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Kaufberatung

Rasenmäher kaufen – die ehrliche Kaufberatung

Von der Preisdrache-Redaktion · Aktualisiert am 7. Oktober 2026

Der Rasenmäher gehört zu den Geräten, die man selten kauft und lange benutzt. Umso ärgerlicher ist es, wenn die Schnittbreite nicht zur Fläche passt, der Akku nach der Hälfte des Rasens leer ist oder das Gerät am Hang nicht vorwärts kommt. Dieser Ratgeber behandelt Schiebemäher mit Benzinmotor, Kabel und Akku. Wer die Arbeit komplett abgeben will, findet im <a href="/ratgeber/maehroboter-kaufen/">Mähroboter-Ratgeber</a> den passenden Gerätetyp. Hier geht es darum, welcher Antrieb zu deiner Fläche passt, welche Kennzahlen im Datenblatt wirklich zählen und welche typischen Fehlkäufe du vermeidest.

Rasenmäher im Vergleich 2026

Stand 2026-10-07 · Werbung Links mit * sind Affiliate-Links

PlatzModellWertungAntriebSchnittbreiteFlächeFangkorb
1 Unser FavoritBosch AdvancedRotak 36-660 8,8 Akku 36 V, Schiebemäher40 cm (Bosch-Seite IE; einzelne Händler nennen 42 cm)bis 660 m²50 l (laut Quellen) Preis prüfen*
2 Für Akku-BesitzerMakita DLM382Z 8,5 Akku 2 x 18 V, Schiebemäher38 cmbis 560 m²40 l Preis prüfen*
3 LeichtBosch UniversalRotak 2x18V-37-550 8,0 Akku 2 x 18 V, Schiebemäher37 cmbis 550 m²40 l Preis prüfen*
4 Für große FlächenEinhell GC-PM 46/2 S HW-E 7,9 Benzin 139 cm³, Hinterradantrieb abschaltbar46 cmbis 1.400 m² (Händlerangabe)70 l Preis prüfen*
5 Mit Akku-AllianzGardena PowerMax 37/36V P4A 7,6 Akku 36 V (Power for All), Schiebemäher37 cmbis 350 m² (Set)45 l Preis prüfen*
6 KompaktEinhell GE-CM 36/36 Li 7,4 Akku 2 x 18 V (Power X-Change), Schiebemäher36 cmbis 400 m²40 l Preis prüfen*
1
Unser Favorit

Bosch AdvancedRotak 36-660

Für mittlere bis größere Gärten bis etwa 660 m² mit Akku-System.

8,8/10
  • Große Flächenleistung von bis zu 660 m²
  • ProSilence-Technik mit reduziertem Lärm laut Hersteller
  • Schnitthöhe 25–80 mm in sieben Stufen
  • Zwei Akkus und Ladegerät im Set
  • Gewicht von etwa 16,5 kg laut Listing, Schnittbreite widersprüchlich angegeben
  • Kleine 2,0-Ah-Akkus im Set, Laufzeit kann knapp sein
Antrieb
Akku 36 V, Schiebemäher
Schnittbreite
40 cm (Bosch-Seite IE; einzelne Händler nennen 42 cm)
Fläche
bis 660 m²
Fangkorb
50 l (laut Quellen)
Bei Amazon ansehen*
2
Für Akku-Besitzer

Makita DLM382Z

Für alle, die schon Makita-18-V-Akkus haben und einen soliden Akkumäher suchen.

8,5/10
  • 13 Schnitthöhenstufen von 20 bis 75 mm
  • Griff höhenverstellbar und klappbar
  • Schallleistung 91 dB(A)
  • Mähen, Sammeln und Mulchen
  • Ohne Akku und Ladegerät, diese müssen extra beschafft werden
  • Gewicht inklusive Akku etwa 16 bis 17 kg
Antrieb
Akku 2 x 18 V, Schiebemäher
Schnittbreite
38 cm
Fläche
bis 560 m²
Fangkorb
40 l
Bei Amazon ansehen*
3
Leicht

Bosch UniversalRotak 2x18V-37-550

Für kleine bis mittlere Gärten bis 550 m², die ein leichtes Gerät wollen.

8,0/10
  • Leicht mit etwa 12,4 kg ohne Akku
  • Bürstenloser Motor
  • Schnitthöhe 25–70 mm, zentral verstellbar
  • Laden auf 80 Prozent in 65 Minuten laut Anbieter
  • Ohne Akku nur mit passendem 18-V-System sinnvoll
  • Weniger Schnittbreite als die großen Modelle
Antrieb
Akku 2 x 18 V, Schiebemäher
Schnittbreite
37 cm
Fläche
bis 550 m²
Fangkorb
40 l
Bei Amazon ansehen*
4
Für große Flächen

Einhell GC-PM 46/2 S HW-E

Für große Rasenflächen und Hänge, wenn Benzin in Ordnung ist.

7,9/10
  • Radantrieb für Hang und Fangkorb
  • Elektrostart
  • Große Hinterräder (280 mm)
  • Unabhängig von Akku und Strom
  • Mit 34 kg schwer
  • Lärm, Abgase, Wartung durch Öl und Zündkerze
Antrieb
Benzin 139 cm³, Hinterradantrieb abschaltbar
Schnittbreite
46 cm
Fläche
bis 1.400 m² (Händlerangabe)
Fangkorb
70 l
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5
Mit Akku-Allianz

Gardena PowerMax 37/36V P4A

Für kleine bis mittlere Gärten, die ein Power-for-All-System nutzen.

7,6/10
  • Kompatibel mit Akkus der Power-for-All-Allianz
  • LED-Ladestandsanzeige am Griff
  • Schallleistung 93 dB(A) laut Anbieter
  • Schnitthöhe nur 35–65 mm
  • Gewicht in den geprüften Quellen nicht eindeutig (k. A.)
Antrieb
Akku 36 V (Power for All), Schiebemäher
Schnittbreite
37 cm
Fläche
bis 350 m² (Set)
Fangkorb
45 l
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6
Kompakt

Einhell GE-CM 36/36 Li

Für kleine Gärten bis etwa 400 m².

7,4/10
  • Leicht mit etwa 13,35 kg
  • Zwei 4,0-Ah-Akkus und zwei Ladegeräte im Set
  • Zentrale Schnitthöhenverstellung in sechs Stufen
  • Akkus im Power-X-Change-System nutzbar
  • Kleinere Schnittbreite, für große Flächen zu klein
  • Flächenleistung geringer als bei den Bosch-Modellen
Antrieb
Akku 2 x 18 V (Power X-Change), Schiebemäher
Schnittbreite
36 cm
Fläche
bis 400 m²
Fangkorb
40 l
Bei Amazon ansehen*

So entsteht die Wertung: Die Wertung gewichtet Datenblatt-Kriterien aus diesem Ratgeber: Antrieb, Schnittbreite, empfohlene Fläche, Fangkorb und Schnitthöhenverstellung. Kein Praxistest. Angaben aus Hersteller- und Händlerseiten, bei fehlenden oder widersprüchlichen Angaben steht k. A. Preise ändern sich laufend – den aktuellen Preis siehst du beim Händler. *Affiliate-Links: Als Amazon-Partner und Partner weiterer Shops verdienen wir an qualifizierten Verkäufen eine Provision; für dich ändert sich der Preis nicht.

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Benzin, Kabel oder Akku: die drei Antriebsarten

Akku-Rasenmäher sind heute die gängige Wahl für kleine bis mittlere Gärten. Es gibt keine Abgase, kein Kabel und kaum Wartung. Üblich sind Geräte mit 18-Volt-Akku für kleine Flächen und Geräte mit zwei 18-Volt-Akkus oder einem 36-Volt-System für mittlere Flächen. Der Nachteil liegt in der begrenzten Laufzeit: Der Akku muss zur Fläche passen, sonst bleibt der Mäher mittendrin stehen.

Kabelgebundene Elektromäher brauchen keinen Akku und laufen, solange Strom da ist. Sie eignen sich für kleine bis mittelgroße Flächen unter etwa 1.000 m². Das Kabel kann aber stören: Es muss hinterhergezogen werden, und beim Mähen besteht die Gefahr, es zu überfahren. Verwende immer ein Verlängerungskabel mit Schutzschalter (FI) und lasse das Kabel hinter dir liegen.

Benzinmäher sind unabhängig vom Stromnetz und leistungsstark. Sie sind die Wahl für große oder hohe Flächen, haben aber Nachteile: Lärm, Abgase, Wartung (Öl, Luftfilter, Zündkerze) und Gewicht. Benzinmäher mit Radantrieb wiegen laut Datenblatt leicht über 30 kg, zum Beispiel der Einhell GC-PM 46/2 S HW-E mit 34 kg.

Schnittbreite und Rasenfläche: so passt beides zusammen

Die Schnittbreite bestimmt, wie viele Bahnen du läufst. Je größer die Fläche, desto breiter sollte das Gerät sein. Als Orientierung aus den Herstellerangaben: Geräte mit 36 bis 38 cm Schnittbreite sind für Flächen bis etwa 400 bis 560 m² ausgelegt (Einhell GE-CM 36/36 Li: 400 m², Bosch UniversalRotak 2x18V-37-550: 550 m², Makita DLM382Z: 560 m²). Bosch nennt für den AdvancedRotak 36-660 bis zu 660 m². Benzinmäher mit 46 cm Schnittbreite sind für größere Flächen gedacht, der Einhell GC-PM 46/2 S HW-E wird bei Händlern für Flächen bis etwa 1.400 m² genannt.

Wichtig: Die Flächenangabe ist eine Herstellerempfehlung, die von Akkukapazität, Grashöhe und Gelände abhängt. Sie gilt für trockenen, gepflegten Rasen. Bei hohem, nassem oder dichtem Gras sinkt die Fläche, die ein Akku schafft, deutlich. Wähle eher ein Gerät, das die Fläche bei Weitem schafft, als eines, das gerade ausreicht. Mindestens 40 cm Schnittbreite gelten als sinnvolle Untergrenze für Flächen von mehreren hundert Quadratmetern, in kleinen Gärten mit vielen Ecken sind 33 bis 37 cm handlicher.

Akku-Systeme: Spannung, Zellen und Austauschbarkeit

Bei Akkumähern ist der Akku der teuerste Teil. Achte deshalb auf das System. Viele Hersteller setzen auf Akkus, die in mehreren Geräten laufen, zum Beispiel Einhell Power X-Change, Gardena mit der Allianz Power for All, Bosch mit 18-V-Akkus oder Makita mit 18-V-Akkus. Das lohnt sich, wenn du schon Heckenschere, Trimmer oder Bohrschrauber desselben Systems besitzt, denn dann kaufst du das Gerät ohne Akku und ohne Ladegerät.

Der Makita DLM382Z wird zum Beispiel ohne Akku und ohne Ladegerät angeboten und braucht zwei 18-V-Akkus. Das ist günstig, wenn du sie schon hast, sonst musst du sie extra rechnen. Der Einhell GE-CM 36/36 Li kommt im Set mit zwei 4,0-Ah-Akkus und zwei Ladegeräten. Rechne Akku-Kapazität in Amperestunden gegen die Fläche: Mehr Ah bedeutet mehr Laufzeit, aber auch mehr Gewicht und längere Ladezeit.

Kaufe im Zweifel lieber ein Gerät mit zwei Akkus, die abwechselnd geladen werden können, als ein Gerät mit einem Akku, der nach der halben Fläche leer ist. Akkus altern auch ohne Nutzung: Lagere sie bei Raumtemperatur und halb geladen, nicht im kalten Schuppen über Winter.

Antrieb: Schiebemäher oder Radantrieb

Bei Schiebemähern bestimmst du das Tempo. Das genügt auf ebenem Gelände und kleinen Flächen. Ein Radantrieb (Selbstantrieb) zieht den Mäher voran und entlastet bei großen Flächen, Hängen und schwerem Fangkorb. Er ist besonders bei Benzinmähern verbreitet: Der Einhell GC-PM 46/2 S HW-E hat einen abschaltbaren Hinterradantrieb. Bei Akkumähern gibt es Radantrieb vor allem in der Oberklasse, die Schiebemodelle in diesem Ratgeber haben keinen.

Beachte: Ein Radantrieb macht das Gerät schwerer und braucht mehr Strom, was bei Akkus die Laufzeit senkt. Für den Hang bis etwa 20 Grad ist er sinnvoll, für ebene Flächen unter 500 m² ist ein Schiebemäher meist die bessere Wahl. Wichtig sind auch große Räder: Hinterräder mit etwa 220 mm Durchmesser wie beim Einhell GE-CM 36/36 Li rollen leichter über unebenen Rasen als kleine Räder.

Fangkorb, Mulchen und Schnitthöhe

Der Fangkorb sammelt das Schnittgut. Üblich sind 40 bis 50 Liter bei Akkumähern (Bosch UniversalRotak und Makita DLM382Z: 40 l, Gardena PowerMax 37/36V: 45 l, Bosch AdvancedRotak 36-660: laut Quellen 50 l) und 70 Liter beim Einhell Benzinmäher. Ein Textil-Fangkorb mit Füllstandsanzeige zeigt, wann er voll ist. Ein zu kleiner Korb heißt häufiges Leeren, ein zu großer wird schwer.

Mulchen zerkleinert das Schnittgut und lässt es als Dünger auf dem Rasen liegen. Es spart das Entleeren und Entsorgen, funktioniert aber nur bei trockenem Gras und regelmäßigem Schnitt. Bei hohem, feuchtem Gras verklumpt das Mulchgut und erstickt den Rasen. Prüfe, ob das Gerät einen Mulchstopfen oder ein Mulchmesser mitbringt oder nachrüstbar ist. Der Makita DLM382Z wird laut Anbieter zum Schneiden, Sammeln und Mulchen beworben.

Die Schnitthöhe sollte zentral verstellbar sein. Übliche Spannen sind 20 bis 80 mm: Bosch AdvancedRotak 36-660 25 bis 80 mm in sieben Stufen, Makita DLM382Z 20 bis 75 mm in 13 Stufen, Einhell GE-CM 36/36 Li 25 bis 75 mm in sechs Stufen, Gardena PowerMax 37/36V 35 bis 65 mm. Für gewöhnlichen Zierrasen sind etwa 4 bis 5 cm im Sommer sinnvoll, tiefer geschnittener Rasen trocknet bei Hitze schneller aus.

Lautstärke, Ruhezeiten und rechtliche Besonderheiten

Rasenmäher müssen in der EU mit einem Schallleistungspegel gekennzeichnet sein. Er steht in Dezibel (dB(A)) im Datenblatt und auf dem Gerät. Der Makita DLM382Z nennt 91 dB(A) Schallleistung, der Gardena PowerMax 37/36V laut Anbieter 93 dB(A). Bosch wirbt beim AdvancedRotak 36-660 mit der Technik ProSilence und 60 Prozent weniger Lärm. Akkumäher sind für Anwohner meist angenehmer als Benzinmäher, weil das Motorgeräusch fehlt.

In Deutschland regelt die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV), wann Rasenmäher und andere Gartengeräte in schutzbedürftigen Gebieten (z. B. reine, allgemeine und besondere Wohngebiete, Kleinsiedlungs- und Erholungsgebiete) laufen dürfen; in Gewerbe-, Industrie- und Mischgebieten gilt das nicht. Für Rasenmäher gilt ein Betrieb montags bis samstags von 7 bis 20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ist er dort ganztägig untersagt, ebenso werktags zwischen 20 und 7 Uhr. Ausnahmen kann die Behörde nach § 7 Abs. 2 zulassen. Kommunen und Hausordnungen können strengere Zeiten festlegen, etwa Mittagsruhe. Informiere dich vor Ort bei deiner Gemeinde oder im Mietvertrag. Verstöße können mit einem Bußgeld geahndet werden.

Sicherheit: Trage feste Schuhe und lange Hosen, mähe nie barfuß, und schalte den Motor aus, bevor du den Fangkorb abnimmst oder das Gerät anhebst. Moderne Mäher haben eine Messerbremse oder einen Sicherheitsbügel, der das Messer beim Loslassen des Bügels schnell stoppt. Prüfe, ob das Gerät so einen Bügel hat.

Pflege, Verschleiß und Folgekosten

Ein Rasenmäher wird bei richtiger Pflege viele Jahre halten. Das Wichtigste ist das Messer: Ein stumpfes Messer reißt das Gras, statt es zu schneiden, und macht die Spitzen braun. Schärfe das Messer ein- bis zweimal pro Saison oder tausche es aus. Vor Arbeiten am Messer immer den Akku abziehen oder den Netzstecker lösen, bei Benzinmähern das Zündkabel abziehen.

Nach jedem Mähen reinigst du die Unterseite des Gehäuses von Grasresten, die sonst festbacken und rosten. Das gilt für alle Antriebsarten. Beim Benzinmäher kommen Ölwechsel, Luftfilter und Zündkerze dazu, und vor der Winterpause sollte der Tank leer gefahren werden, weil alter Kraftstoff im Vergaser verharzt. Bei Akkumähern ist der Akku das Verschleißteil: Nach mehreren hundert Ladezyklen lässt die Kapazität nach, und ein Ersatzakku ist ein größerer Posten.

Kalkuliere deshalb nicht nur das Gerät, sondern auch Ersatzmesser, Akku-Nachkauf und beim Benzinmäher Betriebsstoffe. Lagere das Gerät trocken, den Akku getrennt vom Mäher.

Typische Fehlkäufe und für wen welcher Typ passt

Häufige Fehler:

  • Ein Gerät gekauft, dessen Akku für die Fläche zu schwach ist, und mitten im Rasen stehen geblieben.
  • Auf Radantrieb verzichtet, obwohl der Garten am Hang liegt.
  • Ein Benzingerät für eine kleine Fläche gewählt und dann den Lärm, das Gewicht und die Wartung bereut.
  • Ein Gerät ohne Akku gekauft, ohne dass ein passendes Akkusystem vorhanden ist.
  • Die Schnitthöhe nicht beachtet und den Rasen zu kurz gemäht.

Kleine Gärten bis etwa 400 m²: Ein Akkumäher mit 33 bis 38 cm Schnittbreite wie der Einhell GE-CM 36/36 Li oder der Gardena PowerMax 37/36V. Mittlere Flächen bis etwa 600 m²: Akkumäher mit 37 bis 42 cm wie Makita DLM382Z, Bosch UniversalRotak oder Bosch AdvancedRotak 36-660. Große Flächen oder Hänge: Ein Benzinmäher mit Radantrieb wie der Einhell GC-PM 46/2 S HW-E, oder ein stärkeres Akkugerät mit Selbstantrieb. Wer gar nicht mehr mähen will, schaut zum Mähroboter.

Kaufen bei Amazon: Lieferung, Rückgabe und Service

Rasenmäher werden meist im Karton geliefert, der Griffbügel und der Fangkorb sind dann zu montieren. Prüfe bei Akkumähern genau, was im Lieferumfang ist: Viele Angebote führen dasselbe Modell mit und ohne Akku und Ladegerät unter ähnlichem Titel, zum Beispiel beim Makita DLM382Z (ohne Akku und Ladegerät) oder in den Bosch-Varianten mit unterschiedlicher Akkukapazität. Das Modell sieht gleich aus, die Kosten und die Laufzeit unterscheiden sich stark.

Beim Online-Kauf gilt das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen. Die Ware sollte dazu unbenutzt zurückgeschickt werden. Benzinmäher werden oft ohne Öl geliefert, du musst das Öl vor dem ersten Start einfüllen. Lies dazu die Anleitung genau, ein trocken laufender Motor ist schnell beschädigt.

Prüfe außerdem die Verfügbarkeit von Ersatzmessern und Akkus: Marken mit Servicenetz wie Bosch, Makita und Einhell sind hier im Vorteil. Bei Eigenmarken ohne Ersatzteilversorgung kann ein defektes Messer das Aus für den Mäher bedeuten.

Moosiger, verfilzter Rasen? Dann hilft zusätzlich ein Vertikutierer.

Häufige Fragen

Benzin, Kabel oder Akku: was ist am besten?

Für kleine bis mittlere Gärten bis etwa 600 m² ist ein Akkumäher meist die bequemste Lösung: kein Kabel, keine Abgase, wenig Wartung. Kabelmäher sind sinnvoll, wenn du Stromnetz in der Nähe hast, Benzinmäher bei großen Flächen und Hängen.

Welche Schnittbreite brauche ich?

Für Flächen bis etwa 300 m² reichen 33 bis 37 cm, für mittlere Flächen 37 bis 42 cm, für große Flächen 46 cm und mehr. Eine große Schnittbreite spart Bahnen, ist aber in engen Gärten unhandlich.

Lohnt sich Radantrieb?

Am Hang und bei großen Flächen ja, er entlastet beim Schieben. Auf ebenen, kleinen Flächen ist ein Schiebemäher leichter und spart Akkustrom.

Wie lange hält ein Akku beim Mähen?

Das hängt von Kapazität, Grashöhe und Gelände ab. Die Flächenangabe der Hersteller gilt für trockenen, gepflegten Rasen; bei hohem, nassem Gras schafft der Akku deutlich weniger.

Wann darf ich den Rasen mähen?

Bundesweit üblich ist montags bis samstags von 7 bis 20 Uhr, an Sonn- und Feiertagen ist das Mähen mit motorbetriebenen Geräten in Wohngebieten untersagt. Gemeinden und Hausordnungen können strengere Zeiten festlegen.

Sollte ich mulchen oder den Fangkorb nutzen?

Mulchen spart das Entleeren und düngt, funktioniert aber nur bei trockenem Gras und regelmäßigem Schnitt. Bei hohem oder nassem Gras ist der Fangkorb besser.

Brauche ich einen Mähroboter?

Nur wenn du nicht mehr selbst mähen willst und eine geeignete Fläche hast. Ein Schiebemäher ist günstiger und einfacher. Mehr dazu im Mähroboter-Ratgeber.

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