachschlagen: Produktdaten

Häufige Fragen

Wie viel Watt braucht ein Gaming-PC?

Das hängt von Grafikkarte und Prozessor ab. Addiere deren Leistungsaufnahme aus den Herstellerdatenblättern, rechne den Rest dazu und plane Reserve ein. In unserer Auswertung von 233 Datenblättern liegen Median und häufigste Werte bei 750 bis 850 Watt (je 48 Datenblätter mit 750 und 850 Watt).

Lohnt sich 80 PLUS Platinum oder Titanium statt Gold?

Der Wirkungsgrad steigt, der Unterschied im Spitzenwert beträgt laut Herstellerangaben nur wenige Prozentpunkte (be quiet! nennt bis zu 95,57 Prozent für Titanium, MSI bis zu 90 Prozent für Gold). Bei wenigen Stunden Volllast pro Tag ist die Ersparnis klein. In den 223 Datenblättern mit Stufenangabe nennen 105 Gold, 38 Platinum und 11 Titanium.

Brauche ich ATX 3.1 und ein 12V-2x6-Kabel?

Für aktuelle Grafikkarten mit 16-poligem Anschluss ist ein natives 12V-2x6-Kabel die sichere Wahl. 160 der 201 Datenblätter mit ATX-Angabe nennen ATX 3.1. Karten mit 6+2-poligen Steckern laufen auch an älteren Netzteilen, wenn genug Stecker vorhanden sind.

Was bedeutet modular?

Bei vollständig modularen Netzteilen steckst du nur die benötigten Kabel an. In den Datenblättern sind 136 von 225 vollständig modular, 84 nicht modular, 5 semi-modular. Verwende nur den Kabelsatz des eigenen Netzteils, die Belegung ist herstellerspezifisch.

Welche Schutzschaltungen sollte ein Netzteil haben?

Mindestens OCP, OVP, UVP, OPP, OTP und SCP, also Schutz vor Überstrom, Überspannung, Unterspannung, Überlast, Überhitzung und Kurzschluss. Das MSI A850GL PCIE5 II und das ASUS TUF 850G EVO nennen alle sechs, das MSI A750BN PCIE5 II laut Datenblatt fünf (ohne OTP).

Wie lange hält ein Netzteil und welche Garantie ist üblich?

Die Hersteller nennen 8 Jahre (ASUS) bis 10 Jahre (be quiet!, DeepCool) Garantie. Die MTBF-Angaben im Bestand liegen im Median bei 100.000 Stunden (124 Angaben); sie sind Herstellerwerte, keine Zusage für dein Gerät.

Ist ein größeres Netzteil schlechter, weil es weniger effizient ist?

80 PLUS prüft den Wirkungsgrad bei 10, 20, 50 und 100 Prozent der Nennlast mit mindestens 80 Prozent. Ein größeres Netzteil läuft im Alltag eher im unteren Lastbereich, bei Gold-Modellen ist der Unterschied klein. Die Reserve für Lastspitzen ist wichtiger.

Quellen und Stand

  1. Icecat Open Catalog: Datenblätter (eigene Auswertung von 233 PC-Netzteil-Datenblättern, Stand 11.10.2026) (icecat.biz)
  2. be quiet!: Dark Power 14 850W (Herstellerseite) (bequiet.com)
  3. MSI: MAG A850GL PCIE5 II (Hersteller-Datenblatt) (storage-asset.msi.com)
  4. MSI: MAG A750BN PCIE5 II (Hersteller-Datenblatt) (storage-asset.msi.com)
  5. DeepCool Deutschland: PN850M (Herstellerseite) (de.deepcool.com)
  6. ASUS: TUF Gaming 850G EVO, technische Daten (Herstellerseite) (asus.com)
  7. ASUS: Prime 850G, technische Daten (Herstellerseite) (asus.com)
  8. ASUS Deutschland: TUF Gaming 850G EVO (Herstellerseite) (asus.com)
  9. ASUS Deutschland: Prime 850G (Herstellerseite) (asus.com)
  10. 80 PLUS (CLEAResult): Programmbeschreibung zu Wirkungsgrad-Stufen (clearesult.com)
  11. Cybenetics: be quiet! Dark Power 14 850W (Prüfbericht) (cybenetics.com)

Technische Angaben im Modellvergleich: Hersteller- und Händlerdatenblätter, Stand 11. Oktober 2026; nicht belegte Werte stehen als „k. A.“. Aktualisiert am . Preisdrache testet nicht selbst im Labor — wie wir Daten auswählen und gewichten, steht unter So vergleichen wir; wie wir Geld verdienen, unter Wie wir Geld verdienen. Fehler gefunden? Schreib uns über die Adresse im Impressum.

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