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Fernseher 85 Zoll kaufen: Maße, Abstand, Strom, Transport

Von der Preisdrache-Redaktion · Aktualisiert am · So arbeiten wir

Ein 85-Zoll-Fernseher hat eine Bilddiagonale von rund 2,16 Metern und eine Bildbreite von etwa 1,88 Metern. Das ist das 1,7-Fache der Bildfläche von 65 Zoll und eine Anschaffung, bei der Maße, Gewicht und Transport genauso zählen wie das Bild. Diese Seite behandelt deshalb die Klasse von 83 bis 86 Zoll und ihre praktischen Fragen: Wie weit musst du mindestens abrücken, wie viel Strom zieht die Größe im Vergleich zu 75 und 65 Zoll, passt der Karton durch Tür und Treppenhaus, und trägt die Wand das Gerät? Dazu kommen eine eigene Auswertung der EU-Produktdatenbank EPREL mit 516 Einträgen dieser Größenklasse (Stand 10/2026) und ein Datenblatt-Vergleich von fünf Modellen. Die allgemeine Technik (LED, QLED, Mini-LED, HDMI 2.1, Betriebssysteme) erklärt der <a href="/ratgeber/fernseher-kaufen/">Hauptratgeber Fernseher kaufen</a>.

Fernseher mit 83 bis 86 Zoll im Vergleich 2026

Stand 11. Oktober 2026 · Werbung Links mit * sind Affiliate-Links

PlatzModellWertungVerbrauch SDR (EPREL)Energieklasse SDR / HDRGewicht ohne FußKarton (B × H × T)
1 AmbilightPhilips 85PUS8500/12 8,6 103 kWh/1.000 hD / G53,52 kg2.080 × 1.250 × 245 mm Preis prüfen*
2 Hisense 85U7DSE 8,3 103 kWh/1.000 hD / Gk. A.k. A. Preis prüfen*
3 Sony BRAVIA 3 II K-85XR35M2 8,0 125 kWh/1.000 hE / Gk. A.k. A. Preis prüfen*
4 OLED, 83 ZollLG OLED83C69LB 7,9 k. A.k. A.28,3 kg2.050 × 1.200 × 200 mm Preis prüfen*
5 Quantum-DotSamsung GQ85QN85FAU 7,7 135 kWh/1.000 hF / G41,6 kg2.056 × 1.200 × 178 mm Preis prüfen*
1
Ambilight

Philips 85PUS8500/12

Für alle, die geringen Verbrauch suchen und Wand und Helfer für ein schweres Gerät haben.

8,6/10
  • SDR 103 kWh je 1.000 Stunden, Klasse D laut EPREL
  • HDR 186 kWh je 1.000 Stunden laut EPREL
  • Ambilight 3-seitig laut Philips-Datenblatt
  • VESA-kompatible Wandhalterung 600 × 400 mm
  • 53,52 kg ohne Fuß und 67,51 kg mit Verpackung laut Philips
  • Native Aktualisierungsrate 60 Hz und 3 HDMI-Anschlüsse laut Datenblatt
Verbrauch SDR (EPREL)
103 kWh/1.000 h
Energieklasse SDR / HDR
D / G
Gewicht ohne Fuß
53,52 kg
Karton (B × H × T)
2.080 × 1.250 × 245 mm

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2

Hisense 85U7DSE

Für Käufer, die EPREL-Verbrauchswerte der Klasse D wollen und Maße beim Händler prüfen.

8,3/10
  • SDR 103 kWh je 1.000 Stunden, Klasse D laut EPREL
  • Bildrate 144 Hz laut EPREL
  • Energieklasse D im SDR-Betrieb, gleichauf mit dem Philips-Modell der Liste
  • HDR 260 kWh je 1.000 Stunden, das 2,52-Fache des SDR-Werts laut EPREL
  • Maße und Gewicht nicht belegt (Herstellerseite nicht abrufbar)
Verbrauch SDR (EPREL)
103 kWh/1.000 h
Energieklasse SDR / HDR
D / G
Gewicht ohne Fuß
k. A.
Karton (B × H × T)
k. A.

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3

Sony BRAVIA 3 II K-85XR35M2

Für Käufer, die einen kleinen Abstand zwischen SDR- und HDR-Verbrauch wollen.

8,0/10
  • SDR 125 kWh, HDR 168 kWh je 1.000 Stunden laut EPREL
  • HDR/SDR-Faktor 1,34 laut EPREL
  • Bildrate 100 Hz laut EPREL
  • Klasse E im SDR-Betrieb
  • Maße und Gewicht nicht belegt (Herstellerseite nicht abrufbar)
Verbrauch SDR (EPREL)
125 kWh/1.000 h
Energieklasse SDR / HDR
E / G
Gewicht ohne Fuß
k. A.
Karton (B × H × T)
k. A.

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4
OLED, 83 Zoll

LG OLED83C69LB

Für alle, die selbst tragen, abgedunkelt schauen und 83 statt 85 Zoll akzeptieren.

7,9/10
  • 28,3 kg ohne Fuß, 44,6 kg mit Verpackung laut LG
  • Gerätetiefe 52,9 mm ohne Standfuß laut LG
  • Dolby Vision und bis zu 165 Hz in 4K laut LG
  • VESA 400 × 400 mm
  • Energielabel-Werte nicht in der gespeicherten Quelle
  • 83 Zoll Diagonale (210 cm) statt 85 Zoll
Verbrauch SDR (EPREL)
k. A.
Energieklasse SDR / HDR
k. A.
Gewicht ohne Fuß
28,3 kg
Karton (B × H × T)
2.050 × 1.200 × 200 mm

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5
Quantum-Dot

Samsung GQ85QN85FAU

Für Käufer, die viele HDMI-Anschlüsse und HDMI 2.1 wollen und den höheren Verbrauch einplanen.

7,7/10
  • 4 HDMI-Anschlüsse, HDMI 2.1 mit 4K bis 120 Hz und VRR laut Samsung
  • Quantum-Dot und Mini-LED-Beleuchtung laut Samsung
  • VESA 600 × 400 mm
  • SDR 135 kWh, HDR 329 kWh je 1.000 Stunden laut EPREL
  • 54,2 kg mit Verpackung laut Samsung
Verbrauch SDR (EPREL)
135 kWh/1.000 h
Energieklasse SDR / HDR
F / G
Gewicht ohne Fuß
41,6 kg
Karton (B × H × T)
2.056 × 1.200 × 178 mm

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So entsteht die Wertung: Die Wertung gewichtet Datenblatt-Kriterien aus diesem Ratgeber: Stromverbrauch im SDR- und HDR-Betrieb (EPREL), dazu Gewicht und Kartonmaß für Transport und Montage. Die Werte stammen aus den Produktseiten bzw. dem Datenblatt von Samsung, LG und Philips sowie aus EPREL (Hisense und Sony, deren Herstellerseiten nicht abrufbar waren); fehlende Angaben stehen als k. A. und fließen nicht in die Wertung ein. Es ist kein Praxistest, Bildqualität und Bedienung sind nicht bewertet. Preise ändern sich laufend – den aktuellen Preis siehst du beim Händler. *Affiliate-Links: Als Amazon-Partner und Partner weiterer Shops verdienen wir an qualifizierten Verkäufen eine Provision; für dich ändert sich der Preis nicht.

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Was 83 bis 86 Zoll sind: Maße der Größenklasse

Bei 16:9 sind 1 Zoll genau 2,54 Zentimeter, Breite und Höhe ergeben sich aus dem Seitenverhältnis. Gerechnet ergibt das für 83 Zoll (210,8 cm Diagonale) eine Bildbreite von 183,7 cm und eine Höhe von 103,4 cm, für 85 Zoll (215,9 cm) 188,2 cm mal 105,8 cm und für 86 Zoll (218,4 cm) 190,4 cm mal 107,1 cm. Die Bildfläche liegt bei 85 Zoll bei 1,99 m², bei 75 Zoll bei 1,55 m² und bei 65 Zoll bei 1,16 m². Von 75 auf 85 Zoll wächst die Fläche also um das 1,28-Fache, von 65 auf 85 Zoll um das 1,71-Fache.

Das Gehäuse ist größer als das Bild. Die Hersteller geben für ihre Modelle in den Datenblättern Gerätebreiten von 1.842 mm (LG OLED83C69LB, ohne Standfuß) bis 1.894 mm (Philips 85PUS8500/12) an; das Samsung GQ85QN85FAU misst laut Samsung 1.892,4 mm. Wer ein Lowboard oder einen Schrank hat, braucht also knapp 1,9 Meter freie Breite für das Gerät allein. Dazu kommt der Standfuß mit eigenen Maßen: Samsung nennt für den Fuß 375,4 mm Breite und 366,5 mm Tiefe, LG 460 mm Breite und 297 mm Tiefe. Mit Standfuß ist das Philips-Modell laut Datenblatt 379 mm tief.

Zur Einordnung: Die Klasse umfasst in EPREL 83 Zoll (209 bis 211 cm), 85 Zoll (214 bis 216 cm) und 86 Zoll (217 bis 217,4 cm). Alle 54 Einträge von 209 bis 211 cm sind OLED, ab 214 cm ist kein Eintrag mehr OLED. Der Größenunterschied zwischen 83 und 86 Zoll beträgt nur 7,6 Zentimeter in der Diagonale; wer nach "85 Zoll" sucht, sollte die 83- und 86-Zoll-Modelle deshalb mitprüfen.

Sitzabstand: ab wann 85 Zoll Sinn ergibt

Statt einer Faustformel hilft eine Rechnung mit der Pixelgröße. Ein 4K-Bild hat 3.840 Pixel in der Breite. Bei 85 Zoll (188,2 cm Bildbreite) ist ein Pixel 0,49 mm breit. Setzt du eine Sehschärfe von einer Bogenminute an (eine übliche Rechengröße, kein Messwert für dich persönlich), siehst du einzelne Pixel erst ab etwa 1,68 Metern Abstand nicht mehr als Raster. Bei 83 Zoll sind es 1,64 Meter, bei 86 Zoll 1,70 Meter, bei 75 Zoll 1,49 Meter und bei 65 Zoll 1,29 Meter.

Das ist die Untergrenze für Schärfe. Für ein angenehmes Blickfeld brauchst du mehr Abstand. Rechnest du mit einem Bildwinkel von 30 Grad (bequem) bis 40 Grad (sehr immersiv), ergeben sich für 85 Zoll Abstände von 3,51 Metern bis 2,59 Metern. Liegt dein Sofa näher als etwa 2,6 Meter an der Wand, wird 85 Zoll anstrengend: Du musst den Kopf drehen, um Rand und Untertitel zu erfassen. Miss den Abstand mit Klebeband auf dem Boden und einem Meterstab, statt ihn zu schätzen.

Die Höhe ist die zweite Rechnung: Das Bild ist bei 85 Zoll 105,8 cm hoch. Hängt die Unterkante auf 60 bis 80 cm, liegt die Oberkante bei 1,66 bis 1,86 Metern. Das ist für sitzende Betrachter hoch; die Bildmitte sollte ungefähr auf Augenhöhe im Sitzen liegen. Das spricht für einen niedrigen Standort, etwa ein Lowboard oder eine Wandmontage mit tiefer Unterkante.

Ist der Sitzabstand oder der Weg ins Wohnzimmer zu knapp, zeigt die Seite Fernseher 75 Zoll kaufen die Klasse darunter.

Auswertung: 516 Einträge in EPREL gegen 75 und 65 Zoll

Für diese Seite wurde der EPREL-Schnappschuss mit 5.975 Fernsehern (Stand 10/2026) nach Größenklassen aufgeteilt: 83 bis 86 Zoll (209 bis 218 cm) enthält 516 Einträge von 13 Marken, 75 Zoll (188 bis 192 cm) 631 Einträge von 16 Marken und 65 Zoll (162 bis 166 cm) 1.002 Einträge von 18 Marken. Ein Eintrag ist eine registrierte Modellvariante, nicht automatisch ein aktuell lieferbares Gerät; 469 der 516 Einträge (90,9 %) wurden seit Januar 2025 registriert.

Der mittlere Verbrauch im SDR-Betrieb (Median, Einheit kWh je 1.000 Betriebsstunden) liegt bei 128 für die Klasse 83 bis 86 Zoll, bei 107 für 75 Zoll und bei 85 für 65 Zoll. Das ist das 1,51-Fache von 65 Zoll, obwohl die Bildfläche das 1,71-Fache beträgt. Pro Quadratmeter Bildfläche rechnet sich der Median für 85 Zoll damit auf 64,3 kWh je 1.000 Stunden, für 75 Zoll auf 69,0 und für 65 Zoll auf 73,0. Größer heißt also mehr Verbrauch insgesamt, aber nicht mehr Verbrauch je Bildfläche.

Bei den SDR-Energieklassen verteilt sich die große Klasse so: 66 Einträge in C (12,8 %), 104 in D (20,2 %), 169 in E (32,8 %), 129 in F (25,0 %) und 48 in G (9,3 %). Bei 75 Zoll stehen 21 Einträge in C (3,3 %), bei 65 Zoll nur 3 (0,3 %). Auffällig: Die 66 Einträge in Klasse C stammen von nur zwei Marken, 60 von Hisense und 6 von Sony, und der Median dieser Gruppe liegt bei 86 kWh je 1.000 Stunden. Die Spitzenklasse wird also von wenigen Serien getragen.

Beim HDR-Betrieb ist das Bild anders: 504 der 516 Einträge (97,7 %) stehen in Klasse G, der Median liegt bei 296 kWh je 1.000 Stunden, bei 75 Zoll bei 205 und bei 65 Zoll bei 155. Je Modell ist der HDR-Wert im Median das 2,33-Fache des SDR-Werts.

Zur Technik: 313 Einträge (60,7 %) führt EPREL als LED-LCD, 126 (24,4 %) als QLED-LCD, 54 (10,5 %) als OLED, dazu 11 als LCD, 11 als OTHER und 1 als Micro-LED. Die 54 OLED-Einträge verteilen sich auf Samsung (34), LG (13), Loewe (3), Sony (3) und Philips (1). Bei den Marken stehen Hisense (175), TCL (120), Samsung (119) und LG (55) vorn, danach Sony (16), Philips (14), Panasonic (5) und Xiaomi (4). Bei der Bildrate nennt EPREL für 369 Einträge (71,5 %) mindestens 120 Hz, in der 65-Zoll-Klasse sind es 432 von 1.002 (43,1 %). Die Bildrate in EPREL stimmt nicht immer mit der Herstellerseite überein: Für das Samsung GQ85QN85FAU nennt EPREL 144 Hz, die Samsung-Produktseite 100 Hz.

Stromverbrauch pro Jahr: die Rechnung für 85 Zoll

EPREL und Energielabel geben den Verbrauch in kWh je 1.000 Betriebsstunden an. Umgerechnet auf ein Jahr: Wert mal Stunden pro Tag mal 365, geteilt durch 1.000. Mit dem Median der großen Klasse von 128 kWh je 1.000 Stunden ergeben sich bei 2 Stunden täglich 93 kWh im Jahr, bei 4 Stunden 187 kWh und bei 6 Stunden 280 kWh. Zum Vergleich der Median der 65-Zoll-Klasse: 62, 124 und 186 kWh. Bei 4 Stunden täglich liegt der Mehrverbrauch der größeren Klasse bei etwa 63 kWh im Jahr. Deinen Tarif rechnest du selbst dazu.

Zwischen den Modellen derselben Größe ist der Unterschied größer als zwischen den Größenklassen. Das Philips 85PUS8500/12 (103 kWh je 1.000 Stunden laut EPREL) kommt bei 4 Stunden täglich auf 150 kWh im Jahr, das Samsung GQ85QN85FAU (135 kWh) auf 197 kWh, die Differenz liegt bei 47 kWh im Jahr. Das Sony K-85XR35M2 mit 125 kWh liegt bei 182 kWh im Jahr.

Wichtiger ist HDR. Die Datenbank weist den HDR-Verbrauch gesondert aus, und der liegt deutlich höher: Hisense 85U7DSE 260 statt 103 kWh (Faktor 2,52), Samsung GQ85QN85FAU 329 statt 135 kWh (2,44), Philips 85PUS8500/12 186 statt 103 kWh (1,81), Sony K-85XR35M2 168 statt 125 kWh (1,34). Beim Median der Klasse (296 statt 128 kWh je 1.000 Stunden) bedeutet jede zusätzliche HDR-Stunde pro Tag rund 61 kWh mehr im Jahr als im SDR-Betrieb. Das ist die Rechenbasis für ein realistisches Jahresbudget, nicht der SDR-Wert allein.

Dazu kommt der Standby: Die vier Modelle mit EPREL-Eintrag nennen dort 0,5 W Standby und 2 W im vernetzten Standby. Läuft der Fernseher rund um die Uhr vernetzt, sind das 17,5 kWh im Jahr, im einfachen Standby 4,4 kWh. Eine abschaltbare Steckdosenleiste spart davon das meiste, kostet aber die Funktion, den Fernseher per Sprache oder App einzuschalten.

Transport und Treppenhaus: Karton, Gewicht, Türen

Die Herstellerangaben zeigen, was beim Liefern auf dich zukommt. Der Karton des Samsung GQ85QN85FAU misst laut Samsung 2.056 × 1.200 × 178 mm und wiegt 54,2 kg. Der LG OLED83C69LB kommt laut LG in 2.050 × 1.200 × 200 mm und wiegt mit Verpackung 44,6 kg. Beim Philips 85PUS8500/12 nennt das Philips-Datenblatt 2.080 × 1.250 × 245 mm und 67,51 kg mit Verpackung. Das Gerät selbst wiegt 41,6 kg (Samsung, ohne Fuß), 28,3 kg (LG, ohne Fuß) und 53,52 kg (Philips, ohne Fuß); zwischen LG und Philips liegen 25,2 kg.

Zum Vergleich mit deiner Tür: Als Vorzugsgrößen nennt BauNetz Wissen zu DIN 18101 Nennmaße der Wandöffnung von 76,0, 88,5 und 101,0 cm Breite bei 200,5 cm Höhe. Das ist das Rohbaumaß; Zarge und Türblatt lassen im Durchgang weniger frei, miss deshalb die lichte Öffnung deiner Tür nach. Der Karton ist mit 205 bis 208 cm länger als diese 200,5 cm und geht daher nur gekippt durch die Tür. Bei einer Öffnung von 88,5 × 200,5 cm beträgt die Diagonale 219,2 cm, rechnerisch reicht das für Kartons von 18 bis 25 cm Dicke, in der Praxis nur, wenn die Zarge kaum aufträgt und weder Möbel noch Heizkörper im Weg stehen. Bei 76 cm breiten Türen wird es eng.

Im Treppenhaus entscheidet nicht die Treppenbreite allein, sondern das Wendemanöver am Podest: Bei einer Kartonlänge von gut 2 Metern und einer Breite von 1,2 Metern müssen Stufenlauf, Podestlänge und Geländer zusammen den Platz zum Kippen lassen. Miss vorher Treppenlaufbreite, Podesttiefe und die lichte Höhe am Treppenauge. Passt der Karton nicht, hilft Auspacken vor Ort: Das Gerät ist laut Hersteller 47,0 mm (Samsung, ohne Fuß), 52,9 mm (LG, ohne Fuß) bis 96 mm (Philips, ohne Fuß) tief, also deutlich schlanker als der Karton.

Mit 28,3 kg wie beim LG tragen zwei Personen das Gerät noch gut, bei Geräten über 50 kg wird vorab geklärt, wo es abgestellt wird und wer hilft. Prüfe außerdem in den Lieferbedingungen des Händlers, ob die Lieferung bis in die Wohnung geht, ob das Altgerät mitgenommen wird und wie lange du Zeit zum Auspacken und Prüfen hast. Zustellart und Lieferzeit sind keine Datenblattwerte und stehen deshalb nicht im Vergleich.

Wandhalterung oder Standfuß

Bei Wandmontage zählen zwei Zahlen: das VESA-Lochbild und das Gewicht ohne Fuß. Laut Herstellerangaben hat das Samsung GQ85QN85FAU 600 × 400 mm, das Philips 85PUS8500/12 ebenfalls 600 × 400 mm (kompatible Wandhalterung) und der LG OLED83C69LB 400 × 400 mm. Die Halterung muss Lochbild und eine Tragfähigkeit oberhalb des Gerätegewichts ausweisen: 41,6 kg beim Samsung, 53,52 kg beim Philips, 28,3 kg beim LG. Plane Reserve ein, denn bei neigbaren oder schwenkbaren Halterungen erhöht sich das Kippmoment an der Wand.

Die Wand ist der kritische Teil. Für 30 bis 55 kg an einem Hebelarm braucht es tragfähiges Mauerwerk oder Beton oder eine ausdrücklich verstärkte Ständerwand mit passenden Befestigern; eine einfache Gipskartonplatte trägt das nicht. In einer Mietwohnung klärst du Bohrlöcher und Rückbau mit der Hausverwaltung. Bei Dämmung an Außenwänden gelten eigene Dübelzulassungen, und vor dem Bohren solltest du Leitungen orten. Wer unsicher ist, lässt montieren.

Der Standfuß ist die einfachere Lösung, wenn das Möbel stimmt. Der Samsung-Fuß ist 375,4 mm breit und 366,5 mm tief, der LG-Fuß 460 mm breit und 297 mm tief. Das Möbel muss das Gerätegewicht tragen und breit genug sein, damit der Fernseher nicht überhängt, bei 1,84 bis 1,89 Metern Gerätebreite also über 1,9 Meter, sonst steht der Fuß nur auf einem Teil der Platte. Sind Kinder im Haushalt, ist ein Kippschutz mit Wandbefestigung auch bei Standfuß sinnvoll.

Fünf Modelle im Datenblatt

Die fünf Modelle unten decken mehrere Techniken ab: LCD mit LED-Beleuchtung (Philips, Hisense, Sony), ein Samsung-Gerät mit Quantum-Dot- und Mini-LED-Beleuchtung und einen 83-Zoll-OLED von LG. Alle Werte stammen aus Herstellerdatenblättern und EPREL. Wo die Herstellerseite nicht abrufbar war (Hisense, Sony), stehen für Maße und Gewicht "k. A.". Beim LG OLED83C69LB fehlt der Energielabel-Wert im EPREL-Schnappschuss und auf der gespeicherten LG-Seite, deshalb ebenfalls "k. A.".

Das Philips 85PUS8500/12 und das Hisense 85U7DSE haben laut EPREL denselben SDR-Wert von 103 kWh je 1.000 Stunden und Klasse D. Beim HDR-Wert liegt das Philips-Gerät mit 186 kWh deutlich unter den 260 kWh des Hisense. Das Philips-Datenblatt nennt 60 Hz native Aktualisierungsrate, 3 HDMI-Anschlüsse und HDR10+; Dolby Vision steht nicht im Datenblatt. Bei LG und Samsung ist die Ausstattung breiter: Samsung nennt 4 HDMI-Anschlüsse und HDMI 2.1 mit 4K bis 120 Hz und VRR, LG wirbt mit bis zu 165 Hz in 4K und Dolby Vision.

Die Liste unten ist ein Ausgangspunkt nach Verbrauch und Handhabung, kein Ranking nach Bildqualität. Wie ein Gerät im Wohnzimmer aussieht, bei Helligkeit, Reflexen und Blickwinkel, steht in keinem Datenblatt und hängt von deinem Raum ab.

Typische Fehlkäufe

Nur die Diagonale gemessen, nicht die Gerätebreite. Ein Lowboard mit 180 cm Breite ist für ein 1.894 mm breites Gerät zu schmal; das Gerät überragt das Möbel. Karton unterschätzt. Über 2 Meter Länge und bis zu 67,51 kg mit Verpackung (Philips) verlangen Maße und Helfer, bevor das Gerät in der Wohnung steht. Sitzabstand unter 2,6 Metern. Dann füllt das Bild mehr als 40 Grad deines Blickfelds, und du schaust eher hin und her als zu. HDR-Verbrauch ignoriert. Der SDR-Wert allein beschreibt den Alltag mit Streaming in HDR nicht; die Faktoren von 1,34 bis 2,52 bei den verglichenen Modellen zeigen, wie groß die Spanne ist.

Wandmontage ohne Wandcheck. 30 bis 55 kg Gerät plus Halterung an einer unbekannten Wand sind ein Sicherheitsrisiko. Falsche Halterung. 400 × 400 mm und 600 × 400 mm sind nicht dasselbe Lochbild; prüfe die Halterung gegen das konkrete Modell. Bildrate nicht gegengeprüft. EPREL und Hersteller weichen bei einzelnen Modellen ab; für Konsole oder PC lies die Herstellerseite und das Handbuch. Vom Namen auf den Verbrauch geschlossen. "QLED" sagt nichts über den Strombedarf: Die 126 QLED-LCD-Einträge der Klasse verteilen sich auf D (40), E (41), F (25) und G (20).

Seitlich sitzen. Wer nicht frontal schaut, sollte den Blickwinkel prüfen; Samsung nennt 178°/178°, bei anderen Herstellern fehlt die Angabe in den gespeicherten Quellen.

Empfehlung nach Typ

Du willst den niedrigsten SDR-Verbrauch der Liste: Philips 85PUS8500/12 und Hisense 85U7DSE liegen laut EPREL bei 103 kWh je 1.000 Stunden. Das Philips-Gerät hat zudem den niedrigeren HDR-Wert der beiden. Es wiegt aber 53,52 kg ohne Fuß, plane Wandcheck und Helfer ein.

Du trägst das Gerät selbst und willst Kontrast im abgedunkelten Raum: Der LG OLED83C69LB wiegt laut LG 28,3 kg ohne Fuß, hat Dolby Vision und OLED evo. Beachte, dass das Gerät 83 Zoll misst und die Energiedaten in der gespeicherten Quelle fehlen; hole sie vor dem Kauf auf dem Energielabel ein.

Du spielst oder willst viele HDMI-Anschlüsse: Das Samsung GQ85QN85FAU nennt 4 HDMI-Anschlüsse mit HDMI 2.1 (4K bis 120 Hz, VRR). Dem stehen bei den vier Modellen mit EPREL-Angabe der höchste SDR-Wert (135 kWh) und der höchste HDR-Wert (329 kWh) gegenüber. Wer viel spielt oder Sport schaut, rechnet mit dem Mehrverbrauch.

Du suchst einen Mittelweg: Das Sony K-85XR35M2 (Klasse E, 125 kWh) liegt beim SDR-Wert zwischen Philips und Samsung und hat von den vier Modellen mit EPREL-Angabe den kleinsten Abstand zum HDR-Wert (168 kWh). Gewicht und Maße sind mangels abrufbarer Sony-Seite nicht belegt; frage sie beim Händler ab, bevor du bestellst.

Du hast einen engen Weg ins Wohnzimmer: Miss zuerst Tür, Flur und Treppe, bevor du ein Modell auswählst. Die 200,5 cm Höhe der Türöffnung sind die harte Grenze für Kartons über 2 Meter. Danach erst Verbrauch und Ausstattung vergleichen.

Häufige Fragen

Wie groß ist ein 85-Zoll-Fernseher in Zentimetern?

Die Diagonale beträgt 215,9 cm (85 × 2,54). Bei 16:9 ergibt das ein Bild von 188,2 cm Breite und 105,8 cm Höhe. Das Gerät ist breiter: Die Hersteller nennen für ihre Modelle 1.842 bis 1.894 mm Breite (LG OLED83C69LB, Samsung GQ85QN85FAU, Philips 85PUS8500/12).

Welcher Sitzabstand passt zu 85 Zoll?

Als Untergrenze für ein 4K-Bild ohne sichtbares Raster rechnet man bei einer Bogenminute Sehschärfe mit rund 1,68 Metern. Für ein bequemes Blickfeld von 30 bis 40 Grad ergeben sich 2,59 bis 3,51 Meter. Bei weniger als etwa 2,6 Metern Sitzabstand ist ein kleineres Gerät die angenehmere Wahl.

Wie viel Strom verbraucht ein 85-Zoll-Fernseher im Jahr?

Der Median der 516 EPREL-Einträge von 83 bis 86 Zoll liegt bei 128 kWh je 1.000 Betriebsstunden im SDR-Betrieb. Bei 4 Stunden täglich sind das rund 187 kWh im Jahr. Im HDR-Betrieb liegt der Median bei 296 kWh je 1.000 Stunden. Einzelne Modelle liegen deutlich darüber oder darunter, etwa das Philips 85PUS8500/12 mit 103 kWh je 1.000 Stunden.

Passt ein 85-Zoll-Karton durch eine normale Tür?

Die Kartons der drei Hersteller mit abrufbarem Datenblatt sind 205 bis 208 cm lang und 17,8 bis 24,5 cm dick. Die Wandöffnung hat bei den Vorzugsgrößen nach DIN 18101 eine Höhe von 200,5 cm. Der Karton geht deshalb nur gekippt durch, bei 76 cm breiten Türen wird es eng. Miss Türen, Flur und Treppe vorher.

Welches Lochbild braucht die Wandhalterung?

Das hängt vom Modell. Laut Herstellerangaben haben das Samsung GQ85QN85FAU und das Philips 85PUS8500/12 600 × 400 mm, der LG OLED83C69LB 400 × 400 mm. Die Halterung muss das Lochbild und das Gewicht ohne Standfuß abdecken, von 28,3 kg (LG) bis 53,52 kg (Philips).

Gibt es 85 Zoll auch als OLED?

In der Klasse 83 bis 86 Zoll führt EPREL 54 OLED-Einträge, alle mit einer Diagonale von 209 bis 211 cm (83 Zoll), von Samsung, LG, Loewe, Sony und Philips. Einen OLED mit 85 Zoll (214 cm und mehr) weist der Schnappschuss nicht aus.

Quellen und Stand

  1. EPREL: Philips 85PUS8500/12 (Registrierungsnummer 2249235) (eprel.ec.europa.eu)
  2. Philips Produktdatenblatt 85PUS8500/12 (PDF) (documents.philips.com)
  3. EPREL: Hisense 85U7DSE (Registrierungsnummer 2546017) (eprel.ec.europa.eu)
  4. EPREL: Sony K-85XR35M2 (Registrierungsnummer 2602448) (eprel.ec.europa.eu)
  5. EPREL: Samsung GQ85QN85FAU (Registrierungsnummer 2204978) (eprel.ec.europa.eu)
  6. Samsung Deutschland: Neo QLED QN85F 85 Zoll (GQ85QN85FAUXZG), Spezifikationen (samsung.com)
  7. LG: OLED evo C6 83 Zoll (OLED83C69LB), Spezifikationen (lg.com)
  8. BauNetz Wissen: Wandöffnungen und Türgrößen nach DIN 18101 (baunetzwissen.de)
  9. EPREL: Europäische Produktdatenbank für Energielabel (eprel.ec.europa.eu)

Technische Angaben im Modellvergleich: Hersteller- und Händlerdatenblätter, Stand 11. Oktober 2026; nicht belegte Werte stehen als „k. A.“. Aktualisiert am . Preisdrache testet nicht selbst im Labor — wie wir Daten auswählen und gewichten, steht unter So vergleichen wir; wie wir Geld verdienen, unter Wie wir Geld verdienen. Fehler gefunden? Schreib uns über die Adresse im Impressum.

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