Kaufberatung
Mobiles Klimagerät kaufen — die ehrliche Kaufberatung
Von der Preisdrache-Redaktion · Aktualisiert am 7. Oktober 2026
Mobile Klimageräte sind schnell gekauft und oft schnell bereut: zu laut, zu schwach oder zu stromhungrig. Auf dem Karton stehen BTU-Zahlen und Raumgrößen, aber nicht, was im Alltag zählt: Schalldruck statt Schallleistung, Bauart des Schlauchsystems und Effizienz. Hier die Kriterien, nach denen du entscheiden solltest, und oben ein Vergleich bekannter Modelle auf Basis der Herstellerangaben.
Mobile Klimageräte im Vergleich 2026
| Platz | Modell | Wertung | Kühlleistung | Raumgröße | Schalldruck | Bauart | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Unser FavoritMidea PortaSplit | 9,1 | 3,5 kW | bis 42 m² | 39–49 dB(A) innen | Mobile Split, Kühlen und Heizen | Preis prüfen* |
| 2 | Für große RäumeMidea Mobile 35 C | 8,2 | 3,5 kW (12.000 BTU/h) | bis 41 m² | 50,5–52 dB(A) | Monoblock mit Abluftschlauch, R290 | Preis prüfen* |
| 3 | LeiseMidea Silent Cool 26 Pro | 7,9 | 2,6 kW (9.000 BTU/h) | bis 31 m² | 43–44,3 dB(A) | Monoblock mit Abluftschlauch, R290 | Preis prüfen* |
| 4 | De'Longhi Pinguino PAC EX100 Silent | 7,6 | ca. 2,5 kW (10.000 BTU/h) | bis ca. 110 m³ | ca. 47–53 dB(A) | Monoblock, R290 | Preis prüfen* |
| 5 | Bosch Cool 4000 | 7,4 | 2,6 kW | bis 35 m² | 48 dB(A) | Monoblock, 3-in-1 | Preis prüfen* |
Midea PortaSplit
Für alle, die oft und leise kühlen wollen und einen Platz für das Außenteil haben.
- Energieeffizienzklasse A++ beim Kühlen (SEER 6,1)
- Im Silent-Modus laut Hersteller 39 dB(A) innen
- Heizfunktion mit 3,2 kW Heizleistung
- Kein Abluftschlauch durchs Fenster, nur flacher Kältemittelschlauch
- Außenteil braucht Halterung am Fenster oder Balkon
- Innengerät rund 32,5 kg schwer
- Kühlleistung
- 3,5 kW
- Raumgröße
- bis 42 m²
- Schalldruck
- 39–49 dB(A) innen
- Bauart
- Mobile Split, Kühlen und Heizen
Midea Mobile 35 C
Für Wohnzimmer oder Dachgeschoss, wenn ein klassischer Monoblock reichen soll.
- 3,5 kW Kühlleistung, Energieeffizienzklasse A
- Wi-Fi-Funktion und App-Steuerung
- Kältemittel R290
- Entfeuchtungsleistung 84,4 l/24 h laut Datenblatt, 3 Jahre Garantie
- 52 dB(A) Schalldruck sind für das Schlafzimmer laut
- Bis 1.600 W Leistungsaufnahme, etwa 33 kg schwer
- Kühlleistung
- 3,5 kW (12.000 BTU/h)
- Raumgröße
- bis 41 m²
- Schalldruck
- 50,5–52 dB(A)
- Bauart
- Monoblock mit Abluftschlauch, R290
Midea Silent Cool 26 Pro
Für Schlafzimmer und kleinere Räume, in denen Ruhe wichtiger ist als Maximalleistung.
- Schalldruck laut Datenblatt 43 bis 44,3 dB(A)
- Energieeffizienzklasse A, Kältemittel R290
- Anschlusswert 1.000 W
- Schlafmodus, Timer, Fernbedienung, 3 Jahre Garantie
- 2,6 kW reichen für sonnige Dachräume nicht
- Rund 31 kg schwer
- Kühlleistung
- 2,6 kW (9.000 BTU/h)
- Raumgröße
- bis 31 m²
- Schalldruck
- 43–44,3 dB(A)
- Bauart
- Monoblock mit Abluftschlauch, R290
De'Longhi Pinguino PAC EX100 Silent
Für Käufer, die eine bekannte Marke mit Entfeuchtungsfunktion suchen.
- Kältemittel R290
- Entfeuchtung bis etwa 24 Liter pro Tag laut Händlerangabe
- Als Silent-Variante mit Geräuschminderung beworben
- Kompakte Maße (etwa 44 x 39 x 81 cm)
- Datenblattangaben zu Effizienzklasse und Schlauchsystem konnten wir nicht eindeutig belegen
- Lautstärke im oberen Bereich der Spanne nicht schlafzimmertauglich
- Kühlleistung
- ca. 2,5 kW (10.000 BTU/h)
- Raumgröße
- bis ca. 110 m³
- Schalldruck
- ca. 47–53 dB(A)
- Bauart
- Monoblock, R290
Bosch Cool 4000
Für mittelgroße Räume, wenn du Markenqualität und 2,6 kW suchst.
- Kühlen, Entfeuchten und Ventilieren in einem Gerät
- Auto-, Silent- und Sleep-Modus
- Angabe: bis 35 m²
- Energieklasse A laut Händlerangabe
- Kältemittel und genaues Schlauchsystem in unseren Quellen nicht belegt
- Als Monoblock grundsätzlich weniger effizient als ein Split-Gerät
- Kühlleistung
- 2,6 kW
- Raumgröße
- bis 35 m²
- Schalldruck
- 48 dB(A)
- Bauart
- Monoblock, 3-in-1
So entsteht die Wertung: Die Wertung ergibt sich aus gewichteten Datenblatt-Kriterien dieses Ratgebers (Leistung, Lautstärke, Effizienz, Bauart). Kein Praxistest. Preise ändern sich laufend – den aktuellen Preis siehst du beim Händler. *Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen; für dich ändert sich der Preis nicht.
Mobiles Klimagerät: wie es funktioniert und was es nicht kann
Ein mobiles Klimagerät ist ein Monoblock: Verdichter, Verdampfer und Verflüssiger stecken in einem Gehäuse auf Rollen. Es kühlt die Raumluft, entzieht ihr Feuchtigkeit und gibt die dabei entstehende Wärme über einen Abluftschlauch nach draußen ab, meist durch ein gekipptes Fenster mit Abdichtung. Genau darin liegt die größte Schwäche der Bauart. Der Schlauch muss ins Freie, das Fenster bleibt dadurch nie ganz dicht, und bei klassischen Geräten mit nur einem Schlauch saugt das Gerät Raumluft an, um den Verflüssiger zu kühlen, und bläst sie nach draußen. Dadurch entsteht im Raum ein leichter Unterdruck, und warme Luft strömt durch Türspalten und Fensterritzen nach.
Das macht mobile Geräte weniger effizient als fest installierte Split-Klimaanlagen. Dafür brauchst du keine Montage, kein Loch in der Wand und keinen Fachbetrieb. Für Mietwohnungen, Dachgeschoss, Homeoffice und gelegentliche Hitzetage ist das oft der pragmatische Weg. Wer jeden Sommer wochenlang kühlen will, sollte zumindest die Alternativen kennen, etwa mobile Split-Geräte, bei denen der laute Teil draußen steht.
Kühlleistung und Raumgröße richtig wählen
Die Kühlleistung wird in Kilowatt oder in BTU pro Stunde angegeben (1 kW entspricht etwa 3.412 BTU/h). Typische Stufen sind 2,6 kW (9.000 BTU/h) und 3,5 kW (12.000 BTU/h). Als grobe Faustregel brauchst du etwa 60 bis 100 Watt Kühlleistung pro Quadratmeter, je nach Dämmung, Sonneneinstrahlung, Deckenhöhe und Wärmequellen im Raum. Ein Dachgeschoss mit Südfenster und Computer braucht deutlich mehr als ein schattiges Schlafzimmer.
Die Hersteller geben maximale Raumgrößen an: Das Midea Silent Cool 26 Pro nennt Räume bis 31 m² bei 2,6 kW, das Midea Mobile 35 C Räume bis 41 m² bei 3,5 kW, die Midea PortaSplit bis 42 m². Das sind Obergrenzen unter günstigen Bedingungen. Rechne lieber konservativ: Ein Gerät, das an der Leistungsgrenze läuft, ist dauerlaut und stromhungrig. Ein zu großes Gerät schaltet hingegen häufiger ab und ist in kleinen Räumen unnötig laut. Für Schlafzimmer bis etwa 20 m² reicht meist 2,6 kW; für Wohnzimmer oder Dachgeschoss mit Sonne sind 3,5 kW sinnvoller.
Lautstärke: Schalldruck und Schallleistung nicht verwechseln
Die Lautstärke ist das Hauptärgernis mobiler Klimageräte, denn der Verdichter steht im Raum. Auf dem Datenblatt stehen zwei Zahlen, die oft vermischt werden. Der Schalldruckpegel beschreibt, was in einem bestimmten Abstand ankommt; der Schallleistungspegel beschreibt die abgegebene Gesamtleistung der Quelle und fällt deutlich höher aus. Das Midea Silent Cool 26 Pro nennt etwa 44,3 dB(A) Schalldruck (hoch), aber 57 dB(A) Schallleistung. Beim Midea Mobile 35 C stehen 52 dB(A) Schalldruck und 63 dB(A) Schallleistung im Datenblatt. Vergleiche also nur Zahlen derselben Art.
Zum Schlafen willst du eher unter 40 bis 45 dB(A) Schalldruck; ab etwa 50 dB(A) wird es für viele störend. Dazu kommt: Der Schalldruck hängt vom Messabstand ab, und die Angaben beziehen sich meist auf die niedrigste Stufe. Mobile Split-Geräte wie die Midea PortaSplit nennen im Silent-Modus 39 dB(A) innen (in 1 m Abstand laut Hersteller), weil der Verdichter im Außengerät steht. Der Außenteil ist dann allerdings draußen zu hören; denke an Nachbarn und Hausordnung.
Bauart: Monoblock mit Schlauch oder mobile Split-Anlage
Klassische Monoblock-Geräte gibt es mit einem Schlauch (günstiger, mit der erwähnten Unterdruck-Problematik) und mit zwei Schläuchen (effizienter, weil Außenluft für den Verflüssiger angesaugt wird, dafür sperriger). Beim Einschlauch-Gerät stört der heiße Schlauch im Raum: Ein ungedämmter Abluftschlauch strahlt Wärme ab, ein dämmender Überzug hilft spürbar.
Mobile Split-Geräte teilen das Gerät in ein Innen- und ein Außenteil, verbunden durch Kältemittelschläuche. Die Midea PortaSplit etwa kommt laut Datenblatt auf 3,5 kW Kühl- und 3,2 kW Heizleistung, Energieeffizienzklasse A++ beim Kühlen (SEER 6,1) und A+ beim Heizen. Das Außengerät wiegt etwa 9,9 kg, das Innengerät etwa 32,5 kg. Den Außenteil hängst du in eine Halterung am Fenster oder stellst ihn auf den Balkon. Das ist aufwendiger im Aufbau und größer, aber im Betrieb deutlich effizienter und leiser als ein Monoblock gleicher Leistung. Die Frage ist, ob du dafür einen sicheren Platz außen hast.
Energieeffizienz, Stromverbrauch und Kältemittel
Auf dem Energielabel stehen Klassen von A+++ bis D; mobile Monoblocks liegen meist bei A. Entscheidend ist der Wirkungsgrad: Das Midea Silent Cool 26 Pro nennt einen EER von 2,6 bei 1.000 W Anschlusswert und maximal 1.160 W. Mit 1 kW Leistungsaufnahme verbraucht ein Gerät etwa 1 kWh pro Betriebsstunde. Bei acht Stunden Dauerbetrieb sind das etwa 8 kWh; rechne mit deinem Stromtarif selbst nach. Das Mobile 35 C hat maximal 1.600 W Leistungsaufnahme. Ein effizientes Split-Gerät verbraucht bei gleicher Kühlleistung deutlich weniger.
Achte außerdem aufs Kältemittel. R290 (Propan) ist klimafreundlich mit einem sehr niedrigen Treibhauspotenzial, aber brennbar; die Füllmenge in Haushaltsgeräten ist klein, und die Geräte sind dafür ausgelegt. Es steht in den Datenblättern von Midea Silent Cool 26 Pro und Mobile 35 C. Ältere Geräte verwenden R410A oder R32 mit höherem Treibhauspotenzial. Stelle ein Gerät nicht in einem verschlossenen Schrank oder einer Nische auf und halte die Herstellerangaben zum Mindestabstand ein.
Einsatzort, Aufstellung und typische Fehlkäufe
Der Abluftschlauch muss so kurz und gerade wie möglich verlegt werden: Jeder Knick und jeder Meter mehr kostet Leistung. Eine Fensterabdichtung (Set aus Stoff oder Kunststoff) ist Pflicht; ohne sie strömt Hitze zurück. Für Dachfenster und Kippfenster gibt es Adapter. Beim Aufstellen gilt: Das Gerät stets aufrecht transportieren und danach ein paar Stunden stehen lassen, bevor du es einschaltest, damit sich das Öl im Verdichter setzt; die Hersteller geben das in der Anleitung an.
Typische Fehlkäufe: Erstens zu wenig Leistung für einen Raum mit Sonneneinstrahlung. Zweitens zu laut fürs Schlafzimmer, weil nur die Schallleistung mit der Konkurrenz verglichen wurde. Drittens der Schlauch passt nicht zum Fenster. Viertens ein Gerät ohne Kondensatablauf in feuchter Umgebung: Die Entfeuchtung produziert Wasser, das bei manchen Geräten verdunstet, bei hoher Luftfeuchte aber in einen Tank oder Schlauch abgeleitet werden muss. Fünftens das Gewicht: Die Midea-Geräte wiegen etwa 31 bis 33 kg netto, das ist mit Rollen machbar, aber nicht über Treppen.
Stelle das Gerät dort auf, wo der Schlauch kurz und ohne Knick zum Fenster führt, und lasse ringsum Luft an den Lufteinlässen, laut Anleitung meist rund 30 bis 50 Zentimeter. Das Gerät braucht eine ebene Fläche, und der Schlauch sollte nicht nach unten hängen, weil sich sonst Wasser sammeln kann. Eine Fensterabdichtung gehört zum Lieferumfang vieler Geräte; bei Dachfenstern, Schiebetüren oder Terrassentüren kann ein anderes Set oder eine Eigenbau-Lösung nötig sein. Die Midea PortaSplit bringt laut Datenblatt eine Fensterfixierung und einen Hot-Air-Stop-Dichtstreifen mit.
Wenn der Schlauch durch einen warmen Dachboden oder an der Außenwand entlangläuft, geht Leistung verloren. Eine Dämmhülle am Abluftschlauch senkt die abgestrahlte Wärme. Wähle die Solltemperatur nicht zu tief: Ein Unterschied von sechs bis acht Grad zur Außentemperatur wirkt angenehm, jeder weitere Grad kostet überproportional Strom und fördert Erkältungen und Kondenswasser. Nutze die Schlafmodus-Funktion in der Nacht, sofern vorhanden, und den Timer, damit das Gerät nicht den ganzen Tag läuft, wenn niemand da ist.
Alternativen: Ventilator, Luftkühler, fest installierte Split-Anlage
Bevor du ein mobiles Klimagerät kaufst, lohnt der Vergleich mit anderen Lösungen. Ein Ventilator kühlt die Luft nicht ab, er verstärkt nur die Verdunstung auf der Haut. Das hilft bei moderater Hitze und kostet fast keinen Strom, bringt bei 30 Grad Raumtemperatur aber wenig. Luftkühler (Verdunstungskühler mit Wassertank) sind keine Klimageräte: Sie kühlen über Verdunstung und erhöhen dabei die Luftfeuchtigkeit. In schwülen Sommern fühlt sich das eher unangenehmer an, und die Wirkung bleibt gering.
Die fest installierte Split-Anlage ist die effizienteste Lösung, braucht aber Montage. Arbeiten am Kältekreislauf darf in Deutschland nur ein zertifizierter Fachbetrieb ausführen, und in der Mietwohnung brauchst du die Zustimmung des Vermieters. Dafür bekommst du hohe Effizienz, geringe Lautstärke im Raum und oft eine Heizfunktion. Mobile Split-Geräte wie die PortaSplit sind ein Mittelweg: Sie lassen sich ohne Fachbetrieb aufstellen, nutzen aber die Split-Technik. Zusätzlich helfen immer Maßnahmen, die die Wärme gar nicht erst hereinlassen: Außenrollos oder reflektierende Folien an Südfenstern, morgens und nachts stoßlüften, tagsüber geschlossen halten und Wärmequellen wie Computer, Trockner und Lampen im Auge behalten.
Für wen welcher Typ
Schlafzimmer und kleine Räume bis etwa 25 m²: Ein 2,6-kW-Gerät reicht, wenn die Lautstärke passt. Das Midea Silent Cool 26 Pro ist auf Ruhe ausgelegt. Das Bosch Cool 4000 gibt ebenfalls 2,6 kW für Räume bis 35 m² und 48 dB(A) an. Wohnzimmer, Dachgeschoss, Homeoffice mit viel Technik: Besser 3,5 kW, etwa das Midea Mobile 35 C oder die PortaSplit. Wer täglich kühlen will, Leise-Betrieb und Effizienz priorisiert: Die Split-Bauart der PortaSplit ist die technisch stärkere Lösung, wenn ein Fenster oder Balkon für das Außenteil passt.
Ist dein Raum nicht dauerhaft heiß, sind Verschattung (Außenrollo), Nachtlüften und Ventilator oft die günstigere Maßnahme: Jedes Grad weniger Wärmeeintrag spart Strom. Und wenn du ohnehin umziehst oder Eigentümer bist, lohnt der Blick auf eine fest installierte Split-Anlage.
Pflege, Folgekosten und Rechtliches
Filter alle zwei bis vier Wochen reinigen: Ein zugesetzter Luftfilter senkt die Leistung und erhöht den Verbrauch. Nach dem Sommer das Gerät trocknen lassen (Gebläse im Ventilatorbetrieb) und staubfrei lagern. Kondenswasser vor dem Einlagern ablassen, sonst riecht das Gerät im nächsten Sommer muffig. Wenn die Kühlleistung merklich nachlässt, prüfe zuerst Filter, Schlauch und Fensterabdichtung, bevor du einen Defekt vermutest; in den meisten Fällen liegt es an verstopften Lufteinlässen oder einem eingeklemmten Schlauch. Kühlen, entfeuchten und ventilieren die meisten Geräte der Klasse getrennt, wähle bei feuchter Luft im Keller oder Bad bewusst den Entfeuchtungsmodus statt Dauerkühlung. Folgekosten bestehen vor allem aus dem Strom und eventuell Zubehör wie Fensterabdichtung oder Schlauchisolierung.
Rechtlich: In der Mietwohnung ist ein mobiles Gerät mit Fensterschlauch in der Regel unproblematisch, weil nichts dauerhaft montiert wird; für die Außeneinheit einer mobilen Split-Anlage am Balkon oder Fenster kann die Zustimmung des Vermieters nötig sein, frag im Zweifel nach. Betreibe das Gerät direkt an der Wandsteckdose, nicht an einer billigen Mehrfachsteckdose. Beim Online-Kauf gilt ein 14-tägiges Widerrufsrecht, und die gesetzliche Gewährleistung beträgt zwei Jahre; Midea nennt für seine Monoblocks drei Jahre Garantie.
Häufige Fragen
Welche Kühlleistung brauche ich?
Als Faustregel etwa 60 bis 100 Watt pro Quadratmeter. Für kleine Schlafzimmer reichen 2,6 kW, für größere oder sonnige Räume sind 3,5 kW sinnvoller.
Wie laut ist ein mobiles Klimagerät?
Typisch sind rund 44 bis 55 dB(A) Schalldruck, abhängig von Modell und Stufe. Vergleiche nur Schalldruck mit Schalldruck, nicht mit der deutlich höheren Schallleistung.
Was ist besser: Einschlauch oder Zweischlauch?
Zweischlauchgeräte arbeiten effizienter, weil sie keine Raumluft für die Kühlung des Verflüssigers verbrauchen. Einschlauchgeräte sind meist günstiger und kompakter.
Was ist eine mobile Split-Klimaanlage?
Ein Gerät mit Innen- und Außenteil, verbunden durch Kältemittelschläuche. Es ist effizienter und leiser im Raum als ein Monoblock, braucht aber einen Platz für das Außenteil.
Wie viel Strom verbraucht ein mobiles Klimagerät?
Etwa 1.000 bis 1.600 Watt bei Monoblock-Geräten der 2,6- bis 3,5-kW-Klasse. Bei 1 kW Leistungsaufnahme sind das rund 1 kWh pro Stunde.
Ist R290 gefährlich?
R290 ist Propan und brennbar, aber in den kleinen Füllmengen der Haushaltsgeräte bei bestimmungsgemäßem Gebrauch unproblematisch. Beachte die Herstellerhinweise zum Aufstellort.
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